Reise blog von Travellerspoint

26.9.16 Grenny muss zum Zahnarzt

naja, nicht ganz zum Zahnarzt aber so fühlt es sich an. Wie als würde man eines seiner Kinder zum Zahnarzt begleiten. Der nette Mann vom Glaser holt einen Bohrer heraus und bohrt kleine Löcher entlang des Risses in der Windschutzscheibe. Am Ende sieht alles ganz toll aus. Und wer so ein braves Auto gewesen ist der bekommt auch einen Ölwechsel. darauf warten wir hier gerade...

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Utah

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Eingestellt von Kojensen 13:55 Kommentare (0)

24.09.16 Arches, Wall Street und ab Richtung Zion

24.09.16 Arches, Wall Street und ab Richtung Zion

Erneut bedecktes Wetter und etwas kühl. Das Radio bestätigt, das Wetter die letzten Tage wäre schon etwas aussergewöhnlich. Eigentlich wollten wir klettern gehen (man muss immer einen Tag abwarten bis der Sandstein wieder trocken ist), aber Wetterbedingt fahren wir in den Arches NP und dann wollen wir langsam weiter Richtung Zion. Das Wetter hält uns zumindest nicht. Trotz WE schaffen wir es dem ersten Ansturm im Park gerade noch zu entkommen. Grundsätzlich aber bemerken wir schon das wir uns eher in Touristischem Gebiet befinden. naja, wer fährt schon nach Illinois oder Kansas… schon klar. Colorado war auch noch sehr wenig besucht, Jetzt aber sehen wir immer mehr ausländische Touristen mit California Nummernschildern. Klar: Urlaubsroute Südwesten USA beinhaltete natürlich auch Utah. Aber eben etwas ungewohnt. Der Park zeigt uns seine tausenden Arches (wie auch als Bilder der olympischen Spiele 2002 zu sehen). Wir fahren brav alles ab und wandern etwas. Wie mit den Tempeln in Thailand ist es auch mit den ganzen Steinen hier: Irgendwann ist man gesättigt. Wir fahren hinaus zum klettern an die „Wall Street“. Der Name ist passend, denn direkt neben der Straße am Colorado River schießen 150m schiere Felswand empor. Beeindruckend. Wir suchen das „anfänger“ Gebiet. Hier kann man mit etwas mühe am Rand auf den Rand der ca. 30m hohen Felswand klettern um von ober ein Seil zu installieren. Klappt alles wie beschrieben. Filmreif abgeseilt und los geht die Kletterei. Die Zehen sind auch gerade rechtzeitig verheilt (die neuen Kletterschuhe greifen klassse, aber mögen vielleicht 1 Nummer ZU klein sein ). Wir lieben Sandstein. So schön rau und griffig. Wir machen erste Erfahrungen mit „Reibungsklettern“ bei dem man auch mal ohne einen richtigen Tritt den Fuß auf die Wand setzen kann. Immer wieder verlegen wir die Toprope an einen anderen Ankerpunkt und klettern die nächste Route. Wir schwitzen und ächtzen, freuen uns aber, dass wir hier auf unserem Niveau klettern können, statt der leichten Überforderung in Colorado. Am ende ist die Sonne hinter den hohen Felswänden verschwunden und wir packen zusammen. Der Spot ist wirklich einzigartig. Überall entlang der Straße klettern Leite die Felsen und Risse empor. Die Sichernden müssen hier teils Warnwesten tragen, weil sie wirklich auf der Strasse stehen. Bei uns war zum Glück eine Bucht.

Schön war´s Moab, aber wir wollen weiter. Wir fahren noch zum örtlichen Supermarkt. Leider kein Walmart und etwas teuer, aber hier in der Umgebung gibt es einfach nur viel NICHTS…. das treibt die Preise… klaro. Steffi schmiert brav leckere Sandwiches mit frischem Baguette auf dem Beifahrersitze wärend ich uns zuert auf unsere liebe i70 und dann nach Westen Richtung Zion NP reite (der liegt im Südwesten von Utah). Die Sonne versinkt am Horizont und taucht die uns umgebenen Felsen und Wüste in ein tolles Licht. Das ist nicht A7 fahren, dass ist Kino! Zuletzt halten wir an einem Viewpoint an der Interstate um zu übernachten. Der Name lässt uns schmunzeln… „Ghost Rocks“…

Morgen erstmal zu „Car Glas“, denn der fette Steinschlag von vorgestern hat sich noh bevor ich ihn reparieren konnte in einen ca 30cm langen Riss verwandelt. Leider braucht mein Reperaturset viel Sonnenlicht und es war bewölkt. Wir hoffen auf einen Hotfix… der deutsche Tüv ist ja fern… auf eine neue scheibe haben wir jetzt keine Lust :-/

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23.09.16 Long Canyon Road

23.09.16 Long Canyon Road

So einen schönen Platz verlässt man nicht so schnell. Der Tag begrüßt uns mit strahlendem Sonnenschein. Zeit für ein Pancakefrühstück… mit Erdbeeren…. das harte Vanlife schon wieder :-) . Wir verbringen den Tag mit nichts tun. Lesen, Feuerholz sammeln, Gitarre spielen. Direkt am Klippenrand in den Canyon steht ein großer Felsenzapfen welcher über den Canyon reicht. Perfekter Platz für den Campingstuhl, ein Buch, eine Meditation. Den Wind im Nacken, die Augen in die wilde Landschaft gerichtet.

Am Abend natürlich Lagerfeuer. Die Flammen rösten Würstchen und BRot. So geht das!

Was nicht ganz so ging war das Mittagessen. Wir hatten so schöne kleine „Pimientos“ gekauft. Also so sahen sie zumindest aus. Die kleinen grünen spitzen Paprikaähnlichen dinger. In DE tun wir es immer den Spaniern gleich und rösten sie dunkelbraun in die klassische Tapasform. So wollten wir es hier auch tun. Die Pimientos waren etwas größer als gedacht, aber ich röste brav die dinger draußen in der Pfanne an der frischen Luft. Nach 30 min sind sie fertig. Der leckere Duft hat uns noch hungriger gemacht. Nach dem ersten Bissen wird uns auch noch warm dazu bei dem kühlen Wetter, denn: Wir hatten Jalapenios gekauft und erfolgreich geröstet. HOT HOT HOT. So macht man also Chillisauce. Also kochen wir etwas Couscous mit Sauce aus dem Glas. Die vermeintlichen „Pimentos“ werden geschnitten und weiter eingekocht. Am Ende kommen sie in eine Tube und werden mein Chilisaucenforat für die nächste Zeit sein. Wir kamen aus dem lachen nicht mehr heraus über unser „kleines“ Missgeschick :-)

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22.09.16 Canyonlands NP

22.09.16 Canyonlands NP

Heute auf dem Programm: Der Canyonlands Nationalpark (NP). Er ist in 3 Regionen geteilt. Eine von ihnen „The Maze“ gehört zu den unerreichbarsten Regionen der Lower 48 und diente schon früher Ganoven als Versteck. Wir fahren in den Nördlichsten Teil ein (Island in the Sky). Das Wetter ist weiter durchwachsen. Regen in Utah? Wir dachten hier ist die Wüste?! Naja. Das Gemecker schein sich gelohnt zu haben, es reisst auf. Wir durchfahren den Park und wandern kleine Trails. Die Blicke schweifen weit in die Ferne über die Canyonklippen hinweg bis tief in die Erde. Faszinierende Landschaften. Wir genießen es langsam angehen zu können und einfach auch mal an einem Parkplatz anhalaten zu können und eine Stunde in´s Land gucken zu können. Wir müssen nicht hetzen, dass ist klar :-)

Nach dem der Canyonseeing Bedarf gedeckt ist fahren wir aus dem Park hinaus und eine Felsige Straße im Hinterland entlang. Wir landen auf einem Felsausläufer umgeben von ca 200m tiefen Canyonschluchten. Hier können wir auf einer Felsplatte parken. Vor uns der schneebedeckte Lasal und die Canyonlandschaften des Arches NP. Das wichtigste natürlich: Vollkommen einsam! Draussen regenets, kein Problem, wir machen unser nächstes Videotagebuch und dann kuscheln wir uns ein und Lesen/hören Hörbuch etc.

In der Nacht bricht ein furchtbarer Sturm und Regen los, so dass wir in unserer kleinen Dose ganz schön durchgeschüttelt werden :-)

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21.09.16 UTAH

21.09.16 UTAH

Der Morgen beginnt mit etwas schwerem Kopf. Das Wetter bricht etwas ein und es regnet leicht. Die Jungs bezeugen, dass es ihnen auch GANz viel Spaß mit uns gemacht hat. Sie tragen sich brav in unser Gästebuch ein und wir machen noch Geburtstagsvideos zusammen.

Colorado war klasse und wir haben unsere Zeit sehr genossen. Dennoch heißt es heute „Abschied“ nehmen. Wir überqueren die Grenze nach Utah in Richtung Moab. Machten die Staatenwechsel bisher die Veränderung eher zart kommt Utah wie mit einem Hammer. Schon kurz hinter der Grenze sind wir umgeben von farbig gestreifen Bergen und Canyons. In der Ferne sehen wir den Lasal mit seinen ausgiebig schneebedeckten Gipfeln (Nicht so „Puderzucker“ Style, nein, so RICHTIG SCHNEE). Das Wetter schön staubig Wüstentrocken und die Höhenmeter auf der Uhr sinken erstmals seit langem unter 2000m. Grenny gefällt es und er stößt keinen schwarzen Rauch am Hang mehr aus. Wir wollen den Canyonlands Park, sowie den Arches Park besuchen. Zu beiden erhalten wir Zugang von Moab. Utah protzt mit GAAANZ viel „freiem“ Land, auf den man sich in aller Einsamkeit in die schönste Natur stellen kann. Für uns also perfekt. Wir kaufen noch in einem kleinen Supermarkt in Monticello ein und dann auf Richtung Moab. Wir können uns gut vorstellen wie damals die Mormonen fast in psychodelische Trancen verfielen und gleich den Bundesstaat gründeten bei diesen Landschaften. Vorallem finden sich nicht hier und da gruppiert schöne Gesteinsformationene, NEIN(!) man ist vollkommen umgeben von dem vielfarbigem Sandstein, der hier man einen „balanced Rock“ (Riesen Felsen auf kleinster Basis) produziert, und hier mal wieder eine „Arch“. Wir blicken in tiefe Canyonlandschaften und flache Felswände. All das nur auf dem Weg auf dem Highway ohne das wir einen speziellen Ort besucht hätten. Der Himmel ist immer noch dramatisch bewölkt, was sich gut in die Landschaft fügt.

Wir fahren in entlang eines Flusses tief in den Kane Spings Canyon (38.497513, -109.608284). Eine Staubstraße windet sich immer tiefer nach unten bis rechts und links von uns die glatten Wände empor schießen. Hier sind einige primitive Campingplätze für die man aber per selbstregistrierung bezahlen muss. Wir fahren weiter bis wir eine Art Schotterparkplatz am Anfang eines 4x4 Trails inden. Das „No Camping“ Schild ist tief in einen Busch eingewachsen und gibt uns genug „plausible deniability“. Soweiso ist auf den Übernachtungsplätzen niemand. Nur das ein oder andere 4x4 Buggy oder Quad fährt ab und zu die Piste entlang. Wir haben einen tollen ausblick den Canyon entlang und schauen dem Wetter zu. Um uns herum hoppel kleine furchtlose Hasen über die Felsen.

Eingestellt von Kojensen 12:39 Kommentare (0)

20.09.16 Mesa Verde!

20.09.16 Mesa Verde!

Früh geht es los, denn wir müssen noch eine Stunde durch den Park bis zu den Siedlungen. Die beiden Touren, sowie die Siedlungen sind 1A. Wie ein Wunder sind die Stödte in den Fels gebaut. Oben auf den BErgen haben die jungs ihren Mais angebaut und sind dann Free-solo zurück in ihre Hütten geklettert. das alles 500 A.D. - 1200 A.D. . Wir treffen auf Chris: phd gerade fertig, reist etwas bis seine Freundin auch fertig ist. Sehr nette Bekanntschaft. Gute Klettertips. Und noch ein Pärchen das gerade mit ihrem wunderschönen VW T2 nach Wyoming zieht. Heute eher bedeckt. Im Visitorcentre noch die nächsten Schritte für Utah geplant. Dann am Nachmittag wieder in die Wildnis. Chillen und Utah planen :-) Wir lernen eine nette Gruppe von Reisenden kennen. Die 4 Jungs machen einen ausgedehnten Roadtrip. Der Abend wird lang am Lagerfeuer mit Gitarre.

Eingestellt von Kojensen 11:26 Kommentare (3)

19.09.16 Ankunft am MEsa VErde

19.09.16 Ankunft am MEsa VErde

Der Morgen am Fluss ist genau so schön wie er nur sein kann. Die Sonne strhlt, das Wasser plätschert. Wir zuckeln ca 20km über die Staubpiste bis zur Hauptstrasse. Nun aber wirklich bis zum Park. Unterwegs juchtzen wir laut: Günstiger Sprit (2.12$/Gallon) und ein Walmart. Wir füllen den Reservetank gleich mit. Das mit dem Walmart ist ja so ein bisschen „Stockholm-Syndrom“ artig. Wir freuen uns auf die günstigen Sachen und auf das Erlebnis an sich, aber so richtig toll finden kann man es ja auch nicht :-) Dieser Walmart wird auch genutzt die verstaubten Travellercheques von STeffi einzulösen. Dieser WM geht aus einem weiteren Grund in unsere HErzen ein: Er macht frische große Pizzen für 5$ (??!!). Sie stehen in einem Wärmeschrank in Kassennähe. DASS sollte Aldi kopieren. Wir haben hunger und nehmen eine. Sie ist SUPER!. Angekommen am Mesa Verde NP besorgen wir uns Tickets für Touren zu zwei der Klippenstädte. Man kann sie nur mit Ranger betreten. Die Umgebung des Parks ist trocken mit roten Tabletop Mountains umgeben. Das Visitor Centre hat großartiges Wlan und Wasser. So aufgefüllt fahren wir auf das naheliegende BLM Land (Wildniss in der man alles veranstalten darf… inkl. Camping). Heute besonders toll: direkt neben dem Park!. Wir parken mit Blick auf Tabletop Mountains, sammeln Holz, machen Feuer. Stockbrot zum Abendessen :-)

Wir bekommen noch besuch von einer jungen Dame aus Californien. Sie hat auch eine lange Reise hinter sich, aber jetzt ist sie in ganz anderer Mission unterwegs: Die Katze ihrer Mitreisenden suchen. Naja, wir glauben, dass sie schon friedlich im Verdauungstrakt eines bären wohnt, aber das Gespräch ist noch sehr nett. Lange am Lagerfeuer gesessen und Sterne geguckt/Sternenfotos gemacht (versucht :-) )

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18.9.-19.9. Bilder Ghost Towns + Fahrt nach Mesa Verde

ein kleines Update vom Eingang zum Mesa Verde Nationalpark. Gestern sind wir in die Gegend von mein großer Springs gefahren. Hier haben wir uns zwei Ghost Towns angeschaut und konnten wunderbar an einem Fluss den restlichen Tag verbringen und übernachten. Heute sind wir bis zum Mesa Verde Nationalpark gefahren. Diesen werden wir die nächsten Tage erkunden. Details folgen.

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Eingestellt von Kojensen 14:15 Kommentare (0)

18.09.16 Pangosa Springs, Ghost Towns

18.09.16 Pangosa Springs, Ghost Towns

Unser weg richtung Cortez/Durango/Mesa Verde Nat. Park führt uns am Morgen durch Pangosa springs. Dieser kleine Bergort hält an diesem Tage Markt. Wir schlendern in der frischen Morgenluft an den Ständen vorbei. Steffi bekommt an einem Stand mit Ketten und Anhängern eine Lederkette für ihr schönes Amulett. Ich betreue kurzfristig den Stand während sie zum Auto geht. Ihr Hund Shuka passt hingegen auf mich auf. Umringt von mehreren Frauen wird die Kette mit Amulett an Steffi angebracht. Alle sind verzaubert von dem Schönen Stück, dass Steffi noch von ihrer Mama vor der Abfahrt bekam. Die Kette gibt es Gratis. Wir sind entzückt. Dann kaufen wir uns noch selbsgemachte Armbänder an denen wir sehr viel Freude haben. Das schönste an diesem Morgen sind die Gespräche an den Ständen. Es ist noch nicht viel los und die Menschen sind herzensgut und nehmenssich für uns zeit. Im Hintergrund spielt ein graubärtiger Countryopa auf seiner Gitarre und singt dazu. An einem anderen Stand mit Kritallen etc. bekommen wir einen Tip für einen großartigen Frühstücksburrito. „My friend mike makes them just down the road…“ Schnell noch etwas Gemüse eingekauft und los zu „Mike“. Man merkt die Nähe zu NEw Mexiko: Sehr viel Chilly und Mexikanische Imbissbuden. Mikes „Killer Burrito“ entäuscht nicht. Kleine Hipsterbude, schlechten/wursten selber. Alles frisch. Ich lerne was „do you want it loaded“ (=scharf) bedeutet.

Wir zuckeln nun weiter nach süden über staubstraßen zwischen freilaufendem Farmgetier zu zwei Ghosttowns aus der Goldgräberzeit. Wir finden eine verlassene Mission, alte Bahngleise, und viele halb zusammengefallene Hütten, teils mit Mobiliar. Unterwegs läuft uns noch ein Koyote über den weg… mit Hase im Maul :-)

Am Najaho Creek parken wir Grenny und beschließen hier zu übernachten. Es ist heiß, der Himmel ist blau, der Fluss ist flach aber kühl. Buschwerk trennt uns von der sowieso kaum befahrenen Straße. Wir stellen die Stühle in´s Wasser und lassen die Füße im kühlen Fluss baden. Sonnenbrand natürlich vorprogrammiert. Dann schöne Dusche. Zum Abendessen am Fluss gibt es Nudeln mit Oliven und Chiliöl. Dazu Kale (Grünkohl roh) Salat und frisch gebackenes Brot. Kale ist nun auch endlich Steffi ans herz gewachsen. Man muss einfach das herzhafte Gericht aus deutschland vergessen und es benutzen wie die Amerikaner: Als Salat/Sandwich belag etc. Vorteil zum Salat: Hält sehr lange, immer knackig, und vor allem schön gehaltvoll und gesund. Wir sitzen lange draußen am Fluss und gucken in den Sternenhimmel. Die Moskitocoils sind wohl nicht so stark wie in Thailand. Der ganze Mückenscharm fliegt nah an die Rauchwolken und beäugt das ganze amüsiert. Gestochen werden wir trotzdem nicht. Komisch?!.

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17.9.16 Bilder vom Natural Arch Camp

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17.09.16 Leadville und weiter richtung Mesa

17.09.16 Leadville und weiter Richtung Mesa

Die Nacht war heute so frisch, dass wir uns ein bisschen Standheizung gegönnt haben. Sehr angenehm in den frühen morgenstunden. Die Sonne geht über dem Bergkamm auf den wir aus dem Bett sehen können. Schöner und wilder geht es nicht. Wir fahren die unbefestigte Forststrasse hinunter auf der Suche nach Frühstück. Kaffe alle. Toast alle. Das schreit nach Roadside Breakfast von der Tanke. Wir werden nicht enttäuscht. Je einen riesigen Becher Kaffe, Muffin, Breakfst Burrito und ab geht es on the Road. Wir sind früh dran, es ist erst 7:30 Uhr. Wir fahren über nebenstraßen durch Wild West Land. Immer wieder sehen wir Ruinen von Goldgräber Siedlungen und Goldwaschanlagen. Den Colorado RIver entlang fahren wir nach Leadville. Die Höchste Stadt der USA liegt auf 3100m. Vielleicht hat sie deshalb auch nur eine Hauptstraße. Mehr puste hat hier keiner. Aber eigentlich ist das Gegenteil der Fall. Die Stadt scheint aus Daredeviln zu bestehen. Wir sehen nur Mountainbiker, Läufer, Bergsteiger und Longboarder (hier geht es runter…man man….). Alle etwas Lebensmüde, aber wenn man so hoch lebt und Fotos vom Winter sieht wird einiges klar. Die Hauptstrasse sieht aus wie eine Kreuzung aus Wild West und Mountain Village. Jede Seitenstrasse gibt den Blick auf Berge jenseits der 4000m frei. Wir stöbern durch die überaschend vielen Second Hand Läden und landen zuletzt in einem Saloon ähnlichen Restaurant (Est, 1870), das das ganze 100% authentisch verkörpert. Bei Burger und Homemade Chilie bewundern wir die Radtouristen die das Restaurant betreten. HIER? Radfahren?? ;-)

Mir war Leadville ein besodneres Anliegen, da hier der Leadville 100 stattfindet, eines der härtesten Trailultras. Er führt über 160km durch die Berge.

Als wir die Hauptstrasse entlang gehen reitet auf einmal eine große Mexikanische Parade die Strasse herunter. Mit Band und Allem. Sie kündigen die Eröffung eines neuen Restaurants an :-) Grundsätzlich gibt es hier viele Mexikaner, der Minenvergangenheit wegen.

Wir verabschieden und schweren herzens und schweren magens von Leadville. Schön war´s!. Nun wird die Landschaft immer „Wild westiger“. Die Alpinen wälder der Frontrange sind vorrüber, jetzt erinnert uns das ganze eher an Namibia. Naja, der Übergang zu Utah muss ja auch irgendwie fließend sein, oder?

Übernachtet wird wieder im National Forest (Rio Grande NF). Wir fahren die immer schlechter werdenden Staubstrassen durch die Steppige wildniss. Zuletzt stehen wir an der „Natural Arch“. Hier präsentiert sich ein riesiges Loch in einer sonst sehr Massiven Felswand. Die Wanderung hinauf zeigt wieder, dass wir immer noch auf 2800m sind, aber der Ausblick lohnt. sich. Und wieder „alone, alone“….

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16.09.16 Lily Lake und die Trail ridge Road

16.09.16 Lily Lake und die Trail ridge Road

Steffi hat geschlafen wie ich nach dem ersten Marathon. Sie wusste gar nicht wie sie sich hinlegen soll vor Muskelkater. Zusätzlich wird esjetzt jede Nacht kalt bis auf 4 Grad. Das bedeutet zwar 10 Grad im Bus, aber die „nur mt dem Schlafsack zudecken“ Phase ist vorbei :-) Wir schlafen aus und frühstücken im Bett (bei grenny nicht schwer und fast die Regel, aber heute so richtig noch eingekuschelt) mit einer Folge Hoaxilla Podcast. Draussen schein die Sonne über den zauberhaften Lily lake. Unweit des Sees befindet sich ein tolles Klettergebiet. Vol bepackt und in voller Montur machen wir eine klasse Bergwanderung die sich hauptsichlich aus verlaufen zusammensetzt. Als wir letztendlich das Klettergebiet finden haben wir keine Lust mehr zum klettern. Alternativ besteigen wir einen kleinen Felsen am See und vertiefen hier unsere Fähigkeiten zum Thema abseilen, Knotenkunde und Standbau. Wir seilen uns mit Freude von dem ca 5m. hohen Felsen ab und so kommen die ganzen umhergeschleppten Sachen doch noch zum Einsatz.

Nach einer Runde Sandwiches zur stärkung planen wir unseren nächsten Move. Uns ist etwas zu kalt hier, so dass wir weiter Richtung Mesa fahren wollen. Wir nehmen die berühmte Trailridge Road. Die Höchste Straße Nordamerikas. Der Hauptteil verläuft auf über 3500m. Das besondere ist, dass er nicht nur kurz hier verweilt, sondern auf den verschieden Berggraten entlang führt. Ich zittere etwas um Grenny. Unterm Strich muss man sagen WOW! Oberhalb der Baumgrenze, teils mit Hirschherden und Tundra Landschaft 2 Stunden zu fahren ist atemberaubend. Wir sind meist nicht die langsamsten, weil die Amis entweder todesangst vor dem Abgrund haben oder WEGEN TRUTHÄHNEN AM STRASSENRAND ANHALTEN??? Jedes Jahr verputzen sie davon Tausende, und das Tier ist hier so häufig wie bei uns die Stockente…. WARUM MUSS MAN DANN AUF 3000 METERN AN EINEM STEILEN BERGPASS AUF DER STRASSE ANHALTEN???? Denkt den niemand an den kleinen Grenny mit 60 PS? Anhalten ist für uns natürlich tödlich. Die meiste Zeit fahren wir im 2. oder 3. Gang mit ca 40km/h Aus dem Auspuff kommt es meist pechschwarz aufgrund der unzureichenden Verbrennung bei der dünnen Luft, aber Probleme haben wir keine. Wir atmen auf. Hinunter geht es leichter :-) Zusätzlich überqueren wir den „Continetal divide“. Ab hier fließt alles Wasser in den Pacific. Verrückt. In Grand Lake füllen wir in einem herrlich urigen Schnapsladen noch die Bier Vorräte auf und verziehen uns dann in den nahegelegenen National Forrest (40.130498, -105.531370). Hier finden wir einen „Stellplatz“ mit Bergblick und einer kleinen Feuerstelle. Ein Traum, wenn es nicht ganz so kühl wäre. Abhilfe schafft ein schönes Lagerfeuer (Drive-in :-) ). Der Mond geht auf und unsere Augen zu.

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16.9.16 Trail ridge Road Bilder

grüße von der Trail ridge Road welche auf 3500 m oberhalb der Baumgrenze entlang fährt. Grenny hat sich gut geschlagen. Am Vormittag haben wir noch ein bisschen unsere Outdoor Kletter Kenntnisse erweitert wie auf den Bildern zu sehen. Ausführliche Berichte folgen. Wir verschwinden Richtung Hot Sulfur Springs

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Eingestellt von Kojensen 17:25 Kommentare (0)

15.09.16 Trail zum Skypond

15.09.16 Trail zum Skypond.

Um 5:30 klingelt der Wecker. Es ist bitter kalt und wir sind müde. Wie besprochen machen wir uns eine große Portion Haferflocken mit Bananen und Sirup warm. Das ganze in Milch aufgekocht wärmt auf und gibt kraft. Dann fahren wir in der Dämmerung hoch zum Glacier Gorge Trailhead wo die Wanderung beginnt. Einige wenige verschlafene Seelen begeben sich auch gerade auf die verschiedenen Wanderwege. Wir sind auf unserem alleine. Mit langsam aufgehender Sonne stapfen wir höher und höher durch die wechselnde Berglandschaft. Der Startpunkt auf 2500m macht sich bemerkbar. Die Pumpe geht und der Atem ist nicht ganz so locker wie sonst. Der Trail ist herrlich angelegt. Teils bilden Stufen aus Felsen den weg, dann führt ein halbierter Baumstam über einen Fluss. Erstel Highlight ist ein großer Wasserfall. Dieser glitzert herrlich in den ersten Sonnenstrahlen und wir haben das gefühl hier etwas ganz besonderes erleben zu dürfen. Besonders ALLEINE! Immer höher und höher schlängelt sich der Weg bis wir den ersten See „The Loch“ erreichen. Schon spektakulär an sich blicken wir über den Bergsee in die Umliegende Landschaft. Nun kommt die erste Schlüsselstelle. Bei eisigem Wind (ca. 7 Windstärken) und immer noch 4 °C müssen wir an einem Wasserfall empor kraxeln. Die ersten 10m bestehen aus wirklichem klettern. neben uns und unter unseren Füßen rauscht der Wasserfall. Es hat sich eine leichte eisschicht auf manchen Felsen gebildet. Oben angelangt blicken wir bei blauem himmel und mittlerweile 8-9 Windstärken auf den nächsten See (Lake of Glass). Wir kauern uns hinter einen großen Felsen und können beobachten wie die Sonne über die uns umgebenden Bergkämme kriecht. Wir sind mittlerweile auf über 3000m und ca 3 Stunden unterwegs. Der höhenrausch schein eingesetzt zu haben, denn wir glauben uns am Ziel. Erst als ich beiläufig auf die Karte schaue tanzt der GPS Punkt lachend am Lake of Glas und nicht am Sky Pond. Es ist „etwas“ Motivationsarbeit notwenig um Steffi zum weitergehen zu bewegen. (Wie treffen einen älteren Wanderer später am Tag, der lachend bestätigt, dass er 2 jahre lang den lake of Glass für den Skpon gehalten hat weil er den weiterweg nicht sehen konnte).

Wir wissen, dass ab hier die Routenfindung etwas schwer ist. Wir verlaufen uns zusammen mit 3 anderen Wanderern erstmal etwas bis wir den Weg finden. Wenn man es weiss ganz einfach :-) Später können wir anderen Wanderern den Weg zeigen.

Am Sky Pond angekommen sind wir wahrlich überwältigt. Eingeschlossen von hohen Gipfeln jenseits der 4000m liegt ein wunderschöner Bergsee. In Ihm schwimmt etwas Schnee das von den umliegenden Schneefeldern hinuntergeweht ist. Wir schlingen schnell ein paar Nudeln hinunter und genießen bei Windstärke 10 so lange es geht den Ausblick. Nun aber hinab. Der frühe aufstieg hat sich gelohnt. Auf dem weg hinunter können wir sehen wie dunkle Wolken aufziehen. Hier kommt nämlich immer kurz nach Mittag das schlechte Wetter. Wir sind schon wieder sicher unterhalb der Baumgrenze und schreiten fröhlich ins Tal. Wir sind stolz es bis ganz oben geschaft zu haben. Steffi nennt es die „schönste Bergtour die sie jemals gemacht hat“. Wir sind platt wie viel wir hochgelaufen sind, denn der Rückweg zieht sich etwas und die Beine machen sich bemerkbar. Am Ende brauchen wir 6 Stunden für die 14km und knapp 800Hm. Bei der Höhenlage sind wir sehr zufrieden. Die Tour ist nämlich mit 8 STunden ausgeschrieben. Weitere highlights: Sehr zutrauliche Streifenhörnchen. Eins versucht mir den Ehering abzuziehen, ein anderes knabbert gedankenverloren an einem Stück Bonbon das es gefunden hat.

Wir sind durch! Zum duschen fahren wir nach Estes Park. Hier bietet ein Waschsalon auch „Waschmaschinen“ für Menschen. Nach einem verwirrten einkauf im Supermarkt essen wir gierig im Auto auf dem Parkplatz. Zur Übernachtung fahren wir wieder an den Lily lake.

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