Reise blog von Travellerspoint

Bilder La Paz 2

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Bilder La Paz 1

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19.11.16 - 21.11.16 La Paz

19.11.16 La Paz

Am Morgen besorgen wir die Tickets für die Fähre. Heute ist nicht so leer wie am Vorabend. Als wir wieder hinausfahren wollen leitet man uns in den Verkehr der gerade mit der Fähre angekommenen Autos. Dann haben wir ca 1 Stunde in der Schlange Zeit den Satz „Wir haben nur Tickets gekauft und sind nicht mit der Fähre angekommen“ auf Spanisch zu üben (Sólo compramos boletos. Hoy no llegamos al ferry.). Naja, passiert. Nächste Station: Tickets für die Schnorcheltouren. Wir fahren zum Tiki Cafe am Malecon (der wunderschönen Promenade hier). Ein klitzekleines Cafe mit einer netten Inhaberin versorgt uns mit frischen Smoothies und Sandwiches (selbst gefangener und geräucherter Thunfisch o.O.). Natürlich bucht sie auch die Schnorcheltouren für uns. Punta Baja Tours heißt der Anbieter, auch wenn das in dem Cafe kaum zu erkennen ist, aber wir waren ja vorgewarnt von Stephan und Birgit. Die Touren sind für die nachfolgenden 2 Tage eingebucht. Morgen ist zusätzlich Revolutionsfeiertag mit einer großen Parade. Als nächstes auf der Liste steht ein Großeinkauf. Wir fahren hinaus zum Walmart und shoppen ausführlich. Zuletzt fahren wir noch zu einem Angelbedarfsladen und besorgen eine große Ration blinker. Sie machen uns auch eine kräftigere Leine auf die Spule. Wir staunen nicht schlecht über die Hochseefischerutensilien. Da gibt es Plastikköder die so groß sind wie mein Arm und riesige Haken. Nebenan befindet sich Geraldos VW Werkstatt. Wir machen einen Termin für Dienstag aus und staunen über die uralten T1/T2 Busse die hier in bestem Zustand herumstehen. Auch gleich neben an ist eine Autowaschanlage. Die sind hier alle natürlich „Handwäsche“ und spottbillig. Der Arme Autowäscher nimmt sich eine Stunde Zeit und ist als wir den Wagen abholen sichtlich erschöpft und etwas angefressen („Un pocito sucio!“… sucio kannten wir schon, aber vergessen wir jetzt auch nicht mehr. Es bedeutet „dreckig“). Nachdem alle Aufgaben so flüssig erledigt sind sind wir bereit für den angenehmen Teil: Wir spatzieren durch die Straßen und bewundern die alten Gebäude und geschmiedeten kleinen Bänkchen und Laternen. Schnell sind wir die einzigen weißen und werden auch nicht weiter beachtet. Es ist immer schön zu merken, dass die ganzen Stände und Läden wirklich für die Locals sind und nicht nur für Touris da stehen. In einem Laden für Küchenutensilien aller Art stehen wir mit offenen Mündern vor einem riesigen Regal mit Emailbechern und finden hier zwei klitzekleine schwarze als „Schnapsgläser“ und einen neuen großen Kaffeebecher. Alle Geschäfte sind auch schon voller Weihnachtsdeko und auch wir kaufen schwitzend bei 30 °C eine Girlande und Weihnachtslichter. Ein komisches Gefühl. Auch eine mexikanische Flagge bekommen wir endlich, und zwar in einem „Party Laden“. Hier bekommt man Dekoartikel für jedwede Feier und auf die Frage nach einer Flagge wird zielsicher eine Schublade geöffnet. Den „Stab“ kauft man separat und fertig ist unsere Flagge. Den Hunger stillen wir an einem kleinen Stand wo ein schwitzender großer Mexicaner über dem offenen Feuer verschiedene Fleischstücke „to order“ anbrät. Diese kommen auf ein Tostada oder Taco mit Käse und Kohl. Dann bedient man sich an den ganzen schälchen mit Condiments. 1 Stück kostet nicht mal 50 Eurocent. Wir stehen gedrängt mit den anderen hungrigen und lassen es uns schmecken. Einw eiteres kulinarisches Highlight ist die „Clamato Zone“. Ich habe mitlerweile die Cheladas (Bloodymaryartige Biercocktails) sehr lieb gewonnen, aber hier ist ihr verrücktes zu Hause. Unter laut wummernder Musik schaufelt der „Barkeeper“ einen halben Gurkensalat, Sellerie, 10 große Shrimps, verschiedenste Nüsse, Tamarindsnacks etc in einen großen Becher. Limettensaft, Tabasco, Soyasauce etc. Dann Tomatensaft und zum Schluss noch Bier. Oben drauf knallrote Sauce… fertig! Was ein Erlebnis, auch wenn die Chelada nicht so gut war wie in anderen Restaurants, die Shrimps alleine waren genial und frisch. Das reicht für einen Tag!

20.11.16 Walhaie

Da durch die Parade der ganze Malecon gesperrt ist fahren wir früh los. Das war eine gute Idee. In einer Hinterstraße finden wir einen Parkplatz für den Tag und machen uns auf an die Promenade. Hier haben sich schon viele einen Sitzplatz im Schatten gesichert und über Kilometer stehen die Leute an der Strasse. Wir suchen uns einen Tisch in einem Strassenkaffe und bekommen ein eher mäßiges Frühstück (Steffis „Süßes Teilchen“ ist mehr ein großer Keks :-)) ). Die Parade startet mit den Polizisten, dann den ganzen Schulen, dann den Sportvereinen und dem Militär. Toll ist, dass die Mitglieder nicht einfach mitlaufen, sondern immer etwas vorgeführt wird: Der Volleyballclub z.B. trägt netzte und Bälle und hält immer wieder an um ein kleines „Match“ zu spielen. Die Kapfsportler wirbeln durch die Luft, die Boxer boxen etc etc etc. Sogar Baseball wird gespielt, dann weitermarschiert, dann noch eine Runde. Ein tolles Event. Und alle sind da, von jung bis alt. Händler verkaufen Snacks und Hot Dogs, es ist laut und bunt und loco :-)

Um 10:30 Uhr werden wir an der großen „Muschel mit Perle“ Statue von Mika abgeholt. Zusammen mit einem australischen Mädel und einem mexikanischen Pärchen fahren wir auf einem kleinen Boot hinaus. Ganz schön wellig heute. Nach 20 min sind wir da und werden eingewiesen. Es scheint etwas aktiver und wilder als der normale schnorchel Trip zu werden. Im Wasser kreisen schon die >10m langen Fiecher mit ihren riesigen Mäulern, die angeblich nur Plankton fressen. Wir springen ins Wasser und müssen uns ganz schön anstrengen um mit den Riesen schritt zu halten ohne ihnen im Weg zu sein. MEhr als einmal kommt einer direkt auf uns zu… AHHHHH. Ein tolles Erlebnis, aber nach 6 Tauchgängen sind wir KO. Die wackelige Rückfahrt entlockt der zwarten mexikanerin noch Ihr Frühstück und schon sind wir wieder am Hafen. Die Straßensperren und aufbauten von der Parade sind schon verschwunden, als wäre nie etwas gewesen. Jetzt haben wir uns ein Essen verdient: Endlich können wir auf der Terasse von der „Crazy Cameron“ platznehmen. Das heisst eigentlich gar nicht so, aber die Riesige Shrimpstatue die eine verrückte Pose vor der Haustür macht lässt nur diesen Namen zu :-) Marlin Quesidillas und eine große Portion Cevice ersetzen die Kalorien des Ausflugs schnell. Sogar zwei Musiker spielen auf der Gitarre auf. Am Ende sehen wir: Einer ist Blind! Und wir tuen uns schwer wenn es mal dämmert die richtigen Akkorde zu finden :-)

Schluss für heute: Am Strand bauen wir die Hängematte auf. Steffi schläft direkt ein. Um uns herum wird kräftig gefeiert, denn morgen haben alle frei. Auch Grenny schaltet ml sein Diskolicht an. Auf Empfehlung spazieren wir noch zu der kleinen Strandbar vor. Hier gibt es Livemusik mit wechselnden Sängern. Ein bisschen Karaoke für fortgeschrittene. Wir hatten von B&Evi schon gehört, dass die Margaritas stark sein sollen, aber zwei werdenw ir schon trinken können… oder ?! :-) Der Abend war sehr lustig. Die Bootsfahrt am nächsten Tag nicht so sehr (zumindest für Steffi) .

nacht in der Hängematte. Aufgewacht mit der ISS die den Himmel überkreuzt.

21.11.16 Schnorcheln mit den Seelöwen/Robben

Nach dem lustigen Abend beginnt der Tag langsam. Kaffee und Omlett von Chefkoch „Kai-Ole“ bringen langsam wieder Leben rein. Wir fahren zum Hafen in Picilinque und fahren ca. 1,5 Stunden mit dem Boot zu einer Insel. Unterwegs erklärt der Captain was es alles zu sehen gibt. Kleine Inseln mittn im Meer beherbergen balzende Fregattvögel und andere tolle Tiere. Endlich angekommen liegen die Robben entspannt auf den Klippen und Felsvorsprüngen auf die sie durch gezielte Sprünge kommen. Wir schwimmen an den Klippen entlang und in eine kleine Höhle. Die Roben schwimmen um uns herum und beäugen uns belustigt. Steffis Flosse wird gleich angeknabbert. Ein tolles Erlebnis, auch wenn man klar spüren kann, dass die Robben nicht sicher sind wie wir die Evolution überlebt haben, so unbeholfen wie wir mit unseren (leider verpflichtend) Schwimmwesten durchs Wasser planschen. Das uns nicht einer aus Mitleid noch nen Fisch gebracht hat ist auch alles ;-)

Danach fahren wir in eine kleine Bucht (von National Geographic als 2. schönster Strand der Welt gewertet) und machen „Mittag“. Der Captain tischt cevice und Sandwich Material auf und wir mampfen genüsslich im Sand. Unter den Gästen finden sich 2 weitere Ärztinnen (Anästhesie aus Japan und Augenärztin aus Canada). Die Japanerin ist ohne ihren zukünftigen Mann 6 Monate unterwegs… er reist nicht so gerne sagt sie :-) Als wir nach Sonnenuntergang wieder den Hafen erreichen fahren wir schnell Richtung Strand. Der Tag war anstrengend genug.

Eingestellt von Kojensen 08:55 Kommentare (0)

18.11.16 Auf nach La Paz

18.11.16 Auf nach La Paz

Am Vormittag erkunden wir noch weitere Teile von Todos Santos und lassen uns durch die kleinen Lädchen mit Kunst und/oder Nippes treiben. Das ganze natürlich erst mit ordentlichem Frühstück im Bauch. Das gab es bei Manny & Ami. Wenn schon der Kellner eines anderen Restaurants und jmd auf IG das empfielt...

Und die Empfehlung hatte es in sich: Wir sitzen auf einer kleinen Terasse in einer Seitenstraße. Die Nachos schmecken! Das Wifi ist gut. Was will man mehr. Nach unserem Stadtbummel fahren wir nach Norden um Freunde von jemandem von Instagram zu besuchen. Ja so ist die Welt heute: Da liegt man abends in seinem Bus am Strand und bekommt eine Nachricht auf IG, dass todos santos auch sehr schön wäre. Ende vom Lied: Er beschreibt uns wo sein haus ist, und das seiner Nachbarn. Wir sollen vorbeikommen. Gesagt getan stehen wir in der Einfahrt von JD und Mindy. Sie haben sich hier niedergelassen und erweitern gerade ihr Haus. Und Zack sitzen wir nett beisammen und tauschen Reisegeschichten aus. JD erzählt wie er in Guatemala mal dachte, dass bandidos ihn bei einer Reifenpanne überfallen wollten. Sie sprangen abet nur so schnell vom Wagen und für ihn (!) den Reifen in Rekordtempo zu wechseln. Mindy ist 2 Jahre die Seidenstraße vor und zurück und erzählt von Iran in den 70ern. Sie müssen abends leider los, aber bieten uns haus/dusche/pool etc an. "That's what travelling is all about!" bemerkt JD zurecht. Auch die Mexico Paranoia der Landsmänner kommt zur Sprache: "Ah, so you don't drive at night" "No, we don't" ..." Because of the bandidos of course" ... " No because of the cows on the road! Not even the bandidos drive at night " :-))

Wir fahren zum nahegelegenen Strand und beraten. Es ist noch früh und wir wollen lieber nach la Paz. Hier kann man nicht im Meer baden und wir wollen beide weiter. (Fährtickets kaufen und Geld abheben, den. die Automaten hier sind leer und wir haben nur noch ein paar Kröten)

Nicht ohne noch der weiteren Empfehlung von Chris von IG zu folgen: La Casita... Sushi! Er hatte ein Sashimi und eine Roll empfohlen und mitten ins Herz getroffen. Wer hätte gedacht, dass wir in Mexico das BESTE SUSHI UNSERES LEBENS bekommen. Sashimi von der Dorade, Roll mit Crab, Dorade, Caviar. Dann noch 2 Rolls mit Keta. Ein Erlebnis... alles für 26€ o.O

Die Fahrt nach La Paz geht zügig und ehe wir uns versehen ist die Strasse gesäumt von Geschäften und Einkaufszentren, aber ohne zu groß zu wirken. Alle sind gut drauf wie immer. Das lieben wir sehr an Mexico: Die Leute leben einfach aber zufrieden, sind immer freundlich, nett und zurückhaltend. Und es ist sauber, zumindest geben die Leute sich so viel Mühe wie sie können, denn wenn die hälfte der Strassen ohne Teer sind ist es nicht so einfach. Aber es liegt kein Müll umher und die Menschen sind immer zurecht gemacht. Wir fühlen uns oft etwas underdressed in Short, wenn alle Jeans und Cowboystiefel und Hemden tragen.

Am Fährterminal hat die Ticketstelle leider schon zu, so dass wir noch bis zu unserem Strand (Tecalote) weiterfahren. Ein Paar Tacos mit Avocado zum Abendessen und dann noch kurzes Abendprogram: Steffi schaut etwas NCIS, ich döse mit einem Hörspiel und Blick auf die Sterne vor mich hin. Gute Nacht!

Eingestellt von Kojensen 05:45 Kommentare (0)

Cabo Pulmo und Todos Santos Bilder

Unterwasserbilder folgen

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Eingestellt von Kojensen 18:25 Kommentare (2)

11.11.16-17.11.16 La Ventana, Cabo Pulmo, Todos Santos

So, jetzt sind wir wieder aktuell :-)

11.11.16-15.11.16 La Ventana

Die weiteren Tage sind gesegnet mit Wind. Wir kiten bis uns die Oberschenkel glühen und wir uns eigentlich nach einem Flautetag sehnen. Ich arbeite weiter an den Sprüngen, Steffi weiter eher an Toesidewenden, aber auch ihre ersten Sprünge klappen schon. Als Stefan und Birgitt wieder da sind fahre ich einen Downwinder über ca 7km bis zum Ende des Ortes, da dort besserer Wind herrscht. Also so wie alle immer über den „magical downwinder“ reden… ich weiss ja nicht. Ich denke mir immer: Die sollen halt ordentlich kiten lernen und höhe halten, denn es scheint hier SEHR viele zu geben, die NUR downwind fahren. MAL ist es aber ganz schön, auch wenn es mir sehr lang vorkommet. In der Bucht in der wir dann zusammentreffen erleben wir noch eine wahnsinns Kitesession. Weitere Erlebnisse der Zeit in La Ventana sind das Wiedersehen mit Basti und Inge aus La Gringa. Wir gehen einen Abend zusammen Essen und verbringen einen weiteren Abend am Lagerfeuer zusammen mit einer anderen Familie aus Östereich (Martin, Heidi, Elisa). Auch hier immer die gleichen GEschichten: Was soll ich mich zu hause weiter kaputt arbeiten, wenn ich hier am Strand sein kann. Wir können es verstehen. Der Grillabend ist unser letzter Abend in La Ventana. Martin und ich schleppen einen halben Baum herbei um ein schönes großes Feuer machen zu können. Aus teilen des Feuerholzes krabbelt ein kleiner Skorpion hervor. Nach so langer Zeit in warmen gebieten unserer erster. Am Abfahrtstag packen wir mechanisch alles zusammen. Die Folie über dem Dachgarten muss weichen. Es ist einfach zu nervig. Die Schlösser müssen reichen. Nach herzlicher Verabschiedung und einem tollen Gästebucheintrag von Heide, Martin und Elisa fahren wir in den Ort. Wir füllen noch Wasser auf und setzten uns in ein Cafe für etwas WLAN. Hier sitzt Basti und arbeitet. Viele weitere GEsichter die vorbeikommen kennen wir auch schon. Der Ort ist klein. Zuletzt kommt auch noch Lorina (Chucks Frau) vorbei. Die Kontaktaufnahme per Mail hatte ja nicht funktioniert, aber so geht es auch. Sie holt Chuck und wir sitzten noch auf einen Kaffee zusammen. Chuck frischt seine Tips für unsere kommende Strecke nochmal in unseren Köpfen auf. Der Mann ist ein wandernder Baja Führer!

Jetzt müssen wir aber los.

Wir fahren bis nach Cabo Pulmo. Unterwegs halten wir an einem kleinen Bretterverschlag und bekommen super Burritos (viel kleiner und mit zerissenen angebratenem Rindfleisch) und Quesedillas. Kurz vor dem kleinen Tauchdorf Cabo Pulmo fahren wir auf einen Strand und übernachten „ereignislos“. Steffi schaut noch etwas NCIS, ich versinke in meinem neuen Hörbuch.

16.11.16 Cabo Pulmo

Wenn wir schonmal so mobil sind fahren wir auch zum frühstücken. El Caballero hat auch um 7:30 Uhr schon offen und macht und Nachos mit Käse und Frijoles und Ei. Ein etwas schwerer start in einen Tauchtag :-)

Wir fahren die Bucht weiter bis wir zum Playa abriochos kommen. Hier können wir nicht nur direkt am Strand parken, sondern für 10 Pesos extra auch übernachten. Gebucht! Auf dem Gelände läuft eine Schar von Hühnern und Hähnen umher. Wir hoffen zwar auf frische Eier unter Grenny am nächsten morgen, bekommen aber nur Gekrähe ab 4 Uhr morgens :-/

Der Sprung ins Wasser zeigt gleich die angepriesene Unterwasserwelt. von Pulmo. Direkt vom Strand ziehen in 5 Fingern Riffe ins Meer hinaus und wir staunen über die vielen (auch teils SEHR großen) bunten Fische die sich hier Tummeln. Wir können nicht alle benennen, aber übergroße Papageienfische sidn dabei, Flötenfische, verschiedene Kugelfische etc. . Beim letzten Schnorchelgang des Tages sehen wir eine große Meeresschildkröte und folgen ihr lange auf ihrer sanften Fahrt durch das Meer. Ein nahezu spirituelles Erlebnis. Noch am Morgen treffen wir auf B und Evi aus den Niederlanden. Mit „Theslowdutchman“ sind sie schon seit 7 Monaten unterwegs mit ihrem schicken weißen T3 Syncro. Wir bewundern den ausgeklügelten ausbau. Sie haben 2 Jahre geschraubt und sind auch bei einem Mechaniker in die Lehre gegangen. Nachdem ihre Firma ihnen anbot auch von unterwegs noch etwas zu arbeiten sind die Reisepläne aktuell openend. Am Abend kommt eine weitere nombadische Familie aus den USA mit einem herrlichen großen GMC offroad Van. 2 Kinder sind auch dabei. Die sind seit 2 Jahren unterwegs, aber noch nie über die Baja hinausgekommen :-) Die Kinder gehen zum teil in La Paz in die Schule, zum teil machen sie homeschooling. Seine Frau arbeitet noch etwas von unterwegs (als Pharma Rep.). Nach drei anstrengenden schnorchelrunden spazieren wir noch zur Spitze der Bucht (La Serinita). Der kleine Sandpfad führt direkt über dem Meer entland und endet in einer bizarren Felslandschaft. Eigentlich sollen hier Leguane auf den Felsen liegen, aber die haben wohl heute frei. Stattdessen sehen wir eine völkerwanderung der Einsidlerkrebse. Sie marschieren teil auf unserem Wanderweg (ganz schön weit vom Meer!), teils Felsspalten den Berg hinauf. Das witzige ist, dass sie wenn sie hören, dass wir kommen, die Beine anziehen und in ihrem Haus verschwinden. Gute Idee, aber vielleicht sollten sie noch in eine Handbremse investieren, denn bei diesem Manöver am Hang kullern sie wieder die Felsen hinab. Ich hoffe sie haben uns unser Gelächter verziehen. :-)

Wer drei große Runden schnorchelt und dann noch wandern geht hat sich ein ordentliches Abendessen verdient. Wir verarbeiten endlich die tollen Zuchini vom Bauern die wir von Martin bekamen. Dazu den Killerknoblauch aus der Dose (er stinkt unseren gesamten Kühlschrank voll, trotz doppelter Tüten) und Couscous. Das ganze nehmen wir mit an den Strand.

17.11.16 Cabo Pulmo nach Todos Santos

Nachdem die Hähne ab 4 Uhr krähten weckt uns die morgendliche Schnorchelrunde erst richtig auf. Wir drehen eine anstrengende große Runde durch die Bucht. Zu unserer Freude ist die Schildkröte wieder da und die Sicht ist Besser, so dass die Kamera zum Einsatz kommen kann.

Wir packen zusammen und Fahren an der Küste entlang. Nachdem die Strasse so unangenehm wird drehen wir um und nehmen doch den Highway durch das Inland. Kein Grund GRenny ohne Not so durchzuschütteln. Unterwegs halten w ir erneut an einem kleinen Stand. Hier stehen drei riesige rußschwarze Töpfe auf dem Feuer. Auf Nachfrage sagt man uns, dass sich darin die Tamales (Maisteig mit Füllung im Blatt gedämpft) befinden würden. Als weitere Speise könnten sie Burritos anbieten. Wir essen die Karte rauf und runter, ergo: Wir essen Tamales und Burritos. Es ist wirklich bemerkenswert, was eine Frau mit einer Gasflamme und dem offenen Feuer alles so herbei zaubern kann. Wir sitzen an einem kleinen wackeligen Plastiktisch und mampfen genüsslich. Entertainmentprogram: Supersüßer Hundewelpe! Der angeschlossene Laden versorgt uns noch mit snacks für den Weg. Wir trinken eine sehr leckere Vanillelimo, die sie ruhig auch in DE einführen könnten. Wir lassen die Hotelburgen von Cabo hinter uns erreichen am Nachmittag Todos santos. Wie versprochen finden wir hier einen kleines süßes Städtchen mit viel Kunsthandwerk und netten Restaurants. Grenny wird geparkt und wir druchstreifen die Läden. Manche mehr Tourinippes, manche mit tollster Kunst oder Goldschmiedearbeit. Auch ein guter Ort an die Weihnachtsgeschenke zu denken :-) Auch wenn wir nichts kaufen sind die Spanischlektionen immer inklusive. Wir sind mitlerweile gar nicht mehr scheu unser kleines Repertoire
frei anzuwenden und die Leute nach den Namen von allem möglichen zu fragen. Zuletzt sitzen wir erschöpft bei einem cocktail und Fischcevice an der Straße. Der Nette Ober erzählt uns, dass viele Locals nach La Ventana fahren würden um dort am Strand zu sein. Es sei schöner und billiger. Er kennt „unseren“ Strand und hat dort auch schon häufig in seinem Auto übernachtet. Er gibt uns gute Tips für ein günstiges Frühstück in Todos santos. Das macht auch nicht jeder Ober, aber wir, als arme reisende, und er als armer local waren quasi auf einer „Seite“.

Übernachtet wird südlich von Todos Santos an einem einsamen surferstrand. Gerade noch rechtzeitig sehen wir, dass die Flut wohl über den gesammten Strand bis zur zuführenden Strasse geht. Wir parken grenni auf einem kleinen Hügel, der trocken zu bleiben scheint.

Eingestellt von Kojensen 18:25 Kommentare (1)

2.11.-5.11.16 Bis La Ventana

Wir verlassen heute La Ventana richtung Cabo Pulmo und letztendlich La Paz um in ca. 1 Woche auf das Festland überzusetzen. Hier endlich die BErichte wie wir nach La Ventana kamen. Bilder gab es ja schon :-)

2.11.16 Dia de los muertos & Playa los cocos

Wir verabschieden uns von unserer kühlen Bleibe am Leuchturm und fahren nach San Ignacio. Unterwegs halten wir an einem Tacostand am „Highway“ und bekommen großartige Fischtacos aus der kleinen Bretterbude. Aus dem Supermarkt neben an besorgen wir ein paar kühle Getränke for the Road. Einen Stand mit Früchten und selbst gebackenen Empanadas (Teigtaschen mit einem sehr würzig-süßen Käse) nehmen wir noch mit dann geht es weiter. In San Ignacio gibt es eine Jesuitenmissionskirche die wie aus einem Western aussieht. Davor auf dem kleinen von cafes gesäumten Marktplatz sind die „Schrein“ zum Dia de los muertos aufgebaut. Hier stehen Fotos der Angehörigen mit Blumen und Girlanden dekoriert. EIn mit Blüten gesäumter Gang führt zu dem „Altar“. Natürlich viele Zuckertotenschädel, Dattelkuchen und was ein Toter sonst noch so braucht. Drumherum sitzt die Familie und feiert dezent. Eine wunderbare tradition. Wir wandern durch den kleinen Ort, schauen uns die Krämerläden an, die alles vom Flatscreen bis zum Dattelkuchen verkaufen und sitzen letztendlich am Marktplatz mit Eis und Kuchen und beobachten das Treiben. Auf dem Weg aus dem Ort kaufen wir noch einen neuen Eimer an einem Stand an der Strasse. Der letzte war ja der Flut zum Opfer gefallen.
Nun führt uns die Straße durch das Hügelige Hinterland und dann zurück an´s Meer. Santa Rosalia durchfahren wir schnell mit geschlossenen Fenstern. Wir wurden gewarnt, dass es hier viel kriminalität gibt. Wir sehen auch warum: Es ist eine Abgerissene Industriestadt mit vielen großen rostigen Gerippen der einstigen Industriehallen. Bei Muleg halten wir noch an einem Friedhof an der Strasse. In den Orten haben wir sie noch nicht gesehen. Hier sind kleine Häusschen (ein bisschen wie sehr schicke Geräteschuppen) aufgebaut. Alle haben eine unterschiedliche Farbe und sind aufgrund des feiertags mit Blumen dekoriert. An den Gräbern sehen wir noch Wachsspuren der nächtlichen Feierlichkeiten. Südlich von Mulege fahren wir an den Strand von Los Cocos. Auch ein Tip von Chuck. Wir stehen auf einem weitläufigen Sandstrand welcher mit kleinen Palapas (Hütten) bebaut ist. Neben einer parken wir und haben so neben Grenny ein kleines dreiwändiges palmenbedecktes Gartenhaus. Das Wasser ist paradisisch blau. Hier müssen wir 5$ pro Nacht entrichten, aber die Hüttchen sind ein schönes Extra. Also Hängematte raus, Angel raus und faulenzen.

3.11.16 Playa los Cocos

Wenn es so schön ist muss man noch einen Tag bleiben. Wir baden, schwimmen und schnorcheln. Abends grillen wir den am Morgen gefangenen Fisch. Gitarre spielen, Lesen, und chillen. So lässt es sich aushalten. Morgend kommen Autos vorbeigefahren die Wasser, Essen, Teppiche etc anbieten. Ein ganz netter Service. Am 2. Tag wissen sie dass wir muy pobre sind und in unserem carro wohnen. Nur der Teppichhändler sagt: „Aber auch im Carro braucht man einen Teppich“ :-))

4.11.16 Juncalito

Nach einem entspannten Vormittag fahren wir weiter nach Juncalito, südlich von Loreto. In Loreto kaufen wir groß ein, denn endlich gibt es einen ordentlichen Supermarkt. Endlich wieder fein gemahlener Kaffee. Sogar ein Kruzifix können wir endlich erwerben. An der Strandpromenade essen wir wie empfohlen bei Augies. (Die Happy hour mit free Food können wir zeitlich nicht erleben). Trotzdem gut. Steffi ist eine Pizza auf Tortillabasis die hauptsächlich aus Käse besteht.

Unweit südlich von Loreto fahren wir auf den Strand von Juncalito. Ebenfalls ein klasse Tip. Der Strand ist breit, kiesig und vor allem Leer: Wir sammeln Feuerholz, verlieren den Blinker beim Angeln und sitzen lange am Feuer am Wasser.

5.11.16 La Paz und La Ventana

Heute ist es soweit: Wir kommen endlich nach La Ventana. Ein langer Fahrtag liegt vor uns. Der Highway wird an vielen Stellen renoviert und wir müssen kilometerweise durch sandige Nebenstrassen hinter großen LKWs fahren. Staubig wie die Cowboys halten wir an einem kleinen Kaffee und lassen uns Gorditas und Tacos schmecken. Weiter geht die staubige Fahrt bis wir endlich nach La Paz kommen. Hier halten wir nur schnell an einem großen Supermarkt um uns auf unsere Zeit am Strand vorzubereiten. Im Baumarkt bekommen wir die 4m Schlauch die wir schon lange wollten. Wir wollen nämlich den 30L Tank auf dem Dach befüllen und dann mit dem Schlauch das Wasser abzapfen um nicht jedes mal das schwere ding vom Dach nehmen zu müssen. Kurz nach Sonnenuntergang kommen wir an dem Starand an an dem wir letztendlich 10 Tage verbringen werden. Hier stehen 6-7 Holzschirme mit Palmen bedeckt. Am letzten fahren wir parallel in den Sand (natürlich Luft aus den Reifen). Die Bucht verläuft viele hundert meter in beide Richtungen und ist „gerade aus“ von einer großen Insel begrenzt. Die letzten Kiter kommen gerade vom Wasser. Wir sind angekommen. :-)

Eingestellt von Kojensen 11:45 Kommentare (0)

11.11.16 Kurzupdate

Einer dieser GANZ harten Tage... nein wirklich... haben Grenny aufgeräumt, neue Sachen montiert... Kraftstofffilter gewechselt... Lackschäden ausgebessert... Surfbrett repariert... Wäsche gewaschen :-) Da hat man sich die Entspannung doch verdient 😘

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Eingestellt von Kojensen 11:35 Kommentare (3)

Weitere Bilder aus La Ventana

heute war Einkauf und Auffülltag für Wasser und Vorräte. Dann sind wir noch etwas umher gefahren da das Auto sowieso schon verpackt war. Der Trip an den Leuchtturm brachte nicht so viel Unterwasserwelt...

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Eingestellt von Kojensen 17:35 Kommentare (1)

10.11.16 Kleines Update ausLa Ventana

Ihr hört nichts von uns? Das kann nur eins bedeuten: STRAND! So ist es. Wir sind nur schnell durch La Paz gebraust um uns mit Lebensmitteln und Wasser einzudecken und sind gleich weiter nach La Ventana gefahren. Das kleine Kitedörfchen endet in einer Staubstrasse. Folgt man dieser noch ein ganzes Stück kann man durch ein ausgetrocknetes Flussbett an einen Strand fahren. Hier stehen sogar ein paar Holzsonnenschirme. Wir haben uns neben einem dieser einquartiert, so dass wir die Hängematte aufhängen konnten. Die ersten Tage war der Wind noch mau, so dass wir viel schnorcheln und angeln waren. Abends dann Fisch über dem Lagerfeuer, kaltes Bier etc. Das übliche eben. Das Wasser ist badewannenwarm und wenn kein Wind geht eigentlich ZU warm. Nach ein paar Tagen des faulen herumliegens kam der Wind. 3 Tage am Stück hatten wir kräftigen Wind und hohe Wellen. Gestern sollte eigentlich flaute sein, aber es hat nochmal richtig eingeschlagen. So haben wir unsere müden und schmerzenden Körper also noch einen weiteren Tag auf die Bretter geschnallt. Nach einer schnellen Nudel war dann gestern um 19:00 Uhr Licht aus. Heute ist zum "Glück" Flaute. Das viele Kiten tut gut: Die Sprünge kommen langsam und wir lernen immer besser mit den Wellen um zu gehen. "Selbststart" (mit festbinden des Chickenloops) haben wir auch gelernt und zwar von Stephan. Stephan und Birgit sind ende 40 und vom Chiemsee. Sie sind schon weit gereist, meist mit dem Kite. Ihre Reiseoption für die Baja gefällt uns besonders gut: Sie haben sich einen Pickup gemietet und schlafen am Strand auf der Ladefläche. Hoch, sicher, und immer ein Sternenzelt. Wir verbringen zusammen ein paar schöne Abende und tauschen endlose Reisegeschichten aus. Ein schönes gemeinsames Frühstück im Ort bildet den Abschluss der deutschen Enklave... for now, denn sie kommen vielleicht nochmal vorbei.

Heute ist wie gesagt endlich mal Flaute. Ich habe die 2. Nacht in der Hängematte geschlafen. Es ist so herrlich unter dem freien Himmel. Heute Nacht bekam ich Besuch von einer Krabbe die sich ihr Loch direkt unter unsere Spülschüssel gegraben hatte (feuchter Sand und so). Auf einmal klapperte es am Kopfende: ihr Schacht war unter dem Geschirr eingebrochen. Nun tänzelte der kleine Schnapper aufgebracht im Sand umher. Kann ich doch nichts dafür wenn er die Statik nicht ordentlich berechnet ;-)

Das Frühstück am Strand kann sich natürlich auch sehen lassen: Pancakes, Toast etc. Heute morgen wurde noch eine neue Kreation aus der "Not" geboren, denn wir haben kein Brot mehr aber noch Käse (Für Quesedillias) und Oliventapenade. Mit dem letzten Mehl wird also schnell ein Teig angesetzt und fertig sind die kleinen Brötchen mit Käse-Olivenfüllung. Wie gesagt eine "Notlösung " :-)

Ausführliche Berichte Folgen.

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Unser zu Hause für die nächste Zeit

La Ventana, Mexico

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Eingestellt von Kojensen 06:15 Kommentare (1)

27.10-1.11.16 Strandleben Baja

7.10.16 Fahrt in die Bahia des Los Angeles - La Gringa

Wir fahren weiter die Mex 1 hinunter und wollen auf die Ostküste überkreuzen nach La Gringa in der Bahia de Los Angeles. So zukeln wir den heißen staubigen Highway hinunter. Als er ins Inland zieht wird es richtig karg. Die Wüste heisst uns willkommen mit 5m hohen Kakteen und kleinsten Ansammlungen von Bretterbuden die Benzin aus Kanistern verkaufen. Gut das wir vollgetankt haben. Hier gibt es über 300km keine Tanke. Wir halten an und machen eine Fotosession mit den Kakteen. Die Größe ist wirklich beeindruckend! Sonst ist unterwegs nicht viel los. Wir passieren einige Militärcheckpunkte die immer mit ca. 30 Mann besetzt sind - alle bis unter die Zähne bewaffnet. Einmal wird Grenny auch von innen inspiziert. Ein älterer Soldat schaut sich alles genau an Er schaut probeweise in alle möglichen Schränke und Verpackungen bis er das Gefühl hat, dass wir „sauber“ sind. Die Präsenz ist wirklich beeindrucken.d Alle paar Stunden begegnet uns ein großer Jeep mit Soldaten. Einer steht oben an einem auf das Auto montierten Maschinengewehr. Man mag sich gar nicht ausmalen wie die Gegenseite bestückt sein muss. Nachdem wir auf die MEx 12 nach osten gewechselt haben stehen wir am späten Nachmittag endlich über der Bucht. Der Blick ist atemberaubend. Wir sehen dunkelblaues Wasser das sich um viele kleine vorgelagerte Inseln schlängelt. Die einsamen Buchten schwingen sich in Bügen die Küste hinauf. Irgendwo dort muss unser Spot sein. In dem klitzekleinen Fischerdörfen gibt es gleich mehrere kleine Supermärkte. Wir sind hier offensichtlich im „Hub“ der Region :-) Im Supermarkt sieht es eher wie in Namibia aus. Kaum frische Sachen, viel Dose… aber klar… wo sollen die frischen Sachen auch herkommen. Um uns herum ist Wüste. Wir fahren nach Norden zu der „La Gringa“ Bucht. Hier fahren wir auf einen feinen Kiesstrand auf und stehen direkt am Wasser. Je nach Tidenhub 1-10m von Grenny entfernt. In der Ferne steht ein weiteres Womo, sonst sind wir allein.

28.10 - 01.11.16 La Gringa Beachlife

Die nächsten Tage verbringen wir in „unserer“ Bucht. Die ersten Tage ist es windstill und wir sitzen viel am Wasser/in der Sonne/im Schatten und lesen oder beobachten die Tierwelt. Die ist wirklich beeindruckend: Zuerst fallen uns die springenden Schwärme von kleinsten Fischen in Ufernähe auf. Bei Nacht regen sie das Fluoreszierende Plankton an und sorgen für eine Atemberaubende Lichtershow (besonders wenn man ein paar Kiesel in´s Wasser wirft). Wo so viele Fische Sind sind natürlich auch Pelikane. Wir beobachten ihre grazilen Flugmanöver und weniger grazilen Kopfsprünge aus denen sie mit dem Maul voller Fisch wieder auftauchen. Mehrmals täglich besucht uns ein Seehund (einmal auch zu dritt). Er zieht seine Kreise um die Bucht und taucht immer wieder auf. Es scheint als wolle er gucken wer denn da am Strand liegt. Einmal ist er besonders verspielt und schwimmt und tanzt direkt vor uns auf und ab. Eines Tages zieht eine Delfinschule vor unseren Augen durch die Bucht. Es ist also schon fast Beschäftigung genug nur auf das Wasser zu gucken. Fast vergessen hätte ich die springenden Mantarochen die uns wie die Pelikane mit ihrem kunstvollen Flug und ihrem weniger grazilen „Platsch“ zum lachen bringen.

Wo so viel Fisch ist kann das Angeln nicht schwer sein. Ein anderer Camper in einer Nachbarbucht, sagt, dass dies ein Anglerparadis sei und wir ohne Lizenz in ganz MExiko von der Küste aus angeln könnten. Nur mit dem Boot braucht man eine Erlaubnis. Unser erster (und einziger) Blinker und Haken verabschiedet sich leider am ersten Tag. Zum Glück kommt Roberto. Roberto ist Feuerwehrmann aus San Diego und reist alleine an mit Zelt und Kajak. Täglich fährt er mehrmals hinaus um zu angeln. Den ersten Fisch den wir genießen können schenkt er uns nach einem besonders erfolgreichen Tag auf dem Wasser (2x Seebarsch). Dann erhalten wir von ihm einen Blinker und 2 Haken, damit wir auch wieder angeln können. Steffi zieht sofort einen Bonito und einen Baracuda an Land. Bei Ihr ist das Fieber geweckt und sie steht direkt nach dem Aufstehen und in der Abenddämmerung am Wasser und fischt was das Zeug hält. Sie ist immer ganz traurig wenn wir genug für den Tag haben, denn es macht ihr so viel Spaß. Zuletzt erlegt sie die Fische sogar fachgerecht und nimmt sie aus. Am Anfang habe ich den Teil übernommen. Einer der ersten Fänge war ein Kugelfisch (ohne Stacheln). Der durfte wieder ins Wasser, da man ihn sowieso nicht essen kann ;-) Ein weiteres Auto parkt etwas entfernt in der Bucht. In ihm befinden sich Chuck und seine Frau. Er bereist seit den 80ern die Baja und die beiden haben ein Haus in La Ventana. Die beiden Rentner haben es raus: Sie kiten beide und genießen das Strandleben in vollen Zügen. Wir machen eine Wanderung auf einen die Bucht begrenzenden Berg und Chuck erklärt uns die gesamte Umgebung. An ihrem letzten Abend kommen sie zu uns an´s Feuer und trinken Tequilla mit uns. Sie haben in einer stillgelegten Kupfermine in der Nähe Erz gesammelt und werfen die nun in die Flammen. Jeder schüler weiss, dass nun Blau-grünliche Flammen emporsteigen, aber kein Unterricht kann vermitteln wie schön es ist wenn das ganze Feuer grün züngelt während man am Strand unter einem unvergesslichen Sternenzelt steht.
Chuck läd uns zum Essen nach La Ventana ein und auf einen Downwinder (Kiten mit dem Wind abwärts. Rückfahrt mit dem Boot).

Am letzten Tag packen wir mühsam alle Sachen wieder an ihren Platz. Es war schön sich einmal auszubreiten, wenn da nicht das verstauen in unserem kleinen „Haus“ wäre. Alles verspackt fahren wir in den Ort zum einkaufen. Wir haben kein Bier mehr un die Limetten sind auch schon aus. Somit ist das Leben nun fast nicht mehr lebenswert :-) (Es führte aber zu sehr experimentellen Tequilla Cocktails… nicht alle waren schlecht ;-) ). Wir setzten uns in ein Cafe und sind mal wieder online nach fast 1 Woche. Dazu gibt es ein paar gekühlte Getränke und einen sehr interessanten Snack: Tostada Mixta. Die mexikanische Antwort auf das Sandwich. Anstatt Toast verwenden sie krosse Taco Scheiben. Funktioniert nicht so gut…
Wir stellen unser Spanish auf die Probe und suchen Angelhaken/Blinker. Auch so kann man den kleinen Ort mit den staubstraßen kennenlernen. Während unseres Einkaufs kommen immer wieder verkleidete Kinderhorden in die Läden und verlangen Süßigkeiten… richtig, es ist Halloween. Tanken müssen wir auch noch: Eine weitere Spanishübung. Wir bekommen viel Gelegenheit uns mit der Kassiererin zu unterhalten, da unsere Pumpe einfach nicht gehen will. Zuletzt muss sie eingestehen, dass sie mein „Diesel“ überhört hat… sie haben gar kein Diesel :-) Die Andere Tankstelle schon - sogar Nutzwasser bekommen wir aufgefüllt von dem netten Tankwart. Wir dürfen unsere Reiseroute erneut auf Spanisch erklären. Wie das Auto hergekommen ist, wo wir losgefahren sind und wo wir hinwollen können wir mitlerweile ganz gut berichten. Die Karte am Auto hilft auch.

An unserem letzten Abend treffen noch 2 deutsche ein: Inge und Basti, zusammen mit den Kindern June und Mika. Sie haben einen kleinen offroadwohnwagen und sind shon im Juni in Oregon losgefahren. Nach Jahren in der IT Branche fahren sie jetzt mal auf unbestimmte Zeit gen süden. Wir tauschen Geschichten aus und verbringen einen tollen Abend während es draußen stürmt.

Der Sturm kam nämlich auch irgendwann, so dann wir noch 2,5 Tage immer wieder kiten konnten. Bei dem warmen Wasser nur in Boardshorts und Lycra. Steffi muss etwas pausieren, denn sie hat einen Schnupfen.

Wenn man so viel Zeit am Strand abhängt muss man natürlich auch etwas essen. Es gab Nudeln, Wraps, gegrillten Fisch, gebratenen Fisch und natürlich einmal Pancakes. Der schönste Morgen war fast der, als wir aufwachten und es endlich Wind hatte. Noch vor 7, kurz nach Sonnenaufgang war ich auf dem Wasser. Steffi briet währenddessen ihren Baracuda vom Vortag. Nach der ersten Kitesession frühstücken wir beide den frisch gebratenen Fisch mit den Fingern aus der Pfanne. So gestärkt kommt dann auch Steffi auf´s Wasser.

Am Morgen des 1.11. heißt es Abschied nehmen. Steffi fängt nochmal schnell 4 Fische (!!!). Wir fahren bis nach Guerrero Negro (Bucht am Pazifik). Die fahrt geht teils durch Sandwüsten mit Dünen. Esel stehen auf der Straße und gucken interessiert. Endlich angekommen finden wir einen kleinen gut ausgestatteten Ort vor. Natürlich ist nur die Hauptstrasse geteert und die kleinen Lädchen sehen aus wie Bruchbuden, aber immerhin gibt es „Lädchen“: Wir haben einiges vor, also fahren wir nicht weiter und erledigen unsere Aufgaben: Zuerst: Simkarte besorgen, aktivieren und den richtigen Tarif Buchen - Spanishkurs inklusive. Dann zum Waschsalon. Hier werden uralte Maschinen aus den USA betrieben. Man zahlt in Pesos, aber die Dame wirft quaters in die Maschinen. Nicht alle gehen und man muss sie mit einem Schlauch befüllen. Ein Erlebnis für sich. Die Straße ist glücklicherweise gesäumt mit Fishtacoständen. Wer kann da nein sagen. Nachdem man brav gesagt hat auf welcher Tortilla (Mais/Weizen) man das gute Stück haben will bekommt man den kleinen Taco mit ausgebackenem Fisch gereicht. Den rest muss man selber Machen: Es stehen ca 10 kleine Schalen bereit welche Guacamole, Sauerrahm, Cevice, Chilli etc etc enthalten. Damit kann man dann seinen Fisch im Taco einbetten, damit er es schön gemütlich hat bevor man ihn kurz und schmerzlos unter stöhnen des Genusses verspeist. Preislage: 50 cent - 1Euro pro taco o.O

Am Abend fahren wir zur „Old Warf“ hinaus. Ca. 10km führt die Straße zurch plattes Marschland und wir fühlen uns an unserem Hochzeitstag an die Zeit in St. Peter Ording erinnert. Am Leuchtturm angekommen können wir über dem Wasser parken. Die lokalen Fischer zeigen uns die fast handballgroßen Muscheln die die Leute hier sammeln. Der STrand ist kniehoch voll mit Jakobsmuschelschalen. Die haben es gut hier! Der windige und kühle Abend wird mit einer Fischmahlzeit versüßt. Am Hochzeitstag ja auch das Mindeste. Steffis Baracuda vom Morgen der Abfahrt muss drann glauben. Selbstgemachte Fischtacos sind auch sehr gut. Nur in so einem kleinen Häusschen mit rohem Fisch zu hantieren ist wirklich grenzwertig :-)

Wir legen uns schnell ab, denn der Tag hat uns etwas geschafft. Steffi sowieso: Sonnenbrand und Schnupfen… wirklich bedauernswert :-/

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Bilder aus Mexico

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25.10. und 26.10 Baja

25.10.16 Baja nach Süden bis Camalu (Shipwreck)

Eine Nacht bezahltes Camping ist mehr als genug, aber die heissen Duschen am morgen haben schon was. Das MExiko was wir sehen konnten war aber so friedlich und die Menschen so aufgeräumt, dass dem Wildcampen (vor allem am Strand) nichts im Wege stehen sollte. Die Amerikaner machen einen wirklich ganz verrückt mit ihrer Mexikohetze. So ein liebes, fröhliches, freundliches Land! Wir zuckeln die 1 weiter nach süden durch kleine Städtchen mit Tacoständen und Cocosnüssen zum direkt trinken. Viele Gelegenheiten das Spanisch zu üben. Wir sind nicht scheu und die Mexikaner auch nicht. So hangeln wir uns schon bald durch Kokosnusskäufe und Tankstellen, sowie durch ausverkaufte Tacostände. Der „Highway“ zieht nach Inland durch die Berge. Hier verkommt er über lange strecken zu einer Schotter/Staub/Sandpiste, die wohl stück für stück geteert werden soll. Am Anfang wunderte mich noch die lange Fahrzeit im navi für die läppischen 160km, aber das Navi kannte sich aus. Höchstgeschwindigkeit (laut Schild) 60-80km/h und dann auch noch die Baustellen. Wir brauchen fast 4 Stunden für die Strecke. Nagut, wir mussten auch noch Bier/Tiquilla kaufen :-)

Am Ende stehen wir an einem felsigen Strand, direkt am Meer. Hier war mal ein Campingplatz aber der ist nicht mehr aktiv. Lediglich ein paar Ferienhäuser (??) und FIscherhütten säumen die Küste. Das Wrack iiegt direkt am Strand und ist mit Schwärmen von Pelikanen und Kormoranen besetzt. Der Wind briest auf, aber bis der 14er aufgepummt ist ist er schon wieder zu schwach. Wir trinken Bier und Tiquilla und schauen in den Sonnenuntergang. Zum Abendessen gibt es Chorizzoallerlei und Gorgonzola. Lagerfeuer. 2 Lektioenen hierzu: Wir nehmen nie wieder das trockene Seegras als Zunder (stinkt wie sau!) und in Mexiko muss man handeln: Der nette Herr der uns hier im Nirgendwo das Feuerholz (Lanes) verkauft sagt selbstsicher den Preis von 5 USD. Das ist der Preis für Feuerholz in den USA: Ehe ich mich versehe habe ich zugestimmt. Man konnte seinem Gesicht ansehen, dass er sich darüber sehr gefreut hat. Auf der anderen Seite sehen wir keine Bäume weit und breit!

26.10.16 Zweiter Tag am Wrack: Chillen und Kiten

Der Morgen beginnt auf die einzig mögliche Weise: Mit Pancakes! Wir stellen die Stühle direkt ans Wasser und blinzeln in die Sonne. Stundenlang beobachten wir die ulkigen Pelikane auf ihren Flügen und beim Fressen und Putzen. Dann erscheint ein kleiner Robbenkopf ganz nah vor uns am Ufer. Er schwimmt auf uns ab und schaut sich alles an. Es schein ein bisschen so als wäre er als Tourist unterwegs und wolle sich die Baja angucken, genauso wie wir :-) Nach ein paar Reparaturen am Bettgestell fällt auf: WIND! Ich gehe mit dem 14er auf´s Wasser und fahre fröhlich auf uns ab. Letztlich lande ich doch am Ende der Bucht, da der Wind etwas nachlässt. Den Kite unterm Arm geht es zurück. Schön war´s trotzdem auchw enn Steffi etwas sorge hatte, da sie als sie nach mir gucken wollte mich nicht mehr sehen konnte (da ich den Kite schon gelandet hatte).

Lagebericht vom 1.11.16:

Wir haben unseren Strand in der Bahia de Los Angeles (Ostküste Baja) verlassen nachdem die letzten 4 Tage in vollen Zügen genossen haben. Angeln, Kiten, Lagerfeuer. Wunderbar! Genauere Berichte Folgen. Jetzt haben wir endlich eine Simkarte. Wenn wir mal gutes Wlan haben gibt es auch Bilder :-)

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Lebenszeichen aus der Baja

Hallo als Mexico. Haben jetzt 4 Tage am Strand campiert und es wunderbar herrlich gehabt. Steffi hat mehrere Fische gefangen (Baacuda, Bonito,) dir wir immer am Abend verputzt haben. Kiten waren wir auch 😎 Berichte und Bilder folgen wenn wir besseres Netz haben

Eingestellt von Kojensen 15:05 Kommentare (0)

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