Reise blog von Travellerspoint

27.03.17: Bilder Kiten Sta. Veronica, Ankunft Kati&Josi

Nachdem Grenny wieder bei uns war ging es 3,5 Tage zum Kiten an den Strand. Wir standen direkt am Wasser und hatten oft den Wind für uns :-) Dann zurück nach Cartagena: Kati und Josi kommen.

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23.03.17 Quick update

Also nur mal kurz: Am Dienstag konnten wir Grenny unbeschadet vom Hafen abholen. Mittwoch früh sind wir dann zum kiten nach Santa Veronica gefahren. Hier stehen wir direkt am Spot und Wind gibts mehr als genug :-)

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18.03.17 Cartagena, Getsemani, Centro

18.03.17 Cartagena - Getsemani, Centro

Es ist Samstag, die Misswahlen nehmen heute das Wasser ein: Bootparties im Hafenbecken etc. Wir bleiben an Land und wollen den Stadtteil Getsemani und die Altstadt besser kennenlernen. Neuer Tag, neues Transportmittel! Heute: Busfahren. Für 2000 COP (80 cent), besteigen wir das grüne Monster mit der Partymusik und den passenden grünen Vorhängen. Wir fahren bis zum Castillio. Näher an Getsemani kommen wir mit dem Bus nicht und wir sind ja auch nur grob in die richtige Richtung gefahren. Welcher Bus genau dahin fährt wo man hin will lässt sich kaum herausfinden. Macht ja auch nichts, denn wir haben Zeit. Das Castillo heben wir uns für Katrin und Christoph auf und gehen richtung Getsemani. Die kleinen Gässchen, die dazu geführt haben, dass alle hier nur winzige Autos fahren, warten dringend auf Erkundung. Zuerst gehen wir zum Plaza Trinidad. An diesem idyllischen Kirchplatz, an dem immer etwas los ist, soll eine Streetarttour starten. Jeden Tag um 10. Heute kommt keiner. Vielleicht auch bei der Misswahl :-) Kein Problem, wir machen unsere eigene Tour. Vorher sitzen wir aber an dem Platz und beobachten das Treiben. Ein lebhaftes Fußballspiel zwischen zwei Kindermanschaften findet auf dem Platz Stadt. Am Ende gewinnt die weiße Mannschaft verdient. Kaffeeverkäufer laufen umher und schenken das kolumbianische Gold in kleine Becherchen. Überall in der Stadt sieht man Menschen an diesen 1,5-fachen espresso Tässchen nippen. Andere schieben große Karren umher. Auf der flachen Ladefläche ist wunderschön Obst drapiert. Manche rufen was sie zu verkaufen haben, andere lassen die Ware für sie sprechen. Auch wir können nicht wiedersehen. Birnen gab es schon lange nicht mehr. Überhaupt stellen wir fest, dass man in Colombia nur warten muss bis alles zu einem kommt. Die Obsthändler fahren umher, Eishändler (z.B. Avocadoeis?!), Arepaverkäufer, Kokain, Grass, Bier, Zigaretten, Kaugummis. Alles kommt an einem vorbei und wird unaufdringlich präsentiert. Keinesfalls handelt es sich hier um fordernde Händler für Touristen, die billige Hüte oder Souvenirs verkaufen wollen. Nein, der Kaffeemann schlendert überall durch die Strassen, still und wissend, dass wenn einer etwas braucht, dass er schon zu ihm kommen wird. Die Arepafrauen an den Ständen wissen es auch: Die Leute werden schon kommen, keinen Grund für Geschrei. Am Strand herrscht der gleiche Komfort. Bringt man nur etwas Dinero mit, kann man einfach sich eine Badehose und ein Lycra kaufen. Der nächste bietet eine der vielen Zeltchen mit Stühlen als südamerikanische „Strandkorbvariante“ an. Sogar das Essen der umliegenden kleinen Stände kommt für geringen Aufpreis an den „Strandkorb“: Kaum sitzt man bequem, kann man den Ceviche oder Eismann anhalten oder vom Getränkeverkäufer etwas erwerben. Natürlich ist das sardinenartige Stranderlebnis nichts für uns, und wir beschauen es nur im Vorbeigehen, aber der Kolumbianer genießt es. Es sollte auch nur als Beispiel gelten, dass es alles immer überall zu haben gibt, und zwar ganz ohne von aufdringlichen Händlern belästigt zu werden. Sie sind einfach da, und alle wissen es. :-)

Zurück zur Streetart. Wir wandern unermüdlich durch die kleinen Strässchen. Die Häuser sind bunt gestrichen (manche gerade heute…auch für die Nuevo Regina de Colombia?) und zuckersüß. Auf ungenutzten Wänden sind teils großartige Kunstwerke zu finden und wir knipsen uns die Finger Wund. Fast jede Strasse laufen wir ab, so hübsch ist alles. Getsemani scheint die Feiertage für Renovierungsarbeiten zu nutzen, aber alle sind ganz entspannt und werkeln in/an ihren Häusern vor sich hin. So viel spazieren bei 33 °C macht Müde. Die erste Stärkung gibt es im Casa de las novias. Interessante Barocke Einrichtung, Hochzeitstorten, seit Anno dazumal. Ein Stück Schoko/Nutella/Rocher Torte und ein Brownie finden sich auf schönem Porzellan bei uns ein. Dann weiter Richtung Altstadt. EIne breite Brücke führt zu dem Stadtteil, Torbögen mit Statuen führen den Reisenden hinein. Problem: Es ist Samstag. Horden von Touristen. Noch größere Horden von Nippesverkäufern. Mir verleidet so etwas ja schnell jeden Ort. Was soll ich an einem Ort and dem die einzigen Einheimischen versuchen mir Quatsch zu verkaufen. Keine Altstadt kann SO schön sein. Es ist dann wie immer, kaum geht man eine Querstrasse zur „Haupt“Strasse sind die übrigen Touristen fast verschwunden. Auch hier gibt es „normale“ Läden. Zum Beispiel einen für Bademoden. Steffi sucht händeringend nach passenden Bikinis („Die haben alle so riesige Popos, aber in jedem Laden gibt es gefühlt nur Größe S“). Hier wirbt eine füllige Schaufensterpuppe für Moden in allen Größen. Während Steffi Anprobiert erfahre ich von den Ankleidedamen wo wir denn am besten die Krönung der Regina am Montag anschauen könnten. Auch meine Zeitung ist nur voller „Missen“. Na dann…
Der Buchladen mit Cafe „Abaco“ bringt Entspannung. Eine Empfehlung aus dem Interne die hält. An einem kleinen Tresen tropft in einer großen Apparatur „Coldbrew“ vor sich hin. Eine „Neuheit“ die es auch nach Colombia geschafft hat: Hier wird über 40h Kaffee kalt angesetzt. Lecker. Dazu Bücherregale bis zur Decke, bequeme Stühle, Jazz. So hält man es aus. Gegessen wird im „la Mulata“. Karibisch-Kolumbianisch werden wir verwöhnt. Ein guter Fund von Steffi. Jetzt ist aber genug für heute. Mit dem Taxi geht es zurück ins Hotel. Ein entspannter Abend nach einem wunderbaren Tag

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20.03.17 Bilder Cartagena 2

hier noch ein paar Eindrücke von unserem Stadterkundungen. Bericht folgt.

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18.03.17 Bilder Cartagena

Cartagena ist so pretty!

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18.03.17 Mehr Bilder vom Segeln

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10.03.-17.03.17 Portobelo bis Cartagena

10.03.17 Scuba Portobelo - Tauchen

Heute ist tauchen angesagt. Unsere vorläufigen Lizenzen kamen doch noch nachts per mail. Das Tauchen war eine interessante Erfahrung, da wir quasi unsere Hand kaum vor Augen sahen und mehrfach Taucher verloren. Der Instructor war sehr nett und sicher auch Kompetent, sprach aber keine der Basics vorher nochmal durch. So war der eine sehr unerfahrene Teilnehmer noch unvorbereiteter. Das Flugzeugwrack auf 20m sehen wir nur zweimal ganz kurt. Beim Safety Stop auf 5m gibt es noch interessante Korallen zu sehen, sonst aber sind die beiden Tauchgänge Übungen in schlechter Sicht.

Abendprogramm wieder „gezwungener maßen“ bei Pizza und Film.

11.03.17 Portobelo - Segeln Tag 1

Früh machen wir uns auf den Weg nach Portobelo zu fuß. Die letzten 15 Minuten erspart uns ein Polizeiwagen. Wir dürfen hinten auf den Metallbänken mitfahren. Ohne Handschellen ein Spaß :-)

In Portobelo wacht die Stadt langsam erst auf. Indigene Frauen tragen ihre Ware zum Markt, die Kirche ist noch ganz leer. Wir sehen die Festungsanlagen aus dem 16 Jhd, wie sie das große natürliche Hafenbecken begrenzen. Captain Morgan (der mit dem Rum) nahm die Stadt einmal richtig aus, dann nochmal die Engländer. Der Hafen lag einfach zu gut und die Stadt war zu wohlhabend.

Dann machen wir uns auf zu Captain Jacks Bar, dem Treffpunkt mit den Skippern. Wir sind früh da und schauen vom Hügel auf die kleine Stadt herunter. Einen Kaffee bekommen wir, sonst bleibt es still bis um ca. 10 Uhr. Irgendwann sind alle versammelt und wir lernen unsere Köchin Sophie kennen. Jung, wild, eine Stimme so rau, jeder Pirat würde sich fürchten. Schonmal ein sehr gutes Crewmitglied. Wir geben unsere Pässe ab und gehen einkaufen und chillen im Stadtzentrum mit dem Rest bei etwas Streetfood. Erst um 1530 Uhr legen wir ab. Langsam lernen sich alle kennen. Allen voraus Hartmut: Um die 50, mit dem Rad unterwegs, zu Hause eigentlich LKW Fahrer. Er hat ein solches Reiseleben hinter sich, man kann sich hinsetzten und NUR zu hören. Quer durch Australien, Afrika, etc. etc. Eine relativ große Gruppe an deutschen, ein paar Mädelns aus Holland. Tibo aus Belgien, Tomasz (Carlos) aus ungarn, Silver aus der Schweiz uvm. Wir alle werden uns noch sehr gut kennenlernen in den nächsten 6 Tagen.

Am „Hafen“ sitzen 6 locals und tuen genau dass was alle Männer an Häfen auf der ganzen Welt tun: Rauer Ton, den Mädels hinterher Pfeifen, ein paar Bier, Spaß. Wir haben auch Spaß mit ihnen… gut für´s Spanisch. Sie bieten uns auch direkt große mengen an Grass an… bestimmt gut für den Zoll :-))
Unsere Pässe konnten nicht bearbeitet werden, denn die Zöllner kamen einfach nicht… naja, ist ja auch Samstag - und Panama. Erst wird das Motorrad von Cary aus New Mexico verladen. Vom Steg in ein kleines Schlauchboot, dann hinauf an Deck, vorne an den Bug. Dann kommen wir drann und werden zu „unserem“ Boot gefahren. Die Wildcard 2 (oder Sovereign Grace) ist ein 70 ft. Stahlrumpfschiff und macht einen sehr soliden Eindruck. Sie hat einen Türkisen Rumpf, viel Platz auf dem Vordeck und Achterdeck. Eine kleine Küche, davor eine große Sofasitzecke. Unterdeck verbergen sich Kajüten für 20 Mann. Steffi und ich bekommen eine 2er Kajüte mit übereinander liegenden Betten. Luxus für die Verheirateten :-)

Wir füllen die Kühlboxen mit den gekauften Kaltgetränken, Musik an, Bier auf, ablegen. Das Segel wird gehisst und die See wird etwas bewegter. Die anderen Gäste sind bis auf wenige ausnahmen ohne Dickschifferfahrung und sind beeindruckt, dass das hier „ruhige“ See sein soll. Bald sind die ersten Kreidebleich, kurze Zeit später liegt das ganze Achterdeck voller leidender „Matrosen“. Sophie kocht uns ein hammer Abendessen: Nachos, Chili con Carne, Käse drauf, Sauerrahm. Nicht alle genießen in so vollen Zügen wie die Nordlichter auf dem Vordeck :-)

Um 2 Uhr nachts kommen wir an unserer ersten Insel in San Blas an.

12.03.17 Segeln Tag 2

So können wir am nächsten Morgen an Deck kriechen und eine paradiesische Insel sehen. Nur ein paar Meter Durchmesser, Palmen, um uns herum noch einige mehr. Das Wasser ist ruhig, blau und klar. Erstmal schwimmen!

Danach die erste Mahlzeit des Tages, dass ist nämlich so: Es gibt erst ein kleines Frühstück mit Kaffee, Rosinenbrot, Marmelade. Dann um 10 ein zweites deftiges Frühstück, dann Mittag, und Abendessen auch noch. Verhungern lässt uns Sophie auf keinen fall. So gibt es dann auch gleich Rührei und Toast. Alle sind froh, dass ihre Seekrankheit wieder verflogen ist.

Die Insel am nächsten zu uns ist voller kleiner Palmen bedeckter Hütten und wir wollen sie besuchen. Als „Gastgeschenke“ bekommen wir jeder eine Hand voll Süßigkeiten und Captain John bringt einen Ball mit. Die Kuna, die hier auf den >365 Inseln leben haben bis vor kurzem noch Kokosnüsse als einzige Zahlungsmittel gebraucht. Die Frauen tragen rote Tücher als traditionelle Gewänder. Die Arme und beine sind kunstvoll mit Perlenschmuck umwickelt und das Gesicht ist tätowiert. So verteilen wir Süßigkeiten, sprechen mit den Lokals, spielen Fußball mit den Kindern und kaufen je eine traditionelle Perlenkette für den Fuß. Die alte Dame wickelt sie uns um den Knöchel. Ich bekomme „rot“ auf Backbordseite, Steffi „grün“ auf Steuerbord. Falls wir es mal vergessen sollten :-)

Nach dem Inselausflug Segeln wir zu einer anderen kleinen Insel auf der wir bis zum nächsten Tag bleiben. Die Inselwelt zu beschreiben ist nicht leicht. Es sind halt genau die paradiesischen Inseln die man aus Film und Fernsehen kennt. Viele nur ein kleiner Haufen weißer Sand mit einer Handvoll Palmen, manche „haariger“, ganz wenige mit ein paar Hütten bewohnt. Die Kuna fahren auf langen Einbäumen mit segeln oder Motor umher. Die Segel sind aus zusammengenähten Tuchfetzen, mit Sprit und Fock. Meist werden sie zu zweit gesegelt. Der Vorschoter hängt sich in einer Seilschlaufe „in Trapez“ und so machen sie schnittige Fahrt. Wir schnorcheln um die unberührten Riffe oder sitzen am Strand und gucken uns die Augen wund. Wir erfinden Strandspiele mit Kokosnüssen und uns fehlen eigentlich nur noch die Baströcke…Am Abend gibt es Coco Loco (Frische Kokosnuss mit Rum), wir machen ein Lagerfeuer. Als Abendessen kommt ein großer Topf mit Chicken Curry vom Boot angefahren. Was ein Traum. Wir feiern zusammen mit einem anderen Boot bis spät in die nacht. Auf unserem Boot angekommen ist die Feier noch nicht zu Ende. „Skinny Dipping“ gehört sicher immer mit dazu, und wenn deine Köchen einen nackten Backflip von der Bordwand macht kann die Reise nicht zu schlecht werden.

13.03.17 Segeln Tag 3

An Morgen wie diesen kann man sich gewöhnen. Gleiches Spiel: Aufstehen, einen schluck Kaffee, Köpper in glasklares Wasser, sitzen, gucken. Während ich mein Angelglück versuche, aber nur Fischschwärme meinen Blinker interessiert begucken und sich eher mit ihm Anfreunden kommt ein Fischerboot und hält mir einen >1m großen Baracuda entgegen und lacht sich schlapp. Sie verkaufen uns den Fisch und 20kg Hummer/Languste. Zusammen mit ein paar Paletten Bier für 60$… not too Bad. Am Abend Kocht uns Sophie den Hummer auf so begnadete Weise: Kochen, Fleisch raus, anschwitzen in Butter und Öl mit Knoblauch und Kräutern, dann wieder in die Schale Fülle und mit Reis anrichten. Ein Fest für alle!

14.03.17 Segeln Tag 4

Der Tag beginnt paradiesisch wie die Vorherigen. Baden, das erste kleine Frühstück aus Kaffee und Toast einnehmen, gucken. Das zweite Frühstück ist heute mit Englischem Touch: Chorizo, Bohnen, Ei, Arepas (Maisküchlein). Dann segeln wir zum Wasserauffüllen. Die kleine Insel hat einen „Kai“, die muchachos sind gut drauf. Sie verdienen an der Modernisierung und an den Booten die Vorbeikommen. Dafür kaufen sie Kühlschränke und GEfriertruhen. Damit versorgen sie die Schiffe mit Eis für die Kühlboxen, Getränken et. Heutiges Highlight: Sie haben jetzt auch Milcheis. Die Anspannung bezüglich Grenny ist bei mir immer noch groß. Die schlecht organisierte Verschiffungsfirma hatte bis zu letzt Fragen und immer ist noch nicht klar ob Grenny es auf´s Boot geschafft hat. Der liebe Tibo, hat zufällig Netz und macht mir einen (sicher teuren) Hotspot und endlich kann auch ich ruhig schlafen. Grenny scheint an Board zu sein. Wir zuckeln weiter zu einer sehr süßen „Haarigen“ Insel auf der selbst unser Capitan noch nicht war. So spielen wir Entdecker, schnorcheln und erkunden die Insel. Am Nachmittag geht dann die Überfahrt los. Alle haben schon etwas sorge, aufgrund der 40h Fahrt. Wir sehen uns schon alle grün und über der Reeling. Die ersten Überdosen an Antiemetika sind zu beobachten: Manche Dösen friedlich. Plätze auf dem Achterdeck werden gesichert und dann geht es los. Wie so oft geht es den meisten aber sehr gut. Es wird gelesen (z.B.der dicke „Chapman“, ein Segler Standardwerk… das Kapitel über schwere See erzählt von Havarie, einölen des Bootes gegen riesige Brecher, Seeankern etc. Theoretisch sind wir Vorbereitet :-) ). Steffi schläft aus reiner lust an Deck, ich gehe früh schlafen.

15.02.17 Segeln Tag 5

Nach einer durchgesegelten Nacht in der er schwer war nicht aus dem Bett zufallen erwachen wir bei herrlichem Sonnenschein. Delfine begleiten unser Boot und springen ganz nah an der Bordwand hoch. Den ganzen Tag segeln wir. Wir können fliegende Fische beobachten, die wie kleine Kolibri 50m und mehr über das Wasser flattern. Die Nase in den Wind gestreckt stehe ich den meisten Tag ans Stag gelehnt und gucke mir die Augen wund an der Endlosen See. Das Mittagssandwich serviere ich Tibo (der mit mir ganz vorne sitzt und sich durchschütteln lässt) mit Schürze und Hummerhut verkleidet. Sophie hat mich als „First Class Stewardess“ verkleidet, da wir beiden eben ganz vorne an Deck sitzen. Spaß muss sein. Auch dieser Tag vergeht. Hörspiel, lesen, Film gucken. Früh schlafen gehen, durchs Boot wanken. Am nächsten Morgen sollen wir einlaufen.

16.02.17 Ankunft Cartagena

Die Skyline von Cartagena begrüßt uns bei Sonnenschein. Alle stehen an Deck und genießen die letzten Seemeilen bis zur Ankunft, Große Tanker ziehen an uns vorbei. Ob wohl Grenny schon da ist? Wir geben unsere Pässe ab, bekommen unser letzte „Second Breakfast“, tauschen Kontaktdaten aus und versuchen es vorsichtig mit einem Ankunftsbier. Der Magen hält :-) Mit dem Dinghy fahren wir an land und laden Stück für stück das Gepäck aus. Da sind wir nun in Columbien. Hätten wir uns etwas anders vorgestellt. So quirlig wie es immer heißt ist es gar nicht. Die Leute Lachen und lächeln viel, die Strassen sind sauber und wir sind uns sicher, dass es uns hier gefallen wird. Rucksack auf dem Rücken gehen wir am Wasser entlang bis zu unserem Verschiffungsbüro „Naves“, es ist ganz in der Nähe. Surprise: Grenny ist heute eingelaufen un die Leute im Büro sind sehr nett und freundliche. Zu Fuß laufen wir durch den Stadtteil Manga zu unserem potentiellen Hostel. Hier sehen wir keine Touristen, hier ist der Hafen, die große Polizeizentrale, Wohnblocks und der Zoll. Alles ganz entspannt und sehr Freundlich. Wir fühlen uns wohl. Der Unterschied zu Panama ist ganz klar spürbar. Wer die Wahl hat, sollte lieber nach Kolumbien fliegen. Das Hostel, als es dann gefunden war (kein Schild, keiner kennt es, aber als wir an dem Haus klingeln wo der GPS Punkt ist ist da ein Hostel) ist leider voll. Also erstmal zurück zum VErschiffer. Das Viertel kennen wir bald ganz gut, so oft wie wir es durchkämmen. >30 °C, feucht, Gepäck auf dem Rücken. Das Wasser kann man sich auch gleich ins Hemd schütten. Der Verschiffer hat wieder offen, macht uns die Rechnungen fertig, die wir in Landeswährung (COP) bezahlen müssen. Gut dass wir tausende von Dollars rumgeschleppt haben. Umtauschen… nerv! Erstmal ein Hotel. Wir nehmen das „Hotel Casa Isla de Manga“. Es ist nicht in Gestemani oder der Altstadt,s o wie die meisten, sondern tief im Stadtteil Manga, ganz nah beim Hafen. Somit für uns sehr gut gelegen, und unschlagbar für 20$/Nacht inkl. Frühstück. Das viertel ist Hafennah, viele LKW parken hier. Somit gibt es viel billiges Streetfood, und Pfiffe für Steffis Popo. Das Hotel ist gut gemacht: EIn langer Gang führt von der Strasse in ein Gebäude. Kleine Zimmer gehen ab. Unseres hat ein Bad, eine Klima(!!) und einen Fernseher. Picobello sauber. Alles was wir brauchen! Mit dem Taxi ins Zentrum zum Geldttauschen. Wir verlieren etwas, selbst mit dem besten kurs, aber wir können nicht bei der Bank tauschen, da unsere Pässe noch bei der einreise sind und es zu lange dauert. Abheben lohnt sich auch nicht. Zuück zum Verschiffer mit dem Taxi. Bis alles gemacht ist hat die Bank natürlich gerade zu. Hier machen nämlich ALLE Mittagspause von 12-2… und dann um 5 zu. Oh mann. Damit sind wir durch für heute. Wir holen uns Essen nahe der Polizeistation… was den ganzen Polizisten Cartagenas schmeckt schmeckt auch uns: Endlich wieder gutes Streetfood. Taschen mit Kartoffel und Gemüse gefüllt (Ähnlich der indischen Variante), frittierte Kartoffelbälle mit Fleischeinlage.) Kurz umziehen, dann nach Getsmani zum Hostel Mamallena, wo wir uns zur Aftershowparty treffen. Das Viertel überzeugt: Alte häusschen im Colonialstil, kleine Gässchen, alles bunt. Die Strassenverkäufer feuern gerade ihre Grills an, kleine Kaschemen bieten lokale Küche… viele Innereien, gute Stimmung, günstig. Wir inhalieren Cartagena mit vollen Zügen. Da können die blankpolieren neutralen Länder Costa Rica und Panama einfach nicht mithalten! Und zack sitzen wir wieder alle zusammen und stoßen ein letztes mal auf den Trip an. Unsere Köchen Sophie und ihr Freund Pablo haben schon kräftig vorgeglüht. In einer beispiellosen Show a´la Bachelor bekommen wir unsere Pässe zurück. Tibo und ich mischen noch die umliegenden Essensstände auf. Der Belgier, der immer zu Spaß aufgelegt ist und so viel Freude am Spanischen hat spricht jeden locker an, der nicht bei 3 auf den Bäumen ist. So macht es Spaß. Unser Bier wird im Laden in Silberne Folie (ähnlich einer Rettungsdecke) gehüllt, hier darf man offiziell nicht auf der Strasse trinken. Die Spieße direkt vom Grill schmecken… auf die Frage was es sei: „vaca muerte“ - tote Kuh. :-)

So muerte wie die vaca fallen wir nach 12 ins Bett. Der nächste Tag wird anstrengend. Gut das wir früh den Absprung geschafft haben.

17.03.17 Cartagena - Bürokratie

nach einem einfachen Frühstück im Hotel stehen wir um 7:30 vor der Bank. Wir beobachten den Start in den Tag auf kolumbianisch und zahlen um 8 unsere Rechnung. Dann schnell zum VErschiffer. Die Dokumente werden sortiert, wir kaufen noch eine Autoversicherung und gehen dann zur DIAN, dem Zoll. Ein großes modernes, sehr aufgeräumtes Gebäude. So einen Zoll haben wir auf der ganzen Reise noch nicht gesehen. Kein Chaos, es ist leise und sauber. Das stimmt gleich viel zuversichtlicher. Eine Dame guckt sich alles an und vereinbart dann einen Termin für die Inspektion. Diese erfolgt gar nicht mehr persönlich, sondern nur noch per Foto. Uns ist es recht. Zurück beim Verschiffer erfahren wir, dass an diesem WE die Miss Colombia Wahlen sind. Dafür gibt es 2 Tage Feiertag (???!!). Somit schließt jetzt mittags alles und macht erst wieder am Dienstag auf. Auch am Hafen läuft nix… alle mit der Misswahl beschäftigt. Dazu muss man sagen, dass die Kolumbianerinnen zu den schönsten Frauen der Welt gehören und in der Literatur immer von dem unglaublichen Leid der Männer gesprochen wird die den ganzen Tag diese unerreichbaren Grazien beschauen müssen. Vielleicht deswegen der Feiertag. Für uns bedeutet dies aber: Grenny bekommen wir frühestens am Dienstag. Naja, Cartagena muss ja schließlich auch angeschaut werden, und Fotos sortier, und FIlm geschnitten, und im Hotel gelegen und Fernsehen geguckt werden. Für all das haben wir jetzt Zeit :-) Ich gehen vom Hotel noch schnell zum nahe gelgenen Einkaufszentrum um die Rechnung für den Hafen zu bezahlen. Ein separates Abenteuer, denn dafür gillt es eine Art Überweisungsträger auszufüllen… Die umwerfend schönen (siehe oben) Damen bei der Bank lächeln und sagen mir, dass alles richtig ausgefüllt ist. Rund um gutes GEfühl ;-)

Das Einkaufszentrum hat auch einen Supermarkt. Hier bekomme ich die Sachen die sonst kaum zu bekommen sind: Duschgel, Tampons, Sandwichmaterial und eine schöne Flache wein. Nach dem Tag verlassen wir das Zimmer nicht mehr. Klima und TV an, Füße hoch. Wir gucken süße Kindersendungen und Soaps. Besseren Spanischunterricht gibt es kaum. Abends machen wir Picknick im Hotelzimmer: Leckere Sandwiches mit Rotwein. Dazu ein Heinz Erhard Film (wir haben einige). Life is good!

Eingestellt von Kojensen 13:05 Kommentare (0)

16.03.17 Segeln Panama-Kolumbien Bilder

Wir hatten eine unglaubliche Zeit auf dem Segelboot nach Kolumbien. 6 Tage Inselleben und raue See. Genauere Berichte folgen. Jetzt holen wir erstmal Grenny vom Hafen in Cartagena ab... 😘

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Eingestellt von Kojensen 22:15 Kommentare (0)

02.03.-09.03.17 Punta Chame bis Portobelo

02.03.17 Kiten Punta Chame Teil 3, Magere Zeiten

Wir beginnen den Tag langsam. Die Vorräte brennen weiter fleissig ab und jetzt ist auch das Wasser alle. Bei der Kiteschule können wir auffüllen, aber im Gegensatz zum Rest von Panama schmeckt das Wasser schrecklich. Wahrscheinlich Entsalzungsanlage oder so. Den Morgenwind haben wir sowieso verpasst also gehen wir erst Mittags langsam an den Strand. Zuerst aber ein herrliches Mittagessen aus der einen Chinanudel die wir noch im Kofferraum gefunden haben und einem Sandwich aus altem Burgerbrötchen, Tomate und Knoblauch. Mit Öl in der Pfanne angebraten gar nicht schlecht :-) Anzuziehen haben wir auch nix mehr, denn wir haben seit Wochen nicht gewaschen :-)

Wir gehen wieder den beschwerlichen Tiefsandweg zum Strand und richten uns wie die letzten Tage ein: Aus Treibholz wir ein Tipi gebaut und mit einer Decke und angespülten Reissäcken zu einem Sonnenschutz zusammengebaut. Dies taten wir nun jeden Tag auf´s Neue, da die Flut unsere Konstruktion täglich davon trägt. Ausserdem macht es Spaß so wie Robinson Crusoe am Strand einen Unterstand zu bauen. Den brauchen wir bei der Sonne aber auch wirklich. Ich fülle bei der Kiteschule noch Wasser auf (Erhält den Preis für widerlichstes Trinkwasser der Reise!) und kaufe eine Handle für das neue Board. Heute wird auch geangelt, wobei ich eine nette Bekanntschaft mache. Ich schaffe es sogar einen Fisch bis kurz vor´s Land heran zu ziehen… dann haut er wieder ab. Glück gehabt.

Und dann kommt der Wind! Wir wechseln uns wieder mit dem 12er ab. Wenn man den ganzen Tag kitet hat sich das bewährt. Den GANZEN Tag kann sowieso keiner. Wir probieren verschiedene Boards aus und lernen auch nach so vielen Jahren wieder etwas dazu. Der Wind hier ist unglaublich konstant und wirkt nicht so stark wie er dann ist. Ein wirklich interessantes Revier. Die selbstgebastelte Boardleash bleibt auch heute dran. Gegen Abend laufen wir beide noch zur Höchstform auf und haben mit die genialste Session die wir bisher hatten. Die Sprünge sitzen langsam und wir stehen Tricks die bisher nicht klappen wollten. Glücksgefühle hoch 10! So viel kann konstanter Wind ausmachen…. wenn nicht diese Strömung wäre, dann wär das hier ein top Revier.

Da wir am nächsten Tag früh los wollen packen wir noch das meiste zusammen. Dann zum bestmöglichen Ausklang nach einem solchen Tag: Luis Defunes im Bett.

03.03.17 Fahrt nach Panama City

Nach einem schnellen Kaffee in der Kiteschule und der damit verbundenen DUSCHE fahren wir rRichtung Panama City. Jetzt geht der „Stress“ der anstehenden Verschiffung und den anderen Pflichten los. Wir wollen Ersatzteile Kaufen und zur Werkstatt. Haben die Zeit für uns? Bekommen wir alles? Was wird es kosten? und dann VERSCHIFFUNG…AHHHH. Man muss dazu sagen, dass der Ruf der Verschiffung ihr vorauseilt. Alle Reisenden stöhnen und erzählen schlimme Geschichten der Abläufe. Wir sind ohne Agenten unterwegs und hoffen, dass es eine gute Idee war. Jetzt begleitet uns das Magengrimmen (ähnlich wie vor Prüfungen) jeden Tag bis zur Verschiffung.

Auf dem Weg geht´s schon los. Wir sehen mehrere Holzverarbeitungsbetriebe und fragen nach ob sie uns eine Wand hinter die Fahrersitze einbauen können. Joa, das könnten sie schon, aber das Holz haben sie nicht, das müssen wir kaufen. Ok. Wo? Da und da. Ok. Angekommen erfahren wir, dass sie solche Holzplatten nicht haben. Das Spiel wiederholt sich bis wir keine Lust mehr haben. Na dann müssen wir was in Panama City finden. Der Haupt Stressfaktor ist der Zeitplan: Heute ist Freitag, das Auto muss spätestens am nächsten Donnerstag am Hafen abgegeben werden. Bis dahin wollen wir es beim Mechaniker abgeben und aber auch die Holzwand machen etc. You see the problem? Zusätzlich ist es unerträglich heiss.

Erster Lichtblick: Die erste große Mall mit großem Supermarkt (Rey) und einem Baumarkt (DoIt Centre). Nach so etwas haben wir gesucht, existiert in Mittelamerika aber quasi nicht, das wissen wir. Bei uns würden wir zum Praktiker gehen und uns da eine Holzplatte zusägen lassen und alle Teile zum anschrauben kaufen. Dann auf dem Parkplatz zusammenbauen. In Lateinamerika: Fehlanzeige. Es gibt Ferreterias die Bauartikel verkaufen, aber an Holz meist nur riesige grobe Bretter (quasi 1/5 Baumstamm). Der Bedarf ist einfach nicht da. Wieder so ein Filterblasenproblem. Der Baumarkt hat sowas natürlich auch nicht, aber schickt uns nochmal weiter. Nachdem es das da auch nicht gibt und wir bei 40 °C und Rushhour in der 9 Mio. Stadt keinen kühlen Kopf bewahren können fahren wir zum Mechaniker. Denn merke: Es ist Freitag… wir wollten Früh bei ihm sein. Jetzt ist 1. Beim Supermarkt gibt es vorher noch Mittagessen. Der Supermarkt ist riesig und voller Leckereien für den westlichen Gaumen: „Richtiges“ Brot (zumindest nicht nur Toast), Käse, Wurst, frische Salate. Auf dem Parkplatz machen wir uns wohlverdiente Sandwiches. Vor allem nach den mageren letzten Tagen eine Wohltat.

Bei Procars Panama werden wir herzlich empfangen. Rui und Cesar sind von Anfang an super. Rui ist ursprünglich aus Portugal. Heiratete eine Venezolanerin und lebte mit ihr und 2 Kindern in Venezuela. nachdem auf das Auto mit Frau und Kindern drin auf offener Strasse geschossen wurde dachten sie schon an´s wegziehen. Dann wurde er (Sohn eines Bauunternehmers) von der Polizei gekidnappt und musste mit Lösegeld freigepresst werden. Als dann schon wieder die Frau auf der Autobahn eine Waffe an der Schläfe hatte zogen sie nach Panama. Uiuiui…

Rui hört sich brav alles an was wir brauchen und sagt im Nebensatz, als ich ihm erzähle, dass wir Holz für die Wand gesucht hätten, „die kann ich Euch auch einbauen!“. Montag um 8 sollen wir wieder kommen, dann hätte er Zeit. Wahnsinn. Wir sind erleichtert. Wir fahren zurück zur AltaPlaza Mall und stehen seit über 4 Monaten das erste mal wieder in einem Einkaufszentrum. Klimaanlage, sauber, Geschäfte mit dingen die wir dringend brauchen. Heaven! Vor allem brauchen wir Anziehsachen. Nicht weil diese alle dreckig sind (haben wir währenddessen in einem Waschsalon abgegeben), sondern weil sie aufgebraucht sind. Wir unterziehen ja all unseren Kleidungsstücken den puren Härtetest: Jeden Tag draussen, Sonne, Salz etc. Ich brauche Boardshorts, ein lockeres Lycra und am aller dringendsten: Schuhe! Steffi braucht ebenfalls Boardshorts, Lycra, Unterwäsche, Tops. Auch meine Kappe hat nach 6 Monaten löcher von UV Licht. In der Mall wird gerade eine Episode „Topchef Panama“ (Kochsendung, die es auch in DE gibt) gedreht. Zur Drehpause bekommen alle aber Fertigessen vom Catering. Komische Welt.

Wir holen die Wäsche ab und fahren mit dem Feierabendverkehr Richtung Balboa Yachtklub. Der liegt auf dem weg zum Landzipfel „Amador“. Wir stehen mit allen anderen etwas im Stau, dafür aber mit schönem Blick auf die Skyline. Eine Brücke führt in einer langen Schlaufe über das Wasser. In den Strassen um den Yachtclub parken die Overlander gerne, da es ruhig ist und sicher. Hier patrouilliert nicht nur die Polizei, sondern auch die „Navy“… nicht das Panama nicht so schon sicher genug wäre :-) Wir parken am Ende der Strasse, direkt an der Promenade mit Blick auf den Panamakanal. Verdienter Abschluss des Abends mit kühlenGetränken und leckerem Essen im Yachtklub. Wir sitzen draussen und die Atmosphäre ist locker. Viele Boatcaptains aber aber auch Hafencrew genießen hier den Abend. Die Nächte hier in Grenny sind heiß, da sehr tropisch.

04.03.17 Panama City - Kanal und Albrook Mall

Am Morgen nach der unruhigen, da heissen Nacht, holen wir uns Süße Teilchen, Kaffee und Empanadas vom kleinen Strassenverkäufer. Am Pier ist schon was los, denn viele wollen mit einer Fähre auf eine Insel. Wohl ein beliebter Tagesausflug. Beim Frühstück sehen wir zu wie die Schlepper auslaufen und die Lotsen auf die Tanker bringen. Dann wollen wir natürlich die Miraflores Schleuse sehen. Eine von 4 Schleusen die die Schiffe auf die Höhe des zentralen Sees im Landesinneren bringt (26m). Wir versuchen es mit dem Bus, aber es fahren zwar einige Busse umher aber ein Busfahrplan ist nicht zu bekommen. Hier hilft auch das Internet nicht. Soweit ist Panama doch nicht. Selbst nach vielen tagen hier in der City würden wir gerne häufiger Bus fahren, aber das System ist undurchschaubar. So steigen wir doch in´s Taxi (hier recht günstig). Angekommen können wir gleich von einem Aussichtsdeck beobachten wie zwei Tanker milimetergenau von Loks durch die Schleuse gezogen werden. Kein wunder, dass man hier im Zeitrafferaufnahmen sieht. Dauert ganz schön lange. 40 Schiffe pro 24h. Nicht so viel. Das Visitor Centre erklärt eindrücklich die Erbauung des Kanals und die politische Bedeutung. Ein Film am Ende rundet das ganze ab. Jetzt wissen wir bescheid. Was auf der Hinfahrt nicht klappt, klappt jetzt: Busfahrt zur Albrook Mall. Dahin fährt es sich leicht, denn hier ist auch der ZOB. Die Buskarte haben wir von Juki in Costa Rica bekommen. Aufgeladen und los. Für 35 cent/Fahrt kann man lange fahren :-)

Also ab in die nächste Mall. Unsere Einkäufe sind noch nicht fertig. Gegessen wird im Foodcourt. Hier etwas zum „panamerikanischen“ Essen: Ein Blog eines hier lebenden fasst es ganz gut zusammen: „The typical hole-in-the-wall for local food does exist in Panama to, but that hole sells KFC/Burger King/Taco Bell“. Die Orientierung an der langweiligsten durchschnittskultur der Welt (USA) macht hier wie an manchen anderen Orten das Leben gleichförmig und uninteressant. Was soll ein Land ohne typische Küche? Naja, also Foodcourt mit Sushiexpress und Asiaexpress. Für uns ganz gut, denn es bedeutet mal einen anderen Geschmack… vor allem wenn es das alles mal gibt. Es wird das letzte mal gewesen sein :-) Wir finden die meisten Sachen die wir suchen. Auch GRenny bekommt etwas: Ein Satz neue Gläser und Teller. Auch solche Artikel sind unmöglich im Rest des Kontinents zu bekommen! Ist ja auch irgendwie klar: Wer hat denn sonst auch Geld und Verwendung für diese ganzen Sachen die es hier gibt. Solch teuere Kleidung, Sportartikel und Dekoschnickschnack. Dafür muss dein Haus ja auch erstmal Strom haben und du „Freizeit“. Undenkbar für 99% der Bevölkerung Lateinamerikas.

Fun Fact: Steffi geht für 1,5h „verloren“ und ich lasse sie von Sicherheitsdienst suchen. Schade dass sie auch schwarze Haare hat. Lisa-Marie wäre in 2 sec. gefunden worden.

Am Abend sind wir wieder im Yachtclub. Wenn es mal ein nettes Restaurant gibt in dem man auch gerne sitzt, dann kostet es halt auch mal etwas mehr als der Taco an der Strasse. Wir werden die nächste Zeit keine Gelegenheit haben Geld für solche Restaurants auszugeben, weil es sie schier nicht gibt! Ein „Problem“ des ganzen Kontinents… es scheitert nicht am Geld, sondern es gibt die Sachen die man will einfach nicht. Kann man sich als Deutscher nicht vorstellen (ein click bei Amazon oder ab in´s nächste Geschäft und da ist alles was man braucht!).

05.03.17 Panama City - Biodiversity Museum und Altstadt
Der morgen beginnt sportlich. nach kaffee und Teilchen vom kleinen Verkäufer machen wir uns mit dem Longboard auf den Weg zum viel gepriesenen Biodiversity Museum. Wir müssen dafür nur die Promenade entlang. Das Gebäude hat verrückte Bunte Dächer und steht an der Spitze einer Landzunge. Designed von Gehry Alrededor (z.B. Vitra Design Museum, Weil am Rhein). Panamerikaner sind wir nicht, also kommen wir heute nicht umsonst herein. Wir erkunden schonmal das Museum von aussen, denn auf hat es noch nicht. Es gibt auch hier viel zu sehen: Verschiedenste Pflanzen, ein traditionelles Haus und Infotafeln. Das Museum gibt es erst seit 2 Jahren und entwickelt sich stetig weiter. Was toll ist zu merken, dass die Mitarbeiter mit Herzblut bei der Sache sind. Es wird erklärt und geholfen wo es nur geht. Highlights des Museums: Ein von Bildschirmen und Leinwänden komplett eingeschlossener Raum der einen auf eine Reise durch die Welt schickt. Wir tauchen, fliegen und krabbeln… beeindruckend. Dann wird an tollen Exponaten die wichtigkeit der Biodiversität erklärt. Wir erfahren, dass die „Entstehung“ Panamas auslöser einer Eiszeit wahr, da nur die Trennung der Meere, sich ihr Salzgehalt verändert hat usw…

Auf jedenfall ein hammer Museum! Von dort aus radeln wir mit unseren Rädchen in die Altstadt. Panama City ist die perfekte Fahrradstadt. Das bemerkt man vor allem daran, dass überall Rennradfahrer herumfahren. Ein unvorstellbarer Luxus, da nicht nur die Räder Teuer sind, sondern auch kaum ein Land Strassen hat die gut genug sind zum radfahren, geschweigedenn RENNrad!. Hier in PC hat aufjedenfall jemand mitgedacht. An der Promenade sind schöne Sportplätze und Parkanlagen für alle. So können die Bewohner der SEHR abgerissenen Siedlungen auf der anderen Strassenseite sich trotzdem wertgeschätzt fühlen vom System. Zurück aber zur Altstadt, der Casco Viejo. Sie liegt auf einer kleinen halbinsel und man fährt über eine kleine Strasse hinein. Zuerst sieht man nur zweistöckige verfallene Häuse. Kinder spielen in der Strasse, Menschen schauen aus den Verfallenen Hausern. Dann auf einmal dazwischen ein niegelnagelneues renoviertes Haus aus dem 16 Jhd. dann wieder ein nicht renoviertes, dann eine ganze Strasse strahlender Häuser usw. Stück für Stück werden hier die alten Häuser originalgetreu renoviert. Der Kontrast ist irre. Wie Kreuzberg hoch 10. So sind auch teure Restaurants und schicke Wägen in diesen Bezirk gekommen. Was wohl mit den Menschen aus den noch nicht renovierten Häusern wird? Aktuell spielen sie zumindest noch lautstark Baseball am Strand. Von der Stadtmauer aus sind es ca. 20 Stufen hinunter bis zu einem kleinen Strand vor dem hafenbecken, dass jetzt bei Ebbe trocken liegt. Es ist Sonntag und das Improvisierte Baseballspiel ist in vollem Gange. Hoffentlich hat das frisch renovierte Haus mit Balkonen zum Strand Panzerglasfenster, denn der Ball fliegt mehrfach gegen das Haus. :-)

Wir essen bei einem Intaliener, weil es ein Intaliener ist und der nächste wahrscheinlich erst in Buenos Aires kommt. Teuer aber lecker.

Weiter mit dem Rad durch die Stadt. Ein Monsoonartiger Regen setzt uns in einem Häusereingang fest. Danach zur Promenade vor der Skyline. Wir werden von einem Promotionsteam von V8 (dem Saft) angehalten. Alle sind gekleidet wie bei einem Boxenstop. Wir werden abgetupft und bekommen kalte Getränke. Das neue von V8 natürlich. Dann ein Foto und wir dürfen etwas in die Kamera sagen. Lustiges Detail: Eine der Damen ist nur ca 150cm und schaut mit großen Augen zu mir hinauf und will vor lauter Scham fast nicht mit auf´s Foto. Dann gehe ich in die Knie und sie auf die Zehenspitzen und schon geht sie mir fast bis zur Brust. Das passt :-)

Wir drehen unsere Runde noch zu Ende und radeln dann nach „Hause“. Interessant zu beobachten wie die Bucht vor der Skyline bei Ebbe leerläuft. Das muss man beim Maklerbesuch für ein Penthouse in erster Reihe auf jeden Fall mit einberechnen :-)

Ein Local hat uns schon in der Stadt gesehen und steht jetzt mit Freundin und Roller vor uns. Mit dem Rad sind wir bis hierher gefahren? Das seien doch 5km?!!! Fassungslosigkeit. Auch er möchte mal eine solche Reise machen… vielleicht wenn er 30 ist oder so. Guter plan sagen wir und beantworten alle seine Fragen. Später kommt noch ein Paar aus Argentinien. Auch sehr nett. Heute ist wohl Grenny Besuchstag.

Am Abend wieder… genau! Yachtclub… Duschen lässt uns der Sicherheitsmann vom Hafen leider nicht „Tienes un Yacht aqui? No? No Yacht, no ducha!“ leider haben wir keine, also dürfen wir nicht duschen. Schade aber auch. Vor allem nach einem Tag auf dem Rad… #VANLIFE

06.03.17 Panama City - Werkstatt und City

Pünktlich um 8 sind wir bei Rui. Wir besprechen nocheinmal alles und gehen dann Richtung Stadt. Unterwegs frühstücken wir hier im Autowerkstatt viertel. Eine kleine Butze hat gefüllte Yuka, Chorizo, etc für uns. Heute wollen wir Metro fahren. Die ist einfach zu durchschauen, da es nur eine Linie gibt. Wir laufen bis zur nächsten Stadtion und fahren planlos Richtung Innenstadt. Die MEtro ist sehr sauber und neu. Ist auch die einzige ausserhalb von Mexico City. Wir steigen aus und wandern durch die Häuserschluchten zwischen den großen Wolkenkratzern. Zuletzt landen wir in einer weiteren Mall (Multicentro). Die letzten fehlenden Teile werden besorgt und zum Mittagessen gibt es Libanesisch. Endlich mal wieder Humus, Falafel und Salat. Das große gemischte Menü für 2 ist ausgezeichnet und wir nehmen den Rest mit für Abends. Zurück bei Rui in der Werkstatt können wir duschen und Wasser auffüllen. Das Wlan bei ihm ist auch klasse, so dass wir ausgedehnt telefonieren können und Irmgard ein Geburtstagsvideo und Anruf bescheren können. Am Ende des ersten Tages ist nicht alles Geschafft, aber die LiMa hat ein Extra ersatzteil und eine neue „Welle“(?), die leckende Dieselleitung wurde endgültig repariert (auch wenn mein Provisorium bis jetzt dicht war), Bremsen seien noch Top, Gerostete Teile am Auspuffrohr sind ersetzt.

Tolle Arbeit! Wir besorgen Bier für alle. Das funktioniert überall :-)

07.03.17 Panama City - Polizeiinspektion, Werstatt

Heute geht es früh raus. Um 7:00 Uhr stehen wir bei der Polizeiinspektion auf dem Parkplatz. Er ist genau so zwielichtig und schwer zu finden wie angekündigt. Wir sind nicht die ersten und bekommen No. 14. Alle stehen bereit mit offener Motorhaube und warten. Ein paar andere Overlander kommen auch noch. Wir tauschen uns rege über die Verschiffung aus. Einem ist der Containerpartner abgesprungen. Gut das wir RoRo machen. Die Inspektion dauert 2 Sekunden, die entsprechenden Papiere werden eingesammelt. Um 2 können wir wiederkommen und die Papiere abholen. Also schnell zu Rui in die Werkstatt. Während er werkelt gehen wir frühstücken. Eine kleine Kascheme mit klimatisiertem Hinterzimmer serviert Empanadas, Lebergulasch, und tolle Würstchen. Dann kaufen wir noch die Teile für das zusätzliche Schloss für die Fahrertür. Die konnte Rui nicht reparieren, also wird sie für die Verschiffung verschlossen. Dann machen wir uns auf zur Polizeiinspektion. Das abholen der Papiere dauert länger als gedacht, aber am Ende bekommen wir alles. Es fällt noch ein Fehler in der Motornummer auf, aber zum Glück nur mir. Die Vin stimmt und somit ist alles gut. Sowas kann auch mal das aus für eine VErschiffung bedeuten. Zurück in der Werkstatt stauen wir bauklötze. Die Zwischenwand die sie eingezogen haben passt auf den Millimeter und sitzt bombenfest. Der Motor blitzt auch und der Unterboden ist versiegelt. Wir packen schonmal die Sachen für´s Segeln und verabschieden uns als die Werkstatt schließt von allen.

Wir nehmen uns vom Hähnchengrill um die Ecke noch etwas mit. Das essen wir dann schon im Auto, denn wir stecken in der Rushhour fest.

Am Yachtklub parken wir unter einer Laterne um schonmal für den nächsten Morgen so gut wie möglich vorzubereiten. Wir sind fix und alle… und angespannt.

08.03.17 Verschiffung Colon- Cartagena

OK, so sieht es aus: Wir müssen alles für´s Segeln und unsere Zeit in Cartagena ohne GRenny haben. Alle Wertsachen natürlich auch und bloß nix im Auto lassen was wir brauchen. Anspannung genug.

Nun müssen wir um 5 Uhr aufstehen um alles vom Dach in den Innenraum zu verpacken. Das ing vorher nicht, denn wir müssen ja noch drin schlafen. Also werkeln wir schwitzend um 5 Uhr in der sonst stillen Strasse. Die Box kommt hinter die Trennwand vor das Bett. In Ihr findet der große Kanister Platz, da wir Platz im Schrank haben für die sachen die eigentlich in der Kiste sind. Weil wir ja für´s Segeln gepackt haben. Comprende?! Surfbretter etc auf´s Bett. Ordentlich muss es natürlich auch aussehen, sonsz bekommt der Zoll einen Anfall. Um 6:30 Uhr fahren wir los nach Colon zum Hafen. Der Tag hat erst begonnen und wir sind schon ganz schön KO. Die Fahrt verläuft gut und wir können die Mautstrasse nehmen und Bar bezahlen. War im vorab kaum herauszubekommen. Um 8 Uhr sind wir am Hafen. Für einen Hafen sieht es hier ganz gut aus. Parken und zum Verschiffungsbüro von WWL. Eigentlich soll das hier der angenehmste Teil sein, wird aber der unangenehmste. Man sagt uns, dass wir heute das Auto nicht abgeben können, da sich das Schiff verspätet. Jetzt werden wir SEHR deutlich, und es stellt sich heraus, dass man gegen eine Parkgebühr doch jetzt schon abgeben kann. Es folgt viel Bürokratie und man merkt schon, dass die Mitarbeiter diesen Bürojob gewählt haben, weil sie NICHT mit Menschen arbeiten wollen. Auch nicht mit dem einen Gringo pro Monat der sich nicht so auskennt wie die Kommerziellen Kunden. Bill of Landing darf ich Selber am eigenen Laptop ausfüllen und wieder zur Dame Mailen die 3m vor mir sitzt. Gut das ich noch eine Vorlage aus dem Internet abgespeichert hatte was in welche Feld kommt, und das wir den Laptop dabei haben, und das ich internet hab… und und und…. am Ende bekommen wir die Bill of Landing (das wichtigste Dokument!) und ziehen los auf die Odysee über den normalen Zoll, den Hafenzoll, die Bezahlstelle und letztendlich die Abgabestelle. In unserem Gepäck der große Packen an Kopien die wir vorab haben machen lassen und immer neue Dokumente die hinzukommen. Letztendlich war der unangenehmste Teil aber der erste. Auf der Restlichen Reise durch den Hafen sind alle sehr freundlich. Mehrfache ziehen uns locals aus den falschen Schlangen in die richtige etc. Am Ende wird Grenny 4-fach inspizert. Zoll, Hundestaffel, Anderer Beamter und dann noch die Fotocrew. Die sind sehr gut drauf. 5 junge Typen und eine (arme) Praktikantin. Wir haben sehr viel Spaß, mein Spanish wird gelobt und um en Ausdruck für „Ficki Ficki“ auf Panamalesisch erweitert :-) Ein Selfie mit der Bande, dann warten auf die finalen Dokumente, dann wird Grenny weggefahren. Währenddessen wartet Steffi vor dem Gelände… diesen letzten Schritt darf nur der Halter machen. Danach mit dem Taxi nach Portobelo. Den Luxus haben wir uns verdienst, anstatt jetzt noch im (super!) zwielichtigen Colon nach einem Bus zu suchen. Am Mann ein ganzer Haufen Bargelnd und all unsere Wertsachen… nene… so cruisen wir an der Küste mit dem Taxi zu unserem Hotel Scubaportobelo kurz vor den Toren des Kaffs. Wir schlafen auf der Fahrt vor Erschöpfung fast ein. Wenn die Anspannung erstmal abfällt….

Angekommen im Scuba Portobelo Hotel ist alles sehr verschlafen. Eine kleine Terasse, eine Bar, ein paar Tauchboote. Wir bekommen eine Hütte direkt am Wasser und haben sogar eine eigene kleine Terasse. Der Standard der Zimmer ist wohl den örtlichen gegebenheiten angepasst und hatte vielleicht schon mal bessere Zeiten. Wir freuen uns jedenfalls wie kleine Kinder über unseren klimatisierten Raum, das große Bett und das Bad mit Dusche. Nach 7 Monaten auf 4,5qm ohne Klimaanlage und Bad/Dusche kann man sein Glück kaum fassen aufrecht in einem Raum stehen zu können. So viel Platz für UNS. Wir essen etwas im Restaurant (teuer, wenig, lange Wartezeit) und verziehen uns dann nach drinnen. Die anderen Gäste halten uns bestimmt für etwas sonderbar, aber draußen am Wasser/Strand/Meer waren wir jetzt oft genug. In einem Raum nur für uns mit Bad und Klima hingegen nie. Wir dösen erstmal ein wenig, dann bestellen wir Pizza und gucken einen schönen Heinz Erhard Film. In der Umgebung ist nämlich um 6 Uhr Abends alles tot. Ich hätte auf meinem Erkundungsspatziergang in einem Restaurant mir das Bier selbst aus dem Kühlschrank nehmen können, aber Menschen habe ich keine gesehen…

09.03.17 Scuba Portobelo - Relax

Heute ist ein Relaxtag und es fühlt sich wirklich an wie ein freies WE nach einer harten Woche. Das Frühstück hier ist fast noch eine größere Katastrophe als das Mittagessen. Wir chillen lange und ausgiebig in den Tag hinein. Ich gucke spanische telenovelas mit Untertiteln, Steffi liest. Heute gehen wir früher zu dem vermeindlichen „Kiosk“ und er hat offen. Wir besorgen ein paar Snacks und etwas für´s Frühstück. Abends wieder Pizza und Heinz Erhard. Kann es schöneres geben?

Eingestellt von Kojensen 12:17 Kommentare (1)

7.3.17 Bilder Panama 2

es wurde wieder aufregen, ein Friseurbesuch was an. Bis jetzt das günstigster in ganz Panama: Steffi und mich zusammen 13 $

weitere Highlights in Panama City: die Altstadt, der Panamakanal, das Biodiversitätsmuseum und die Promenade.

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Eingestellt von Kojensen 08:15 Kommentare (1)

7.3.17 Panama Update

hallo alle zusammen. Wir sind in Panama City und haben nach anfänglichen Stadterkundungen jetzt den Verschiffungsteil erreicht. Grenny wird bei einer Werkstatt noch etwas auf Vordermann gebracht und heute oder morgen fahren wir dann nach Cologne um die Formalitäten im Hafen zu erledigen. Es hat Spaß gemacht endlich wieder Einkaufsmöglichkeiten und eine große Stadt zu haben aber wir freuen uns jetzt auch schon auf die ruhige Karibik Küste. Hier werden wir erst noch etwas tauchen und dann eine Woche lang nach Kolumbien Segeln.

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Eingestellt von Kojensen 08:15 Kommentare (0)

10.02 - 01.03.17 Arenal bis Punta Chame Panama

10.02. - 16.02.17 Unsere Tage am Lago Arenal

Nach fast 4 Wochen (!) ist es nun mal wieder Zeit unsere Erlebnisse aufzuschreiben. Es war viel los, was den Mangel an Berichten erklärt. Auch war das Internet rar und der Strom auch. Also wo waren wir… Die Zeit am Lago Arenal, wenn auch erzwungen, ist herrlich. Wir haben uns auf der großen Wiese vor dem See eingerichtet, die Markise gespannt und harren der Dinge die da kommen. Die ersten „versprochenen“ Termine mit unserem Mechaniker verstreichen wohl auch aufgrund eines Missverständnisses. Dann treffen wir auf „Indio“. Eine Frohnatur mitte 40 strahlt uns ein Lächeln und eine Herzlichkeit entgegen wie kein zweiter. Er nimmt uns mit die Strasse hinunter um uns Affen in den Bäumen zu Zeigen. Dann angeln wir uns ein paar Cocos von den Bäumen. „Your machete is very sharp. good. Normally gringos don´t know how to sharpen a machete.“ Indio berichtet, dass er mit 10 Geschwistern auf einer entlegenen Farm ohne Wasser und Strom aufgewachsen sei. Nur einmal im Jahr verlies der Vater die Farm um Salz zu kaufen. Alles andere wurde angebaut. Sie gingen auf die Jagt im Dschungel mit Macheten und Schleudern, nur Schuhe waren immer knapp. Ein Lehrer kam nur manchmal und erst mit 21 verlässt er die Farm. Sein fliesendes Englisch, erklärt er beiläufig, habe er sich selbst beigebracht mit einem Buch dass eine Cousine bei ihm vergessen habe. So demütig spricht er über seine aussergewöhnlichen Talente. Wahnsinn. Seine Frau lernt er im Kloster kennen. Er Gärtner, sie fast Nonne. Sie hilft ihm etwas aus seinem Auge zu entfernen, die Oberschwester sieht es als einen Kuss, beide fliehen. Wie für einen Film! Und klug ist er: Sein Sohn überlege gerade ob er nicht die Schule abbrechen solle. Indio nimmt ihn mit zur Garten-/Farmarbeit, nimmt ihm Geld für Miete etc ab…. so lange bis Sohnemann freiwillig und mit neuer Motivation das Gymnasium weiter besucht. Herzensguter „Indio“ stellt dann sofort auch den korrekten Kontakt zu „Luis“ dem versprochenen Elektromechaniker her und beordert ihn zu uns für den nächsten morgen. Luis kommt und nimmt die Lichtmaschine mit. Jetzt sind wir endgültig gestrandet. Das Solarpaneel liefert den Strom für das nötigste. Der Kühlschrank muss mit Eiswürfeln betrieben werden.

So lernen wir nach und nach alle Menschen am See kennen. Zum Beispiel Frisbee-Hund Dillon, der mit seiner Frisbee zu allen Leuten in dem Park geht und sie unmissverständlich zum spielen auffordert.

Eines Nachmittags passiert etwas sehr typisches für Mittelamerika: Ein Pickup Truck mit Musik und Kühlbox auf der Ladefläche hält direkt vor unserer Markise. Ein Ehepaar steigt aus, er bietet uns Bier an und beginnt ein Gespräch. Es läuft Country Musik. Es kommen ein paar mehr Menschen hinzu, alles Freunde/Verwandte etc. Als alle dann brav ein Bier nach dem anderen getrunken haben wird sich verabschiedet und alle fahren wieder. Kleine Spontanparty, sehr lustig, gut für´s Spanisch.

So gehen die Tage in´s land. Wir lesen viel, spielen Gitarre, angeln (erfolglos) und erforschen unsere nähere Umgebung. Besonders beeindruckend sind die Kilometer langen Trampelpfade der Blattschneideameisen die sich über das gesamte Gelände ziehen. Mann könnte stundenlang ihnen beim umhertragen von Blättern und Blüten zusehen. Steffi kämpft etwas mit unserer „Zwangspause“.

Weiteres „Highlight“ der Wartezeit: Beim heraushebeln von Kokusnussfleisch mit meiner ach so scharfen Machete steche ich mir in den linken Daumen. gar nicht so lang, aber tief ist der Schnitt. Eine Naht muss her. Sich selbst ohne lokale zu nähen ist gar nicht so einfach, da man nie so schnell durchstechen kann wie bei „Fremden“, da einem die freie Hand fehlt. Es klappt und die Wunde verheilt brav.

Irgendwann kommt Luis dann auch wieder. Es sei schwieriger gewesen als gedacht die entsprechenden Teile für die Aufarbeitung des Reglers zu bekommen. Eine neue Hupe bauen wir auch noch ein. Dann Kaffee und süße Teilchen für Indio und Luis. Die haben sie sich verdient und wir uns auch.

Besucher gab es natürlich auch während unserer Zeit hier: Wir sehen Gabs und Shane wieder, unsere australischen Freunde die wir zuerst in Zion trafen. Großes hallo und deutsches Frühstück. Zusammen fahren wir eine Stunde am See entlang nach La Fortuna. Die beiden müssen einiges erledigen, wir wollen eine Schokoladentour machen und Hotsprings gibt es auch. Alles fügt sich, denn wir können momentan ja nicht Autofahren, und so nehmen die beiden uns mit. Bei der Schokotour werden wir inmitten von einer Gruppe amerikanischer Rentner durch die Plantage geführt. Costa Rica exportiert nicht, und die Pflanzen dienen nur dem „Eigenbedarf“. Nichts desto trotz sehen wir die Pflanzen, können die rohen Nüsse und das süße Fruchtfleisch probieren. Als nächstes ist eine 7 tägige fermenterung an der Reihe. Wir zerstoßen getrocknete Bohnen, trennen diese von der Schale und zerreiben sie zu einem Brei auf einer Steinplatte. So wie früher halt. Mit etwas Zucker wird das gemisch mit heissem Wasser aufgegossen und fertig ist das Getränk der Götter. Am Ende können wir noch löffelweise warme Schokoladencreme mit verschiedenen Toppings probieren. Die Ankündigung dass wir so viel wir wollen essen könnten verwunderte zuerst. Nach dem zweiten Löffel aber merkt jeder, dass jetzt Schluss ist. Mehr kann einfach keiner verdrücken.

Mit kleinem Schokohigh im Schritt gehen wir beschwingt zurück zum Parkplatz. Hier empfangen uns Shane und Gabs. Wir fahren zu den Hotsprings. Hier gibt es neben der 50$ Eintritt-variante auch noch kostenfreie. Gleiches Wasser, dafür etwas beschwerlicher abstieg. Zuletzt liegen wir alle mit wohligem Grinsen im Gesicht in dem heissen Fluss.

Weitere Bekanntschaften am See:
-Aron, ein britischer Motorradfahrr, der schon durch die Mongolei und Russland gefahren ist, bevor er dann in die USA verschiffte.
-Helmut: Fahrradverrückter. Ist mit einem Cyclocrossrad und wenig Gepäck von Süden nach Norden unterwegs. macht auch mal 180km am Tag. Deshalb meist in Hostels.

16.02.17 Nach La Fortuna
Mit reparierter Lichtmaschine fahren wir am Abfahrtstag noch in den Ort. Schnell werden die Reifen noch rotiert und ein Kabel besorgt. Wir verabschieden uns von Thomas und fahren nach La Fortuna. Zuerst besuchen wir den berühmten Wasserfall Catarata Hier stürzen sich unglaubliche Massen an H2O herab. Man kann zwar in das Becken gehen, wird aber von dem produzierten Wind und der Strömung weit von dem Wasserfall weggedrückt. Auch gut so. Kaum auszudenken was passiert wenn man sich darunter stellt. Alles auf jeden fall sehr hübsch und mitten im Dschungel. Seit dem Steffi da war leider sehr touristisch. 15$ Eintritt etc. Damals nur ein steiler Dschungelpfad, heute 500 Stufen bis hinunter zum Wasserfall. Gelohnt hat es sich trotzdem. Nach dem kühlen Wasserfall baden wir nochmal in den Hot-Springs.

Jetzt kaufen wir noch ein und erkunden La Fortuna. Parken können wir vor der Kirche. Gegenüber an der Strasse duftet es verführerisch. Endlich mal wieder gutes Streetfood. Hier brutzeln Fleischspieße und Jukkastücke. Wir kommen gleich nochmal und holen mehr. So sitzen wir im Stadtpark, essen und beobachten das Treiben. Auch La Fortuna hat sich verändert. Steffi erkennt fast nichts wieder. Wir wandern durch die Strassen und lassen uns treiben. AM Ende gibt es noch einen Cocktail und dann ist Schlafenszeit. Morgen geht es früh raus auf den Vulkan Cero Chato.

17.02.17 Cero Chato Vulkan

5 Uhr ist früh, auch wenn man so viel „Urlaub“ macht. Verschlafen fahren wir zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, der Arenal observatory lodge. Zum Glück haben wir alles schon am Vorabend hergerichtet. Bei der Lodge steht was von „Ab 7 der Öffentlichkeit zugänglich“, aber wenn die die Schranke schon oben haben… bei der rausfahrt erfahren wir, dass wir uns gerade >13$/p gespart haben :-) Früh aufstehen muss sich lohnen. Wir parken und bekommen gleich von einem Gast eine kleine gelbe Schlange gezeigt. Eine super giftige Pit-Viper (hieß im Nachhinein anders…). Dann auf zum Berg. Erst ein sanfter Pfad durch offene Felder. Wir sehen Horden von Papageien, große Nester von dem Montezumastirnvogel und hören die Affen brüllen. Der Aufstieg zum Vulkan ist schlammig und lang. Ca. 2 Stunden kämpfen wir uns den rutschigen Pfad hinauf. Mitten durch den Dschungel, umgeben von Lianen und viel Getier fühlen wir uns wie Abenteurer auf dem Weg zu einem vergessenen Schatz. Am besten ist: Wir sind allein. Die Ausrüstung lohnt sich auch: Am Fuß des Bergs haben wir erstmal Kaffee gekocht, obern gibt es instant Nudeln mit ausblick über den Grünen Kratersee. Hinunter zum baden steigen wir nicht. Es ist zu weit und uns beiden ist eher kühl als zu heiss.

Auf dem Rückweg baden wir noch in dem Wasserfall auf dem Gelände. Etwas weniger Imposant als der am Vortag, dafür ohne Stunden und allein.

Bei der Rausfahrt winken wir den Wächtern freundlich zu. Dass wir kein grünes Bändchen hatten merkt keiner.

Ein bisschen Fahrt liegt nun noch vor uns, aber es ist schon mal wieder unterwegs zu sein nach so einer langen Zeit an einem Ort.

Unser nächstes Ziel: Frogs Heaven. Das liegt ungefähr auf halbem Weg zwischen dem Arenal und der Karibikküste. Unterwegs sehen wir Ananasplantagen bis zum Horizont. Wir halten an und inspizieren das Ganze mal genauer. Ein Wikipediaartikel bringt weiteres Licht ins dunkele.
Frogsheaven ist eine Tour wie wir sie mögen. In einem kleinen von Dschungel eingeschlossenen Dorf begrüßt man uns vor 2 Häusern. Auf einem steht „Frogs HEaven“. Wir können auf dem kleinen Parkplatz vor dem Haus Übernachten und obwohl es spät ist zeigt uns der Guide noch das Faultier entlang des Weges den wir morgen gehen werden. Mit sanftem Klopfen gegen den Baum erwecken sie den kleinen Kerl. Er schaut so schön verschlafen aus der Wäsche, hebt seinen Kopf, grinst und legt sich wieder hin. Sind die nicht eigentlich nachtaktiv?

18.02.17 Frogsheaven und Fahrt nach Punta Uva
nach einer ruhigen Nacht im Vorgarten unseres Guides gehen wir los. Nur wir beide und er. Auch die gestärkte Uniform und das Fernglas fehlen hier. Genauso wie die vorderen 4 Zähne. Das macht die Tour aber umso besser, denn unser Guide war sein leben lang Palmita Farmer. Diese kleinen Palmen haben riesige Stacheln und er zeigt uns die Narben an seinem Körper wo die Stacheln wieder herausoperiert werden mussten. Die Tour ist auf Spanisch, aber überraschenderweise kein Problem. Ein paar Blicke ins Wörterbuch klären die letzten Unklarheiten. So Greift unser Führer hier mal in´s Laub, und da unter ein Blatt und zeigt uns so im Handumdrehen kleine, bunte, giftige Frösche, Kolibrinester (soooo flauschig!) und zig Pflanzen (inkl. der medizinischen Nutzbarkeit dieser). Tukane fliegen umher, und wir beobachten die Vogelwelt, während er uns Limonade aus den eben noch gezeigten Sternfrüchten macht. Auch die Palmitas die er früher angebaut hat bekommen wir zum probieren. Mit gekonnten hieben befreit er das essbare Herz aus der Pflanze. Wir sollen es wie Ceviche zubereiten. Das wäre ganz typisch für hier. Machen wir am Abend auch. Schmeckt gut!

Erfüllt von so einer schönen Tour fahren wir weiter Richtung Küste. Unterwegs machen wir es wie all die anderen Trucker und halten bei „Soda Chalo“. Chalo versorgt auf einem kleinen auf Stelzen gebauten Restaurant die fahrende Kundschaft mit Leckereien. Wir probieren einmal „Alles“. Dabei ist etwas wie eine übergroße „Krokette“ mit Fleischfüllung, Tortillas mit Bohnen, Cannelloni im Spiegelei (?) und eine Art Kartoffelbrei. Sehr (!) gesättigt machen wir uns an die Weiterfahrt. In der hässlichen Hafenstadt Limon biegen wir hart rechts ab und fahren an der Karibikküste entlang. Auf einmal sind alle etwas schwärzer als gerade eben noch und die Karibik hat uns wieder. Ein bisschen wie Belize. Die Häuser auf Stelzen und ganz bunt. Lieblingsfarbe wie schon so oft: Türkis und Pink.

In Punta Uva angekommen stehen wir am Strand unter Palmen auf dem „Parkplatz“ des Arecife Hotels/Restaurants. Heute ist etwas mehr los, da Wochenende, aber 99% locals, da Punta Uva ca 8km von dem etwas touristischeren Puertovejo entfernt.

19.02 - 20.02.17 Punta Uva

3 Nächte bleiben wir hier am Strand bis wir über die Grenze fahren. Zu uns gesellen sich noch ein Schweizer Ehepaar (Stefan & iris) mit einem schönen Toyota Camper. Sie reisen schon seit 3-4 Jahren unterwegs und wir unterhalten uns gut in den nächsten Tagen. Die abendlichen Mückenplagen stören etwas, aber sonst haben wir eine herrliche Zeit. Ein französisches Pärchen fällt noch auf, da er (als Apnoetaucher) eine Handvoll Hummer/Langusten aus der Tiefe holt und am Strand kocht. Die Franzosen, die wissen wie man es sich schön macht. Auch wir grillen uns einen dicken Fisch und ein paar Riesenkrabbenschwänze. Unsere kommen allerdings vom Fischer, da das Anglerglück uns nicht hold ist. Sonst beschnorcheln wir noch fleissig die umliegenden Riffe und radeln einmal nach Puertovejo. Weiterer Zeitvertreib: Lesen der Lokalzeitung und Canasta.

21.02.17 Grenzübertritt nach Panama

Irgendwann kommt er immer… der Grenztag. Diese Grenze hat es wieder einmal in sich. Interessant aber wieder einmal, dass immer andere Teile der Grenze schwierig sind. Ausreise kein Problem, einreise kein Problem. Wir bekommen sogar noch handschriftlich beschrieben wo das Lokal der Mutter des Grenzbeamten ist. Wir sollen dort mal zum Frühstück hin. Danach geht es aber steil bergab. Die Versicherung und die Aduana (Zoll) werden zur Geduldsprobe. Heute muss alles stimmen, da für die Verschiffung die Doku keine Fehler haben dar. Erst Zickt die Versicherung, weil die Motornummer nicht in den Dokumenten steht, dann die Aduana, weil die Versicherung die falsche Farbe notiert hat. Sie lassen uns in der brennenden Sonne ohne Schatten einige Stunden brüten. Weitere Leidensgenossen: 4 Reisende auf zwei Motorrädern. Ständig passiert dem Zoll ein Fehler und ie Dokumente müssen von vorne ausgestellt werden weil die VIN falsch eingetragen wurde tec. Wir bleiben so gelassen wie es geht und erhalten unsere Dokumente kurz vor dem Hitzekoller.

Zusätzlich ist seit dem morgen eine Dieselleitung vor dem Filter undicht. Sieht nacht Marder oder so aus. Noch tropft nur ein wenig, aber das ist natürlich genau das richtige für einen Grenztag :-/

nach 4-5 Stunden haben wir die härteste Zollstelle unserer Reise auch geknackt und fahren nach Panama. Die Strassen sind fast so gut wie in Costa Rica, aber die Häuser deutlich einfacher und anders gebaut (Hohe Stelzen, darunter Tiere und Hängematte. Erinnert an Thailand). Wir fahren durch die Berge. Wenige Häuser, wenige Bananenplantagen. Schöne Natur Übernachtungsplatz: Wo die 10B auf die 101/10A trifft, nähe Ballena. Irgendwo im Nirgendwo an dieser Strassenkreuzung ist eine Tankstelle mit Restaurant udn Busterminal. Hier können wir parken und übernachten. Das Restaurant wird von Asiaten geführt (wie die Supermärkte auch) und ist ein bisschen wie eine Kantine aufgebaut. Es gibt sogar Dim Sum. Völlig KO essen wir etwas und schauen mit den Busfahrern TV. Die undichte Treibstoffleitung lies sich als Rücklaufleitung von den Einspritzdüsen identifizieren. Hier ist der Verlust nicht so tragisch. Mit viel Gaffatape und Kabelbindern können wir das Leck ganz stopfen bis wir eine passende Werkstatt erreichen oder einen passenden Schlauch bekommen.

22.02.17 Las Lajas

Nach einem Pancakefrühstück vom Buffett fahren wir nach Las Lajas. Der Weg führt über die Panamericana, die hier wirklich 2 Spurig ausgebaut ist. Das das noch nicht so ganz in die Lebensrealität der Menschen passt merkt man daran, dass sie auf der „Autobahn“ mit Pferden reiten. Las Lajas liegt an der Pazifikküste und soll zum surfen gut sein. Wir parken an leerstehenden Palapas (für die wir bis zum Morgen 10$ zahlen müssen), machen Mittagessen (Salat mit Thunfisch) und gehen surfen/boddyboarden. Der Strand ist riesig, sauber und menschenleer. Die Wellen sind mäßg, aber wir haben Spass. Am Abend gehen die locals auf Krabbensuche mit Taschenlampe, was Steffi etwas angst macht :-) Ein Louis defines Film bei kühlen Getränken draussen sitzend rundet den Abend ab.

23.02.17 Fahrt nach Santa Catalina

Es liegen ein paar Stunden fahrt vor uns in das kleine 300 Seelen Dorf Santa Catalina. Von dort hat man Zugang zu dem Meeresnationalpark „Coiba“. Er gilt als das „Galapagos Mittelamerikas“. Unterwegs müssen wir aber erstmal bei der Mama unseres Grenzbeamten Frühstücken. Am Ende ist alles umsonst und wir wissen gar nicht was wir sagen sollen.

In Sona, der letzten größeren Stadt vor der Küste, stocken wir nochmal die Einkäufe auf und heben Geld ab. Dann 1,5h durch die Pampa und schon sind wir in dem kleinen Dorf. Eine „Hauptstraße“ ist gesäumt mit Tauchbasen und kleinen Restaurants. Sie endet blind direkt am Strand. Auch direkt am Strand sind die Grundmauern eines alten Gebäudes. Auf der Betonplatte können wir parken und haben es wiedermal in die erste reihe Geschafft. Unsere erste Tauchbasis hat keine Termine mehr, so landen wir bei Dive Coiba ein paar meter weiter. Wir werden sehr nett empfangen und entscheiden uns beide für Tauchkurse. Für mich war es klar, da weitere Schnuppertauchgänge einfach quatsch gewesen wären. Steffi entschließt sich zu einem Advanced Open Water Kurs und kann somit auf ihren Tauchschein aufstocken. Am nächsten Tag geht es für mich los mit einem Tag Theorie und Prüfung. Wir bekommen unsere Bücher ausgehändigt und verziehen uns zum lernen. Zum Glück sin die amerikanischen PADI Bücher locker leicht geschrieben und es macht furchtbar Spaß mal wieder seinen Kopf einzusetzen nach so langer Zeit. Fast ärgere ich mich ein bisschen dass wir netten besuch von 3 Allgäuern bekommen und ein Bier trinken „müssen“. Ich lese noch bis nach 12, so sehr hat mich die Materie gefesselt. Naja, und die Prüfung am nächsten Tag will ja auch geschafft werden.

24.02.17 PADI Open Water Diver Kurstag 1

Um 8:30 Uhr finde ich mich an der Tauchschule ein. Hier treffe ich auf meine Kurspartnerin Kaylee aus Holland. Interessanterweise macht ihr Freund auch den Advanced (zusammen mit Steffi), somit ist Partnertausch angesagt :-) Unsere Lehrerin ist Cory. Der Tag sieht so aus: Wir gucken ein sehr langes Video in dem die unterschiedlichen Lektionen des Buches durchgegangen und erklärt werden. Immer wieder gibt es ein schriftliches Quiz das wir dann mit Cory besprechen. Am Anfang geht es noch, denn bis Kapitel 3 hatten wir beide am Vortag gelesen. Dann wird der Tag lang und länger und die Materie neu und neuer. Wir schlagen uns tapfer und können am Ende mit 49/50 richtigen Fragen die Prüfung ablegen. Die eine falsche Antwort hatten wir um 6 Uhr abends einfach aus Flüchtigkeit zwar richtig beantwortet aber falsch angekreuzt. Zwischendurch gab es noch eine Materialeinführung und wie man das ganze Zeug auf und auseinander baut. Am Ende des Tages sind wir geschafft und gehen zu viert (mit Steffi und Bob) einen Fisch am Wasser essen. Wir sind aufgeregt, denn am nächsten Tag geht es ins Wasser. Steffi und Bob mussten auch büffeln, aber ohne richtige Prüfung. Sie besprechen am morgen jedes Tages für 1h die Materie der folgenden Tauchgänge mit ihrem Instructor Albi.

25.02.17 Tauchkurstag 2

Am Morgen treffen wir auf die anderen Mitglieder unserer Gruppe. Kelly und Korin (die Gruppe der Ks) hatten den theoretischen Teil online gemacht. So besteigen wir unser Boot und fahren 1h nach Coiba. An einem paradiesischen Strand steigen wir aus um die ersten Übungen zu machen. Da ich schon 4Tauchgänge hinter mir habe und einen Teil der Übungen schon kenne bin ich recht entspannt. Kaylee hingegen schlottern die Knie. Also ab in´s Wasser und hinunter auf ca. 4m. In den Sand knien und Übungen machen. Maske ab, Maske auf. Ohne Maske schwimmen, Ausrüstung abnehmen, Luftnot erfahren (mit abgedrehtem Tank) und Luft vom anderen bekommen. Alles gar nicht so einfach, wenn man schon Probleme hat auf den Knien zu bleiben. Am Ende sind wir alle recht KO und fahren mit dem Boot zu unserem ersten richtigen Tauchgang. Wir tauchen ab auf ca. 12m und umschwimmen eine Insel. Wir sehen viele Haie (Whitetip Reefsharks) und große Schildköten. Natürlicha uch Moränen, Aale, Surgeonfish, Trumpetfsch etc. EIn Highlight ist der Frogfish, der schon Beine hat und sich als Koralle tarnt. Auch interessant die riesigen Seesterne mit vieeelen Füßen und Stacheln. Auch ein interessantes Phänomen hier ist die „Thermocline“: Eben war das Wasser noch 25 °C warm, und wenige cm drunter ist es nur noch 18 °C. Brrr…

Durch meine vorhergehenden Tauchgänge klappt alles ordentlich, und ich kann mit am meisten Luft von allen auftauchen. Da tauchen ja im Buddysystem funktioniert bleiben wir immer brav zusammen und passen aufeinander auf. Kaylee hält ein bisschen Händchen, da sie mit der Tarierung noch Probleme hat und am Ende kommen wir alle wieder an die Oberfläche. Erster Tauchgang: CHECK! Mittagessen gibt es an der Ranger Station welche an einem weiteren paradiesischen Stand liegt (hier sind eigentlich alle paradisisch). Danach noch der 2. Tauchgang mit weiteren Übungen. EIne davon: kontrolliertes auftauchen mit nur „einem Atemzug“. Natürlich nur simuliert, aber jetzt wissen wir wie es ist, dass wir alle immer brav das „aaaaahhhh“ Geräusch machen und wie schnell wir paddeln müssen um rechtzeitig oben anzukommen.

Müde, aber happy fahren wir 1h zurück durch die raue See.

Die Karnevalsaison hat auch hier begonnen. In manch anderen Städten mag es Umzüge geben, hier wird nur gefeiert. Nachdem wir am morgen schon die Horde von Zelten gesehen hatten die sich vor und um Grenny gruppiert hatten fahren wir hoch zur Tauchbasis und campieren dort. Die nacht wird etwas unruhig aufgrund der lauten Ehepaare und der Diskos, aber besser als am Strand.

26.02.17 Tauchkurs Tag 3

Erneut fahren wir hinaus. Steffi und Bob haben heute ihren Deep Dive (Weitere Tauchgänge der beiden war: navigation, Fish ID, Strömungstauchen und Buoyancy) und wir machen 2 Tauchgänge, einen bis auf 18m. Einen weiteren haben wir dazu gebucht und den machen wir dann als fertig zertifizierte Taucher alle zusammen.
Wir sehen wieder viele Haie und weiteres Getier. Alle machen sich besser was die Technik angeht. Wir navigieren ein bisschen und üben noch ein paar Skills. Der letzte Tauchgang des Kurses wird durch Cory nur „überwacht. Am Ende können wir uns beim Mittagessen gratulieren: Wir sind nun Taucher :-)

Die Rangerstation teilen wir uns heute mit vielen dicken weißen Amerikanern die ein kleines (aber wohl sehr teures) Schiff ausgespuckt hat. Wir erfahren, dass manchmal sogar eine Band spiel während die Kreuzfahrer sich riesige Mengen an Essen vom eigens aufgebauten Buffett reinschaufeln. Wir beobachten etwas belustigt vom Rand mit unserem Sandwich.

Nun wird es ernst, keine Samthandschuhe mehr: Wir wechseln auf Albis Boot, wo Steffi und Bob, sowie 2 Schweden mit dicken Kameras mit uns tauchen. Überrascht entspannt geht es bei den „zertifizierten“ Tauchern zu. Bei Cory mussten wir immer schnell spuren wenn es hieß „get ready“. Unter Wasser fallen wir nicht negativ auf. Unsere Tarierung ist genauso gut wie die der anderen und mehr luft brauchen wir auch nicht. Alle verteilen sich mehr als beim Kurs (da sind wir wie die Entlein brav hinter cory her). Die Sicht ist nicht so großartig, aber wir sehen eine große Schildkröte und viele Haie. Es ist schön mit Steffi zusammen zu tauchen und wir haben viel Spaß unter Wasser. Es macht Freude das neu gelernte anzuwenden.

Zurück auf der Tauchbasis heißt es wieder: Logbücher ausfüllen. Danach sitzen wir noch mit Cory zusammen und stoßen an. Sie war eine tolle Lehrerin und mit uns ist sie auch sehr zufrieden. Wir hören Geschichten über das Nackttauchen zum 100. Tauchgang (und an Geburtstagen) und wie Cory dabei in einen Fischschwarm schwamm und als der auseinanderstob 4 überrascht guckende Taucher mit Kameras zum Vorschein kamen (obwohl sie den Tauchgang natürlich so geplant hatte, dass sie niemandem begegnen). usw….

Zur Feier des Tages gehen wir in ein kleines Lokal ander Strasse, welches die beste Ceviche des Ortes haben soll. 4 kleine Tische, ein Fernseher mit Surfvideos. Der Ruf von El Encuntro enttäuscht nicht. Eine große Portion frische Scampi und Thunfisch mit einer interessanten Sauerrahm Marinade landen auf einem Nest aus kleinen Teigschlangen. Sehr kunstvoll und raffiniert. Und lecker!!!

27.02.17 Fahrt nach Punta Chame

4-5 Stunden Fahrt bringen uns auf die kleine Landzunge Punta Chame kurz vor Panama City. Ein super Kiterevier heisst es. Am Morgen nehmen wir noch Bob und Kaylee mit nach Sona. Unterwegs begegnet uns ein Mc Donalds und wir sind seit einer Weile mal wieder online. Zuletzt produzieren wir auf der Bank vor dem Mäckes, mit Ronald McDonald im Arm, noch ein paar Geburtstagsvideos.

Wir parken an einer kleinen Zufahrtsstrasse zum STrand, das Wasser ist voller Kiter. Bei der Kiteschule „Machete“ sitzen wir auf Schaukeln an der Bar und beobachten den exzentrischen Barkeeper mein Tanzen und singen.

28.02.17 Kiten Punta Chame

Am Morgen lassen wir es langsam angehen. Wir schlafen etwas aus, frühstücken und stapfen dann zum Strand. Die 5 Minuten durch den Tiefsand sind schweißtreibend, dafür haben wir dann den großen Strand für uns. Die restlichen Kiter tummeln sich weiter unten bei der Kiteschule. Alle auf einem Haufen, Gott weiss warum :-) Den morgendlichen Wind haben wir verpasst und so liegen wir am Strand, bauen und aus Strandgut einen Sonnenschutz und warten. Am Spätnachmittag kommt wieder Wind (wie versprochen). Steffi kitet in den malerischen Sonnenuntergang und aufgrund der Mangelnden Kamera male ich mir die Bilder in´s Gehirn. Dann wird es unschön: Steffi verliert das Board und die hiesige Strömung trägt es sofort davon. Normalerweise lässt man sich einfach zu dem in Luv liegenden Board ziehen, hier aber kommt man gar nicht so schnell hinterher wie es wegtreibt. Schon am Vorabend hatten wir das bei jmd. anderem beobachtet. Ich kite auf und ab, Steffi läuft den Strand entlang. Keine Chance. Bis in die Dunkelheit joggen wir die Landzunge entlang. Kein Glück. Dann natürlich im dunkeln den Kite abbauen und zurück zum Auto. Stimmung eher schlecht. Am Auto angekommen merken wir, dass unser Zahlenschloss mit dem Schlüssel bei Dunkelheit eher schlecht zu öffnen ist. Gerade noch können wir ein Auto herbei holen, dass uns licht macht. Lektion gelernt.

01.03.17 Kiten Punta Charme Teil 2, Neues Board

Der morgen beginnt mit einem SEHR langen Strandspaziergang. Kein Glück. Wir trennen uns bei der Hälfte und suchen an unterschiedlichen Abschnitten. Ich fahre per Anhalter einen Teil des Weges zurück. Wir haben beide ca. 10km zu fuß am Strand zurückgelegt. Wir lassen uns die gebrauchten Bretter an der Kiteschule zeigen. Chancen auf ein neues Brett in Panama City etc gibt es nicht. Das ist das Problem unterwegs. Zu hause würde man bei ebay oder der Kiteoase gucken. Jetzt haben wir keine andere Wahl und brauchen ein neues Brett, denn das was verloren ging ist genau das „Mittlere“… ohne das kommen wir kaum aus. Die Bretter bei der Kiteschule sind etwas zu teuer, aber wie es der Zufall so will kennt einer jemanden, der einen kennt usw.. Letztendlich können wir von einer polnischen Kitelehrerin für 250$ ein sehr gutes Brett in der richtigen Größe kaufen. Es fährt sich klasse und wir genießen den restlichen Tag auf dem Wasser. Auch wenn wir sonst gegen Boardleashes (Leine von Brett zu Surfer) sind, improvisieren wir eine, denn bei Ebbe ist der Sog entlang der Küste so kräftig, dass wir angst haben noch ein Brett zu verlieren.

Langsam sind die Vorräte echt abgebrannt (Mittagessen: Toast mit Bohnen), aber Steffi zaubert Nudeln mit Champignonsahnesauce zum Abendessen. tatort. Bett.i

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27.02.17 Tauchen Coiba

Ein paar Unterwasserfotos schon mal vorab. Es kommen noch welche nach mit einer besseren Kamera und besserer Sicht :-)

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27.2.17 Update Panama, Bilder

hallo Ihr Lieben! Hier ein kurzes Update. Aufgrund von wenig/keinem Internet und vielen Aktivitäten konnten wir uns kaum melden. Wir haben in St. Catalina, Panama Tauchscheine (Steffi Advanced, ich open water) gemacht und waren die letzten Tage fast nur unter Wasser. Jetzt sind wir etwas k.o. und fahren weiter Richtung Panama City zum Kitesurfen. Bald steht auch die Verschiffung an.

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Bilder Costa Rica Teil 2

Update 19.2.17: Nach einer schönen Vulkanbesteigung und einem großartigen Wasserfall Besuch fuhren wir über die Froschtour an die Küste. Jetzt campen wir am Strand bei Punta uva und werden uns die nächsten Tage nach Panama aufmachen.

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