Reise blog von Travellerspoint

Bilder Rainbowmountains 2

Weil ihr so brav wart gibt es gleich noch ein paar Bilder. Heute (24.6.) sind wir nach diesen anstrengenden Wander- und Fahrtagen am Titicacasee angekommen und haben wie ihr sehen könnt wieder Wlan :-) jetzt sortieren wir uns kurz und werden die nächsten Tage nach Bolivien fahren.

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Bilder Rainbow Mountains

direkt von Machu Picchu geht es am nächsten Tag zu den rainbow Mountains. Wir schlafen kaum auf 4500 m und besteigen früh am nächsten Morgen den 5000 m hohen Gipfel.

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Bilder Machu Picchu 3

bei herrlichstem Wetter können wir Machu Picchu erkunden. Am selben Tag wandern wir noch hinunter bis nach Hydroelektrika und übernachten in Grenny.

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Bilder Machu Picchu 2

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Bilder Machu Picchu Teil 1

Wilde Fahrt nach Hidroelectrica. Dann am Abend noch Aufstieg nach Aguas Calientes. Am nächsten Morgen dann hoch nach Machu Picchu und den Berg Machu Picchu (weit oberhalb).

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Bilder Inti Raymi- Fest der Sonne

Wir hatten viel Glück! Das größte fest des Jahres in Peru fand am 24. Juni quasi vor unserer Haustür in Cusco statt. Wir fanden uns früh morgens mit den locals um 8:00 Uhr auf dem nahe gelegenen Hügel ein. Hier kann man umsonst den Festspielen beiwohnen. Als es um 13:30 Uhr los ging war alles schon Rappel voll. Das lange warten hat sich gelohnt und wir konnten den Höhepunkt des Festes wunderbar beobachten. Detail Aufnahmen von der großen Kamera reichen wir nach.

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Bilder Pisac, Cusco

Ein paar Bilder aus Pisac (Ruinen) und Cusco, sowie von der Tierauffangstelle nahe Pisac.

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11.06. - 21.06.17 Lima, Ica, paracas, Nazca, Cusco

11.06.17 Lima
Sonntag in Miraflores, Lima. Sehr entspannte Umgebung. Frühstück mit den am Vortag besorgten Leckerreien. Waschsalons haben zu. Am Abend finden wir doch noch einen. Sonstiges Tagesprogramm: Suhsi essen (Thunfisch ist nicht mehr gut. Ich muss mich übergeben, dafür ist alles umsonst :-/), Kaffe und Kuchen in einer deutschen Bäckerei (La Mora).

12.06.17 Lima Tag 2
Heute Stadterkundung in beliebter Manier: Running! So laufen wir sportlich frisch über 7km durch Lima. So sieht man nicht nur die Schicken Bezirke San Isidro und Miraflores, sondern auch die Hauptstrassen voller Smog. Am Ende besuchen wir das Museo Nacional de Arqueologia, Antropologia e Historia. Hier wird nochmal unser Wissen über die verschiedenen Epochen und Kulturen Perus aufgefrischt. Beeindruckend sind vorallem die als „Wickelpakete“ eingepackten Mumien und die Schädeldeformationen. Danach essen wir in einer Craftbrauerei zu Mittag (7$/Pint, but worth it!). Dann joggen wir weiter zum Museo Largo. Einer wunderbar gestalteten Privatsammlung. Wir sind gesättingt und fahren mit dem Taxi zurück. Da Lima auch eine Taxi App hat fahren wir ab jetzt ganz einfach durch die Stadt. Per App ein Taxi bestellen (inkl. festgelegtem Preis), Taxi besteigen, fertig. (Ähnlich My Taxi in DE). Wir haben kurz Zeit uns schick zu machen, dann geht es ins AmaZ. Ein Top 50 Restaurant was wir bereits in Cartagena im Fernsehen sahen. Hier werden Produkte aus dem Amazonas auf nobel zubereitet. Wir werden nicht enttäuscht. Wir nehmen platz in einer der kleinen „Strohhütten“ und probieren uns durch die Karte. Da es auch „halbe“ Portionen gibt können wir fleissig schlemmen. Alles von „Riesenschnecke“ bis zu exotischen Früchten (die wir zum Teil im Amazonas auf sehr viel einfachere Weise gegessen haben). Krönung ist eine Flasche peruanischer Muskateller und ein Dessert. Danach schlendern wir nach neben an ins Hilton an die schicke Bar auf einen „Absacker“. Wenn schon denn schon. Dann wieder mit bewährtem Taxi nach Hause.

13.06.17 Lima Tag 3

Der Tag beginnt für mich mit surfen. Nur 10 min zu Fuß ist der Kiesstrand und herrliche lange Anfängerwellen. Diese brechen leider etwas zu schwach, aber Spaß hat es trotzdem gemacht mit dem Surfbrett durch die Innenstadt zu laufen. Dann gehen wir in der nahegelegenen Kletterhalle klettern. Hierfür müssen wir erstmal einen Klettertest bestehen. Genau werden unsere Fähigkeiten zu sichern (Vorstieg/Toprope) begutachtet, dann sind wir uns selber überlassen. Die Halle ist nach oben hin im freien und wir klettern bis unsere Arme nicht mehr können. Abends essen wir schick indisch im „Massal“.

14.06.17 Lima nach Paracas
Heute wollen wir aus Lima weg. Vorher verkaufen wir noch das liebe Surfbrett. Wir brauchen es in den Bergen nicht… und zu Hause auch nicht. Am Strand bekommen wir 70% des Kaufpreises… nicht schlecht.
Die Rushhour etwas abwarten, dann los durch den Stadtverkehr. Da wir den größten Teil auf dem Weg herein überwunden haben ist es jetzt nicht mehr so schlimm. Bevor wir uns endgültig auf die Strecke begeben besuchen wir die „Pachamac“ Ruinen. Hier kann man wunderbar die verschiedenen Stilrichtungen des Baus sehen. Es war eine große Pilgerstädte welche sogar von den Inca nicht ausgelöscht, sondern gefördert wurde. Interessant ist, dass wir hier mit Grenny umherfahren dürfen und nur an den entsprechenden Orten aussteigen müssen. Sehr „amerikanisch“ :-) Hier gibt unsere Starterbatterie auch endgültig auf. Zum Glück können wir von der Sekundärbatterie überbrücken.

Die Restliche Strecke ist wieder geprägt von trister Wüstenlandschaft, Die Küste Perus ist wirklich der hässlichste Landstrich auf der ganzen Reise. Etwas schöne sichten wir auch kurz vor unserem Ziel: Paracas. Ein riesiger Schwarm der Black Skimmer (mit riesig meinen wir ca. 1 Mio. Vögel). Sie haben einen langen Schnabel und fliegen mit diesem zum Wasser geneigt. So sieht es immer ein bisschen so aus als hätten sie ihre Brille zu Hause gelassen und sie könnten die Fische nicht richtig sehen. Angekommen in Paracas stehen wir am Strand auf dem „Parkplatz“ der örtlichen Kitebasen. Eingerahmt von Luxusvillen. Neben uns steht noch eine Argentinische Familie mit einem tollen Mobil (s. Bild) und zwei weitere Argentinier (aborigen) in einem blauen T3. Wie wir mittlerweile zielsicher sagen können: Argentinier sind toll. Sie reisen gerne und haben zu 99% sehr viel Tiefgang und Feingefühl. Wir erinnern uns: Unsere Kitesurfmützen sind auch von Argentiniern bemalt worden. Am ersten Tag geht vom Wind her nichts mehr, aber dann…

15.07.17 Paracas Tag 2
Aufwachen am Strand, Flamingos, Black Skimmer, Pelikane. Entspannt Kaffee trinken und frühstücken. Ab 2 geht der Wind „an“ und ich kann mit dem 14er ordentlich abrocken. Im Hintergrund die großen Dünen die hier die Thermik liefern. Schön auch mal wieder mit dem großen Kite unterwegs zu sein. Spaß bis Abends. nach dem Sunset kocht Steffi „dreierlei vom Grün“ (Spargel, Erbsen, Zucchini mit Parmesan). Lecker!

16.07.17 Paracas Tag 3
Erneut ein lazy Morning. Eigentlich mag ich ja Thermik Spots nicht, weil der halbe Tag mit „warten“ drauf geht, aber wir genießen die Entspannung. 5 Ventile verlangt der 14er heute. So bleibt man beim Ventile wechseln in Übung und es sollten jetzt auch mal die letzten gewechselt sein. Heute ist auch Steffi mit dabei. Heute kommen auch noch 2 weitere Overlander dazu. Die liebes Australisches Pärchen, dass sich freut endlich mal overlander zu treffen (sie sind Süd->Nord unterwegs). Wir verstehen uns auf Anhieb gut.

17.06.17 Paracas Tag 4

Heute warten wir auf den Wind mit Monopoly. Das Reisespiel hatte Steffi mir zum Geburtstag geschenkt und heute wird es ausprobiert. Aber erstmal müssen die spanischen Regeln identifiziert werden. Haushoher Gewinn… Steffi schmollt :-) Der WInd bleibt aus. Dafür setzten wir den Plan in die Tat um zusammen in der Stadt etwas trinken zu gehen. So marschieren die Australier und wir in die Stadt in eine Pizzeria. nachher kommen die beiden Argentinier dazu. Ein wunderbarer Abend an dem sich mal wieder die Gespräche überschlagen so viel hat man sich zu sagen. Bei den Argentiniern hinten im T3 geht es zurück zum Camp.

18.06.17 Paracas nach Ica
Langsamer Start, denn nach Ica sind es nur knapp 2h. Am morgen schreiben unsere „mitkiter“ noch in unser Gästebuch und wir werden von Oli noch für ein Vanlifemagazin interviewed. Sie macht schöne Fotos und stellt professionelle Fragen zu „unserem“ Vanlife. Ein schöner Abschluss und wir sind froh an diesem Projekt von ihr teil haben zu dürfen. Wir sind gespannt auf den Artikel. Vor Ica besorgen wir noch eine neue Starterbatterie und lassen einen Ölwechsel machen. Es ist Sonntag und Vatertag hier in Peru. Trotzdem lässt sich ein Mechaniker finden. Die beiden Herren mühen sich entsprechend ab mit der Motorwanne. Dass 3 Leute einen Ölwechsel machen müssen ist wirklich selten, aber VWs sind ja auch selten hier. Danach bekommt Grenny noch eine wohlverdiente „Dusche“ und ab geht es zu unserer kleinen Wüstenoase. Man glaubt zwar immer zu wissen, dass Peru viel Wüste enthält, aber wir sind trotzdem überrascht als hinter den Bergen auf einmal große Dünen auftauchen. Mitten in den Dünen ist ein kleiner See mit Palmen und dort liegt unsere Parkmöglichkeit. Das Eco-Camp hat einen kleinen Parkplatz auf dem wir stehen können. Trotzdem dürfen wir den Pool etc. mitbenutzen. Umgeben von Dünen liegen wir am Pool und saugen die Sonnenstrahlen auf. Zum Sonnenuntergang stapfen wir auf die nächstgelegene Düne und stoßen mit einem mitgebrachten kühlen Getränk an. Am Abend nutzen wir die Küche des Hostels um eine große Gemüsepfanne zu kochen.

19.06.17 Ica nach Nazca, Nazcalines Flug
Da wir ja gemütlich neben der gemeinschaftlichen Outdoorküche parken machen wir uns dort Kaffee und Oats. Wie geplant steht heute morgen Sandboarding auf dem Program. Nicht aber in der großen Tourimasche, sondern a´la „Steffi & KO“. Wir haben von dem Hostel ein Snowboard gemietet und stapfen nun selbständig die Dünen hinauf. So früh morgens ist zusätzlich noch nichts los und wir können die Landschaft mal ohne das geknatter der Buggys genießen. Ein paar Proberunden auf einer kleineren Düne stehen zuerst an. Es wird ein sandiges Gepurzel. Das Brett muss vor jeder runde frisch gewachst werden, damit es auch richtig abgeht. Nachdem wir uns halbwegs sicher fühlen treten wir den großen Marsch auf eine hohe Düne an. Hechelnd und schwitzend kommen wir oben an und versuchen die Steile Düne so grazil wie möglich abzufahren. Mehr oder minder großer erfolg. Am Ende sitzen wir beide auf dem Brett und rutschen gemeinsam den letzten Rest ins Tal. Wir hatten Spaß und haben das Erlebnis Sandboarding mal durchgemacht. Gut dass wir keinen riesigen Haufen Geld ausgegeben haben, denn SO toll war es nun auch wieder nicht. Nach intensiven Versuchen den feinen Sand von unserem Körper zu entfernen fahren wir los nach Nazca. Weit ist es nicht und um 14:45 Uhr sind wir schon am Flughafen. Wir ergattern einen Flug mit tollem Preisleistungsverhältnis. Der kleinen Viersitzermaschine fehlen noch 2 Passagiere für die große 60 Minuten Tour über die Nazca-Linien und Palpa Linien für 80$/Person. Viel Zeit haben wir nicht, also noch schnell den Wikipedia Artikel zu den Linien durchgelesen und dann ab in den Flieger. Unsere Mitfliegenden sind 2 Franzosen einer Reisegruppe. Ihr Körpergeruch passt nicht ganz zu den beengenden Verhältnissen in der kleinen Maschine. Als würde einem nicht sowieso schon bei dem Flug schlecht werden. Die Empfehlungen vorher Tabletten zu nehmen haben wir nicht beherzigt. So vorbereitet gehen wir über das Flugfeld bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel. Kurze Einweisung des Piloten und schon sitzen wir in der kleinen Cesna. Die Flugzeuge fliegen immer scharfe Kreisel in beide Richtungen, damit sowohl die Passagiere links und rechts die Figuren gut sehen können. Damit wird die Stunde Flug zu einer Achterbahnfahrt. Die Figuren sind extrem beeindruckend. Nur wenige cm tiefe Furchen, teils 20km lang bilden die faszinierenden Bilder. Sie sind von 200-600 vor Christus und waren als Fruchtbarkeitssymbole in Trockenzeiten gedacht. Gut durchgeschüttelt und mit flauem Magen (aber ohne uns übergeben zu haben!) landen wir sicher am Flughafen. An diesem übernachten wir auch. Ruhig und kalt wird es schnell. Schöner Sonnenuntergang.

20.06.17 Nazca Richtung Cusco
Die Nacht am Flughafen war ruhig und wir erwachen mit dem frostigen Sonnenaufgang. Ein neuer Tag beginnt am Flughafen und als wir vor der Schranke in der Steinwüste stehen und frühstücken drehen schon wieder die ersten Flugzeuge ihre Runden. Schnell schraubt sich Grenny die Serpentinen hinauf. Dann ab über 4000m steigt die Strasse gerade bis auf 4600m an. Die Baumgrenze ist überschritten, der Blick reicht weit in die Ferne über die kargen Hochplateaus. Immer wieder führt die schnurgerade Strasse an blauen Lagunen vorbei. Teilweise hocken in ihnen Flamingos. Lange erwartet und endlich bekommen: Alpacaherden. Erst vereinzelt, dann immer mehr stehen die süßen Tierchen am Wegesrand oder gleich komplett auf der Strasse. Gekennzeichnet sind sie mit verschiedenfarbenen Puscheln im Ohr. Manche sind frisch „ausgekämmt“, manche dick und wollig. Vereinzelt sehen wir Menschen. Hier wirkt der nicht indigene Peruaner wie ein Gringo, denn (fast) alle sind so indigen wie es nur geht. Klein gewachsen, dunkle haut, rote, hohe Wangen. Die Felder werden mit traditionellen Pflügen und Ochsen bestellt. Irgendwann führt die Strasse in Serpentinen wieder etwas hinab. In einem Flusstal finden wir nach 8,5h Stunden Fahrt ein kleines Restaurant mit Parkplatz. Grenny hat heute die 190000km überschritten. Er hält sich gut! Wir essen in dem kleinen lokal zu Abend. Unterhalten werden wir von der 8 jährigen Tochter des Hauses. Sie erzählt bereitwillig von ihrer Schule und der hiesigen Umgebung. In perfektem Grundschulton rattert sie die verschiedenen „Zonen“ Perus herunter, die Pflanzen und Tiere die es gibt etc. Sehr süß und gut für unser Spanisch. nach dem leckeren Abendessen (Cau-Cau = Hähnchengeschnetzeltes mit Kartoffelstücken und Reis) gesellt sich auch Papa dazu und fragt über das Auto. Die beiden besuchen Grenny und inspizieren ihn genau.

21.06.17 Ankunft Cusco

Die Nacht war etwas unruhig, weil der Hofhund die ganze nacht gebellt hat. Um kurz nach 6 stehen wir auf, brühen einen Kaffee, essen Müsli und brechen auf. Die Strasse ist zum Glück weiterhin sehr gut asphaltiert und wenig befahren. So fahren wir auf und ab durch die Sierra Perus. Am Strassenrand wechseln sich Schweine und Kühe mit Alpacaherden ab - je nach Höhe. Dann überholt uns ein kleiner Jeep und eine deutsche Familie winkt uns zu. Als wir anhalten erfahren wir, dass die beiden hier eine Schule mit aufgebaut haben. Auch viele deutsche Ärzte würden hier im örtlichen Krankenhaus von Curahuasi (nahe Abancay) arbeiten. Sehr spannend. Vielleicht mal was für später. Hätten wir mehr Zeit würden wir gerne in das Projekt hineinschauen. Sehr nettes Gespräch auf jeden fall… bis auf die Sandflies, die uns hier auf wunderliche Weise am Strassenrand die Beine zerfressen. Und schon beginnen die ersten ausläufer von Cusco. Holzbaracken sieht man hier nicht, wie für Bergsiedlungen üblich… einfach zu kalt. Am Strassenrand können wir noch den schon länger gesuchten 20L Kanister kaufen. Vorbereitungen für Boliven und die dortigen Spritprobleme. So zuckeln wir langsam aber sicher in den dichter werdenden Stadtverkehr. Wir können unser ziel schon erspähen: Eine große Jesusstatue neben der Ruinenanlage von Sacsayhuaman auf der anderen Seite der Stadt (quasi auf dem gegenüberliegeden Berg). Wir umfahren, wie empfohlen den Stadtkern mit seinen klitzekleinen sehr steilen Strassen. Dennoch kommen wir wieder in den Genuss von peruanischer Strassenarchitektur. Eine art zweigeteilter Kreisverkehr mit Ampeln bringt den Verkehr, unnötigerweise, zum erliegen… trotz zweier Polizisten. Wir nehmen es gelassen und irgendwann stehen wir in einem kleinen Wald vor den Toren unserer Camps (Quinta Lala). Hier ist fast die einzige möglichkeit zu campen. Wie schon so oft erlebt ist in den an die Berghänge gebaute Stadt nichtmal Platz zum Parken, geschweige denn zum campieren. Auf einer großen Wiese stehen ca 15 Overlander im Kreis. Ein Setting, dass eher an einen deutschen Campingplatz erinnert und gar nicht so meins ist. Naja, Alternativen sind rar. Nun müssen wir unser weiteres Vorgehen planen. Wie wir schon in Nazca auf einem Poster gesehen haben findet am 24.6. das Inti Raymi fest statt. Nach kurzer Recherche ist klar: Das ist DAS Fest im Jahr! Bis die Spanier kamen war es ein Fest voller Massenopferungen zu Ehren des Sonnengotts. Seit 500 Jahren findet „nur noch“ ein Reinactment statt. Dennoch ist es das alte Ritual, an der alten Stelle, mit riesigen Ausmaßen. Die ganze Stadt ist gesperrt und die Bilder sind vielversprechend. Nach Abschluss der Planung zum Thema Machu Pichu (Wie, wann etc) spazieren wir den steilen Weg hinunter in die Stadt. Die kleinen Gässchen mit dem uralten Kopfsteinpflaster und den Treppen (statt Gehweg) hätten Grenny nicht passieren lassen. Es ist natürlich touristisch, aber es könnte schlimmer sein. Wir erspähen schon die ersten kolonialgebäude die auf die alten Inkafundamente gebaut wurden (erkennbar an den riesigen Steinen). Die Woche vor dem großen Fest ist auch schon geprägt von Umzügen etc. So ist am Plaza de Armas ein Umzug mit verschiedenen Tänzern, Vertretern der Unis etc in vollem Gange. Nachdem wir zwischen den anderen 8zu 98% lokalen) Zuschauern Snacks geknabbert haben und genug gesehen haben marschieren wir zum Restaurant Green Point. Eine Empfehlung von den anderen deutschen in Swiss Wasi. Es wird ein unvergesslicher Abend veganer Köstlichkeiten. Mit dem Taxi geht es den steilen Berg wieder hinauf. Die kleine Strasse ist zum teil so Steil, dass das Taxi am Übergang auf die nächst höhere Strasse aufsetzt. Kalte nacht bis zu 0 °C aber in Grenny schön warm.

Eingestellt von Kojensen 14:25 Kommentare (2)

Bilderupdate Cusco

So, die vielen Bilder gibt es natürlich nur, weil wir in Cusco angekommen sind. Gestern (21.6.) war unser erster Tag hier. Am 24.6. ist das wichtigste Festival des Jahres hier und danach schauen wir uns Machu Picchu an. Hier schonmal etwas Cusco für euch (und vom Weg dahin)

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Bilderupdate Nazcalines

Auf dem Weg nach Cusco kamen wir auch an Nazca vorbei. Da war es Zeit für einen wilden Flug über die Linien. Bericht folgt natürlich. Hier schon mal ein paar Bilder

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Bilderupdate Ica

Zwar nicht weit von Paracas, aber doch sehr anders. Eine kleine Dünenoase war für 24h unser zu Hause. Selbstorganisiertes Sandboarding inklusive. Ich glaube den Sand werden wir NIE wieder los :-)

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Bilder update Paracas

Unsere letzten Tage an der Pazifikküste feierten wir in Paracas mit ein paar Tagen voller kiten, Sonne, neuer Freunde und viel Liebe! Hier ein paar Bilder davon.

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Bilder Update Lima

Lima war für uns vor allem ein kulinarisches Erlebnis (neben klettern und surfen...). Hier ein paar Bilder von unseren Tagen dort.

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3.6.-10.6.17 Huaraz, Santa Cruz Trek, bis Lima

Aktuell warten wir schon „nach“ Lima, in Paracas am Strand auf Wind. Unser Lima Bericht folgt ;-)

03.06.17 Canon del Pato (PE-12), bis Caraz

Heute geht es weiter mit der tristen und einsamen Küstengegend. Wir sind wirklich erschüttert wie „unschön“ es hier ist. Kleine ärmliche Hüttchen, mitten im Wüstensand. Minenfirmen haben ihr land scharf abgegrenzt. Darauf wohnen in art „Gartenhäusschen“ wohl die Arbeiter. Wenn wir durch Städtchen fahren sind sie sehr schmutzig. Nicht wie in Mexico, ein bisschen staubig, aber sonst voller fröhlichem Leben. Nein, sie sind wirklich dreckig, und ohne Fröhlichkeit. Viele der Strassen abseits der Hauptstrasse sind auch noch randvoll mit aufgeschobenem Schutt und Müll von der Flutkatastrophe. Die Abschnitte, die wirklich komplett durch die Wüste verlaufen sind berüchtigt gefährlich. Wir lesen auf iOverlander von unvorsichtigen Campern und von ausgeraubten Fahrradtouristen. Die Wüste mündet direkt ins Meer und bildet so tausende Kilometer Strand. Natürlich alle ohne richtigen Zugang, Promenade oder Eisladen. Für einen Europäer erstmal schwierig zu begreifen. Bei uns ist fast jeder cm. Strand erschlossen. Es ist ja auch kostbares Gut. Hier hingegen ist er im Überschuss vorhanden und es würde gar keinen Sinn machen ihn zu erschließen. Wer braucht tausende km Strand? Wer soll da hin gehen? Die paar armen Lokals? Wir durchfahren die berüchtigte Küstenstadt Trujillo und biegen vor Chimbote auf die „123“ ab. Diese „Abkürzung“ soll uns direkt auf den Canon del Pato und nach Huaraz bringen. Das der Canon del Pato ein Pass ist, der vielen Leuten Angst einflößt erfuhren wir erst von Anne unserer vielgereisten Mitfahrerin. Wir sollen ihr bescheid sagen wenn wir den Pass geschafft hätten. Wir sind gespannt was uns erwartet. Über FB haben wir gehört, dass die Strasse gut befahrbar sei und sehr schön. Die Zubringer Abkürzung „123“ ist ganz schön rau. Ca. 1/3 ist wunderbar geteert (wie so oft), der rest gleicht einem mittelschweren Wanderweg. Ein paar kleine Häuschen, sonst nur Staub, Felsen und Schotter. Einen kleinen Fluss müssen wir durchqueren. Die Strasse führt lange entlang des Flusses „Rio Santa“, welcher auch das Tal für den Canon des Pato bildet. Auf der Gegenseite erahnen wir schon die PE-12 auf die wir wollen. Sieht eigentlich sehr gut aus. Die Autos scheinen schnell zu fahren. Wir hingegen quälen uns noch durch die fiese Piste, aber mit wunderschöner Szenerie. Endlich holpern wir über eine kleine Brücke und landen auf der geteerten(!!) PE-12, i.e. dem Canon del Pato. Wenn auch zum Teil geteert ist die Strasse sehr abenteuerlich. Sie ist genau 1 Auto breit, und schlängelt sich den Fluss entlang bis auf 2300m. Wo der Berg im weg ist hat man auf einfachste Weise „Tunnel“ hinein gesprengt. Es sind wirklich nur unbeleuchtete Löcher im Fels, einspurig, natürlich mit Gegenverkehr! So ist die Devise: Hupen! Vor jeder kurve, vor jedem Tunnel etc. Und hoffen, dass der andere es auch hört, abbremst und wartet. So fahren wir entlang des Canon, Wasserfälle schießen in die Strasse, teilweise ist die Fahrbahn weggebrochen, und immer ein Ohr aus dem Fenster, nach Hupgeräuschen des Gegenverkehrs lauschend. Die Strasse ist wirklich toll. Wahnsinnige Szenerie, (zum Glück) kaum Gegenverkehr und da wo sie geteert ist kaum Schlaglöcher. Viele Stunden fahren wir so hinauf. Ein zwei mal sehen wir kleinste Dörfchen, sonst aber viel nichts. Oben angekommen auf er 3N fahren wir noch bis Caraz und campieren dort bei Jamie (Camping Guadelupe). Es ist 1700 Uhr und nach 5-6h desolate Küste und 6h Canon del Pato sind wir durch. Mitten in Blumenfeldern stehen ein paar kleine Bungalows und eine kleine Rasenfläche dient dem Camping. Ein paar andere Overlander sind auch da. Überraschenderweise treffen wir wieder auf den englischen Motorradfahrer Aron den wir zuletzt am Lago Arenal trafen (der der in 10 Monaten von London auf dem Landweg bis dorthin gekommen war. Inkl. Russland und Mongolei). Er reist nun zusammen mit zwei Deutschen Motorradfahrern (Tanja & Philipp). Er ist Bierbrauer und macht neben der Reise auch eine intensive Craftbiertour. Steffi bekommt von einem Bauern Blumen und Füchte geschenkt als sie sich mit ihnen auf dem Feld unterhält. Die nächsten Tage ist also immer eine Blumenwase mit frischen Blumen auf dem Tisch. Im Hintergrund ragen schon die ersten hohen Berge der Cordilliera Blanca hervor. Schnee sehen wir noch keinen. Ein bisschen Jonglieren, Essen kochen und unterhalten… dann ist auch schon Schlafenszeit.

04.06.17 Huaraz, The Hof

Am Morgen brechen wir nach Huaraz auf. Der Plan ist die Tour fix zu machen und dann für 2 Tage in die Berge zu verschwinden um zu akklimatisieren und meinen Geburtstag zu feiern. Auf dem Weg nach Huaraz kommen wir an einem tollen Markt vorbei (Carhuaz). Es ist Sonntag und alle sind auf den Beinen. Die Tracht hier in Peru ist etwas anders als in Ecuador. Der Hut ist geblieben, aber viel Höher und teils aus glattem Leder. So sehen die Damen etwas aus wie die ersten Siedler Nordamerikas. Dazu ein buntes Strickvestchen, ein kurzer aber vielllagiger Rock. Darunter eine ebenso bunte gestrickte Leggings. Sehr farbenfroh und schick. An diesem Markt halten wir, weil er VOLL von Lokals in Tracht ist. Gringos halten hier nicht. Wie auch, der Bus bringt sie direkt nach Huaraz. Wir staksen auf dem Markt umher und werden schnell zur Hauptattraktion. Vor allem weil wir fast doppelt so groß sind wie das hutzlige Bergvolk. Die Planen über den Ständen sind so niedrig, dass ich fast in die Knie gehen muss um darunter hindurch zu passen. Wir kaufen ein paar Sachen und bestaunen dann UNSERE Hauptattraktion: Cuy verkauf. Die hübschen Damen in Tracht stehen im Kreis, jede hat einen schwarzen Netzbeutel der auf dem Boden liegt. Darin quieken und pfeifen die kleinen Meerschweinchen. Käufer gehen umher und prüfen und kaufen. Wow! Die Cuy Zucht hier im Hochland erklärt auch die großen Büschel eines bestimmten Grünzeugs das alle mit sich herumfahren. Es sit Futter für die Meerschweinchen. Steffi fragt einmal am Stand was es denn sei und bekommt es erklärt. Die müssen sich auch denken „jetzt kaufen die Gringos schon Meerschweinfutter“. :-)
Weiter nach Huaraz. Die Stadt auf 3100m hat immerhin 100.000 Einwohner. Wir navigieren uns durch den Verkehr bis zum Plaza de la Periodistas wo unser Touranbieter sein Büro hat. Marco empfängt uns im kleinen Büro von Galaxy Adventures. Wir prüfen die Schlafsäcke und entscheiden uns lieber für die vom Touranbieter, da es weit unter 0 Grad haben soll. Am Morgen des 6.6. dürfen wir um 5:45 Uhr antreten. Grenny könnten wir dort Parken wo der Toursprinter sonst steht. 1A. Wir essen in einem kleinen Lokal zu Mittag. „Lomo Saltans“ (Springendes Filet) wird zur neuen Lieblingsspeise. Die kleinen Rindfleischstücke sind halb asiatisch pfannengerürt und mit Pommes vermischt. Dann kaufen wir noch etwas ein (inkl. Handschuhe für 10 Soles = 2,50$). Sonst ist Huaraz zwar groß, aber friedlich. Überall sind Restaurants und Ausrüsterläden. Es ist klar als Ausgangspunkt für Klettereien und Touren jeglicher Art zu erkennen. Nun fahren wir noch 700m höher. Eine schmale steinige und staubige Bergstrasse schüttelt uns 1h durch bis wir auf einer kleinen Wiese bei „The Hof“ stehen. Diese selbstversorgende Hippie kommune mit selbstversorgenden Farmprojekten und lustigen schmutzigen Hippies soll für die nächsten 2 Tage unser zu Hause sein. Der Blick ist gigantisch. Schon auf dem Weg nach Huaraz sahen wir die ersten 6000m hohen schneeweißen Gipfel. Jetzt sind wir von ihnen umgeben. Bis auf ein paar Tiere und lokale Farmer ist niemand zu sehen. Wir richten uns gemütlich ein. Tisch und Stühle werden ausgepackt, Cocatee gebraut und das Gesicht in die Sonne gehalten. Die Hippies sind etwas müde von dem Abend zuvor. Kater auf 3700m seien nochmal ganz was anderes und wir glauben es gerne. Lustig erzählen sie, wie die Damen aus dem Dorf (die in der Küche arbeiten) ihnen manchmal die Kleidung (gewaltsam) entreissen um sie zu waschen. Danach erkennen sie sie zum teil gar nicht wieder berichten sie. :-) Naja, wenigstens selbstreflektiert. Wir spazieren über das Gelände. Ein Bergbach wurde umgeleitet um verschiedene Bepflanzungen zu bewässern, es gibt eine Komposttoilette und gerade Bauen sie aus Adobe/Naturziegeln ein zweites kleinen Häuschen. Gar nicht dumm. Als wir am Fluss entlangspazieren kommt eine ältere Dame in Tracht mit zwei Kühen im Schlepptau. Als Steffi zum Foto ansetzt fliegt der erste Stein: „no tocar! no tocar“ (Kein Foto machen!), Gezielt wirft die Omi die Kiesel kurz vor Steffi in den Fluss. Recht hat sie! Da wohn man schon so weit weg von der Zivilisation, spricht kaum spanisch und hütet friedlich eine Kühe, da wartet auf einmal so ein Gringo mit so einem seeleraubenden Monsterapparat.
Sonst wird entspannt, denn so funktioniert nunmal das mit dem Akklimatisieren. Kopfschmerzen haben wir zumindet keine im Vergleich zum letzten mal auf dieser Höhe. Sobald die Sonne weg ist wird es kalt. Wir kuscheln uns ein

05.06.17 Geburtstag auf The Hof

Ich habe Geburtstag und Steffi bereitet mir einen wunderbaren Tag. Ich werde geweckt mit Kerzen und Kuchen. Grenny ist festlich dekoriert mit Girlanden etc. So hatte ich es mir gewünscht:Einsam in den Bergen. Reichlich beschenkt werde ich auch: Reisemonopoly, Lustiges Taschenbuch, und eine super süße Galapagosschildkröte (als Kuscheltier natürlich). Dazu eine sehr einfallsreiche Geburtstagskarte auf einem Überweisungsträger aus Panama. Ein Ständchen auf der Gitarre darf auch nicht fehlen. Den Tag über verbringen wir herrlich entspannend. Wir lesen und spazieren. Mittags gibt es Chorrizoburger und einen Schluck Bier. Das geht sofort in den Kopf, so dass wir es bei einem Schluck belassen. Die Geburtstagsnachrichten zu empfangen scheint anfangs unmöglich. Nur ein wackeliges Edge signal. Dann bekommen wir den Tip auf den nächsten Hügel zu klettern. Wir taufen ihn an dem Tag „LTE Mountain“, denn von dort haben wir rasend schnelles Netz. Von dem kleinen Felsen aus, der jetzt von Sonne beschienen wird, kann ich telefonieren und die ganzen Videonachrichten die ich bekommen habe empfangen. Ganz weit weg und doch so nah. Was für ein Tag!

Am Nachmittag packen wir für den Santa Cruz Trek. 4 Tage führt er bis auf 5000m. Wir schlafen in Zelten und ein paar Packesel helfen mit dem nötigsten Gepäck. Es soll ein wunderschöner Trek sein, der uns schon von einigen Empfohlen wurde. Auch die Internetrecherche zeigte, dass es sich um den Richtigen für uns handelte. Nicht zu schwer, nicht zu leicht und schön. Nach sehr überlegtem packen ist es spät geworden. Wir kuscheln uns früh ein, denn morgen müssen wir um 4 (!) aufstehen. Die Abfahrt ins Tal bei Dunkelheit wird nicht einfach und wir werden Zeit brauchen.

06.06.17 Santa Cruz Trek Tag 1

Abfahrt ins Tal langsam und problemlos. Auto bei Touranbieter geparkt. Dann in den Tourbus um zum einstieg des Treks in den Huascaran National Park nach Cashapampa zu fahren. Nach einem kleinen Cafe an der Hauptstrasse quält sich der Sprinter 1h lang eine wilde Bergstrasse hinauf. Es ist so schön wenn nicht das eigene Auto leidet. Unsere Gruppe ist klein (4 andere) und wie sich rausstellen wird super. Ein amerikanisches Paar (Oskar + Ta…) und ein junges dänisches Paar (Oliver + Katrina) werden unsere Begleiter sein. Luka ist unser Guide und Adolpho unser Eseltreiber. Dazu 3 Esel. Sobald diese organisiert sind, wir Cocablätter gekauft haben können wir los. Am ersten Tag von Cashapampa (2900m) nach Llamacoral (3700m). zuerst geht es steil bergan durch einen Canyon. Hier müssen wir alle erstmal lernen WIE langsam man hier gehen muss. Die Vorausläufer sind schnell eingeholt. Zum Ende zieht sich der weg durch ein schönes Hochtal mit Natursteinmauern. Überall Esel und Kühe. Sie gehören der Gemeinschaft. Als wir ankommen hat Adolpho schon unsere kleinen 3 Zelte aufgebaut, sowie eine Küchenjurte und eine Gemeinschaftsjurte. Um 3 Uhr Nachmittags sind Steffi und ich die ersten im Ziel. Wir werden diese „Etappensiege“ am Ende zum „Gesamtsieg“ zusammenfassen können. Wir scheinen ein gutes Gespür für den langsamen Rhythmus zu haben den man braucht hier oben. Vielleicht liegt es aber auch an Oskars vollem Rucksack. Irgendwo im Internet hat der Arme gelesen, dass es vielleicht nicht genug zu Essen geben würde. Es wurden Thunfischdosen empfohlen. Oh man! So hat der arme den ganzen Rucksack voller Essen. Wir freuen uns, denn er teilt es gerne aus, nachdem er merkt, dass er einer Fehlinfo aufgesessen ist. Ich springe schnell in den angrenzenden Gebirgsbach. Wie herrlich das doch wärmt und erfrischt. Danach schnell in warme trockene Klamotten und gucken dass man nicht auskühlt. Um 5 bekommen wir Tee und Kekse, Marmelade und Butter. Geschafft und glücklich sitzen wir im Gemeinschaftszelt und lernen uns kennen. Dann das erste kleine Abenteuer. Der Schlauch des Gaskochers ist nicht dicht. (Alles ZU neu. Der Schlauch ist zu hart geworden in der Kälte. Nun greifen die Schellen nicht gut genug). Luka und ich werkeln eine weile bis wir das problem erkennen. Dann Können wir es reparieren. Ohne Kocher kein Wasser, kein Essen, kein gar nichts! Übt auch das Spanisch. Sowieso wird es ganz gut trainiert, denn Luka spricht nicht so gut Englisch und verwendet abwechselnd mich und Oskar als übersetzter für die Dänen. Wir sind überrascht wie gut es klappt. Abendessen durch die Panne sehr verspätet. Dann aber überraschend. Erst eine Nudelsuppe, dann Reis und Hühnchen. Danach wieder Tee, das Briefing für morgen und ab ins Bett. Der dicke Schlafsack der wirklich für diese Temperaturen gemacht ist ist jetzt auch der einzige Ort an dem man sich aufhalten kann. Nach den Strapazen schlafen wir früh aber unruhig. Die Luft ist dünn, der Boden abschüssig und mein Ischias Nerv freut sich auch nicht über die Manöver im Schlafsack.

07.06.17 Santa Cruz Trek Tag 2

Irgendwann kommt der Morgen. 6 Uhr aufstehen, 6:30 Frühstück, 7 Uhr los. Profis tun ihre Sachen für den nächsten Tag gleich mit in den Schlafsack. Bei Tee, Kaffee und Kakao (Nesquick, Milchpulver, viel Zucker, heißes Wasser) tauen wir auf. Luka überrascht uns mit Rührei + Würstchen. Es ist faszinierend, dass jeden Tag etwas anderes auf den Tisch kommt. Wir sind zwar leicht zu beeindrucken (durchgefroren, KO, und hungrig), aber trotzdem. Auch die Logistik das richtige dabei zu haben etc. ist beeindruckend. Heute marschieren wir nach Tauallipampa (4200m). Luka lässt uns springen und jeder kann sein eigenes Tempo gehen. Das lang gezogene Tal bietet einen guten Tagesanfang. Eine wunderschöne Lagune öffnet sich im nächsten Tal und langsam werden die Beine warm. Nach 3h kommt der erste Scheidepunkt. Wir können wählen wie weit wir die Tour ausdehnen wollen. Trotz müdigkeit entscheiden sich alle für die längste Route. So geht es nun steil bergan und dann durch ein weiteres hohes Tal zum Alpamayo Basecamp. Die wenigen Menschen die wir treffen sind zum Teil Kletterer die hierhin laufen um dann die umliegenden Berge zu besteigen. Vom Basecamp geht es auf 4400m zur Lagune Arhuaycocha. Ein Gletscher ragt in sie hinein, und es schwimmen kleine „Eisberge“ in der bizarr-blauen Lagune. Es hat sich gelohnt. Nun noch 2,5h zurück bis zum Nachtlager. Der weg zieht sich. Erst zurück durch das Tal, dann an einer steilen Bergwand einen schmalen Pfad entlang. Wir können die Camps in der Ferne schon sehen aber bis zum Ende des Tal (wo unsere Zelte Stehen) ist es noch eine ganze Weile. Das Vorgehen ist eigentlich genau so wie beim Langstreckenlauf: Trinken, Essen, Salz alles zum richtigen Zeitpunkt. Nur die Backe voller Coca, die über die anstrengendsten Teile hinweghilft, die haben die meisten Ultraläufer nicht. :-) Nach 8,5h kommen wir im Camp an. Auch hier schnell in den Fluss (nochmal deutlich kälter auf 4200m), dann einmuckeln und versuchen nicht einzuschlafen bis zum Abendessen (Lomo saltans).
Die Esel streifen neugierig durch die Zelte, um uns herum leuchten die weißen Berge in den letzten Sonnenstrahlen. Es sit schön, aber wir sind auch fertig. Heute wird es richtig kalt. Wir helfen den Dänen aus mit ein paar Decken und meiner Jacke. Ihre (andere) Agentur hatte etwas mit den Schlafsäcken verdaddelt. Wir brauchen die Decken und die Jacke nicht bei unseren super Schlafsäcken. So schlafen auch die beiden ohne zu frieren. Auf 4200 auch eher unbequeme Nacht. Am nächsten morgen ist meine zum trocknen aufgehängte Unterhose steif gefroren.

08.06.17 Santa Cruz Trek Tag 3

Wieder 6 Uhr hoch, 6.30 Frühstück, 7 Uhr los. Heute strafferes Regime weil es auf den höchsten Punkt geht: Den Punta Union (4750m). Wir können ihn schon aus der Ferne sehen, aber es wird mind 3.5h Brauchen bis wir ihn erreichen. Der erste Teil ist unwegsam, aber etwas flacher. Dann Serpentinen bis zum Pass. Wie kleine Roboter gehen wir mechanisch, langsam, immer gleich. Irgendwann erreichen wir in der Morgensonne den Pass. Freude! Hinunter wählt jeder eine andere Technik. Ich fliege, nach alter Traillaufmanier, hinab. Teils abseits des Weges, teils zwischen einer Eselgruppe. 300m später warte ich unten in der Sonne auf Steffi. Dann geht es noch 700m hinab bis zum Camp. Ein lang gezogenes immer wechselndes Tal schließt uns bis zum späten Nachmittag ein. Der morgige Tag soll entspannt sein, so dass wir heute richtig gas geben. Wir wollen im Camp gerne noch etwas Zeit haben um die Landschaft zu genießen. So stapfen wir so schnell es geht durch die schöne Landschaft. Es lohnt sich, wir sind 30min vor dem Guide und 1h vor den nächsten am Camp. Trotzdem hat es sich gezogen. 7,5h haben wir gebraucht. Erst baden, dann erschöpft in der Sonne liegen. Eine Suppe hilft is zur Tea Time. Ein paar Frauen aus der nächsten Ansiedlung (wo auch immer sie sein mag) verkaufen ein paar Flaschen Bier und gehäkeltes. Der Tag hat uns geschafft! Teatime: Empanadas, Abendessen: Spagetti mit Thunfisch (den ganzen Tag haben wir schon Carbonara Phantasien gehabt, also sind wir sehr glücklich über eine Nudelspeise). Ach ja, mittags gabs immer ein Sandwisch, dass wir morgens schon mitbekamen. Wir schlafen gut auf 3700m. Nicht mehr so kalt, mehr O2.

09.06.17 Santa Cruz Trek Tag 4

Am morgen dürfen wir sogar bis 7 schlafen. Entspanntes loslaufen bis nach Vaqueria, dem Endpunkt. So entspannt wie gedacht wird es dann doch nicht, es geht nochmal steil hinauf, so dass wir erschöpft und KO in Vaqueria ankommen. Unterwegs steht ein kleines Mädchen am Wegesrand mit Meerschwein auf dem Arm. Wir halten, streicheln es und fragen nach dem Namen: „Cuy“ ist die Antwort… klar…
In der kleinen Ansiedlung warten wir auf unseren Bus. Dem riss auf der 3,5h Fahrt durch die Berge der Anhänger ab, so dauert es etwas länger. Zeit für Fotos und Geschichten unseres Guides über seine Arbeit für verschiedene Ölfirmen. Die werfen ihn für 70 Tage über steilem Waldgebiet ab und er und ein Kollege machen das Gebiet explorierbar (Antenen auf die hohen Bäume, Wege machen etc).

Wir besteigen den Bus für die 6 stündige Fahrt zurück nach Huaraz. Unterwegs haben wir etwas Peche: Eine Schraube aus dem Radlager fällt heraus, muss gesucht werden und wieder angebracht werden. Ein Reifen platzt. Und der Anhänger reisst nun komplett aus der Rückseite des Fahrzeugs. Wir sind wieder froh, dass wir nur Passagiere sind. Am Abend in Huaraz holen wir GRenny aus der Garage, quälen uns durch den Abendverkehr zum Stadtrand. Hier parken wir auf dem Parkplatz des Hotels „Real Huascara“ und können auch duschen. Die Hotsprings zu denen wir eigentlich wollten machten schon um 1730 Uhr zu. Die Dusche reicht völlig nach 4 Tagen! Dann Taxi in die Innenstadt. Unser Taxifahrer gibt uns seine Nummer: „Egal was ist, Taxi, Rechtsbeistand, Krankheit“ wir können immer anrufen. Ok, heute erstmal nur 2x Taxifahren. :-) Im Chilli Heaven finden wir was wir brauchen. Super Essen (hauptsächlich Currys), 1L Pisco Sour (bis jetzt hatten wir den Nationalcocktail aus Picso, Eiweiss, Limettensaft und Zuckersirup noch nicht probiert… er ist KÖSTLICH!) und bequeme Stühle. Danach noch einen kleinen Brownie und einen Kaffee in einem Cafe, dann muss unser Taxifahrer wieder kommen. Wir können kaum mehr stehen vor Müdigkeit. Vor dem großen Hotelparkplatz stehen schlangen von recht gut angezogenen jugendlichen. Wir fragen unseren Fahrer was denn hier los sei: „Oh das?! Das ist Dance Night, ein riesen Spektakel“. Hinter dem Parkplatz ist nämlich eine große Disko. Naja, wenigstens die Musik ist recht gut die die GANZE NACHT den Parkplatz beschallt. Uns macht es kaum was so müde sind wir.

Luka- Special: Unser Guide erzähle uns zwei Stories, die wir nicht für uns behalten können.
1.) Lukas erste Bergtour
Vor 20 Jahren, mit „20“, wird er von seinem Kumpel gefragt „Luka, que haces?“… Luka was machst du? Du hast doch nichts vor. Komm, da wollen ein deutscher und ein Israeli auf den Huascaran (fast 7000m). Der Weg ist einfach, man muss nur tough sein. Und sobald die beiden dann höhenkrank werden nimmst du sie mit runter und ich steig auch den Gipfel. Die zahlen für Transport und alles.“ Toller Plan oder? Naja, das erste Camp war chon bei 5000m, das zweite bei 5600m und „oh wunder“ die beiden „Gäste“ wurden höhenkrank. Der deutsche war unteranderem alpinistisch so unbegabt, dass es auch so nicht gegangen wäre. Die beiden „Guides“ waren übrigens noch nie zuvor auf diesem Berg gewesen, und für Luka war es der erste Berg überhaupt :-)) Jetzt ist er 44 und deutlich weiser, aber damals war es anders…

2.) Lukas Pech:
Da wir auf der Rückfahrt so viel Pech hatten berichtet uns Luka über einen seiner Tage mit viel Pech:
In jungen Jahren führte er Gruppen von Israelis zum Klettern. Auf einer dieser Ausflüge brach sein Sicherungsgerät und er fiel 9m bis zum ersten Ast eines Baums. Dann krachte er, Ast für Ast, zu Boden. Mit Schmerzen im Bauch und blutüberströmten Kopf transportierten ihn seine Freunde in einer selbstgebauten Trage ab. Unterwegs beginnt es in strömen zu regnen. Das Auto was ihn dann mit ihn die Stadt nehmen soll hat unterwegs keinen Sprit mehr. In der Stadt angekommen hat das Auto mit ihm drin einen Unfall. Im Krankenhaus angekommen wird in letzter Sekunde die Trage weggezogen um einer alten Dame zu helfen, so fällt er aus der Trage zu Boden. Dann wird er ohne Betäubung genäht weil das Geld für die Lokale fehlte. Nach 2h Überwachung ab nach Hause. :-))

10.06.17 Fahrt nach Lima

Früh verlassen wir die Cordilliera Blanca. Im Rückspiegel sehen wir noch lange die weißen Gipfel. Die Strasse windet sich hinab bis zur Panamericana an der Küste. Irgendwie haben wir kaum noch Bargeld und es kommen Mautstationen. Naja, kommt schon was…
Am Ende reicht es genau bis auf 5 Soles, denn es kommt KEIN Geldautomat :-)
Die Strasse an der Küste ist wieder trostlos. Einziges Highlight: Wir sehen wie Chilis angebaut und auf großen Planen getrocknet werden. Wir brauchen ca. 5,5h bis nach Lima. Es schein ein besonderer Tag zu sein, denn wir werden 4x von der Polizei kontrolliert, aber alle sind nett und freundlich. Lima selbst ist natürlich der Horror verkehrstechnisch. Wie kann man dieser Nation, die sowieso schon nicht Auto fahren kann 4-spurige Kreisverkehre OHNE Markierung zumuten. Wir scheinen aber schon etwas „local credit“ angehäuft zu haben. Nicht nur einmal gewinnen wir den Zweikampf um die Vorfahrt und der andere bleibt stehen. Vielleicht haben wir mittlerweile schon den richtigen Blick drauf… gleichgültig…furchtlos… ohne ein Fünkchen von „wir bremsen vielleicht“. Auf dem „expressway“ dürfen wir dann auch nicht fahren weil wir „carga“ (Waren) hätten. Er meinst unseren Kram auf dem Dach. Netterweise lässt uns der Verkehrspolizist passieren, wenn wir die nächste abfahren. Ende vom lied 3h (!!) Stadtverkehr bis zu unserem Parkplatz beim „Backpackers Hitchhikers Hostal“. Hier stehen wir mitten im Nobelviertel „Miraflores“ umgeben von roten Mauern, direkt vor dem Hostel zusammen mit 4 anderen kleinen Autos. Damit ist der Parkplatz dann auch voll. Hier werden wir es ein paar Tage aushalten. Wir gehen zu Fuß zu einem Asiarestaurant (Chifa) und werden gut verköstigt. Ein schicker Supermarkt ist auch in der nähe. So haben wir alles für das Frühstück. Restlicher Abend: Chill out!

Eingestellt von Kojensen 10:55 Kommentare (1)

Bilder: Geburtstag, Santa Cruz Trek

ihr Lieben,
Ihr habt länger nichts von uns gehört aber es geht uns gut. Meinem Geburtstag konnte ich im Rahmen unserer akklimatisieren Phase oberhalb von Huaraz feiern. Was ist schöner als morgens einen Geburtstagskuchen zu bekommen und dann den ganzen Tag auf schneebedeckte Berge zu schauen. Nach dem Akklimatisieren begann unserer viertägiger Trek durch die Cordillera Blanca. wir schliefen in Zelten auf über 4250 m und wanderten bis auf 4800 m. Aufstehen um 6, gefrorene Kleidung, 8-9h wandern auf fast 5000m, es war hart, aber absolut unvergesslichen!

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Eingestellt von Kojensen 18:55 Kommentare (1)

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